CSU-Klausur

Seehofer fordert Guttenberg-Comeback

4. Jänner 2012, 21:15

Bayrischer Ministerpräsident bei CSU-Treffen: "Alles, was wir aufzubieten haben"

Kreuth - Der bayrische Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer hat auf ein politisches Comeback des vor knapp einem Jahr als deutscher Verteidigungsminister gescheiterten Karl-Theodor zu Guttenberg gedrungen. Den Zeitpunkt einer Rückkehr überlässt der bayerische Ministerpräsident dafür allein dem inzwischen in den USA lebenden Guttenberg. Zugleich motivierte Seehofer am Mittwoch am Rande der Klausur der CSU-Bundestags-Landesgruppe im bayerischen Wildbad Kreuth den angeschlagenen FDP-Koalitionspartner zum Durchhalten.

Seehofer sagte: "Meine und unsere Position ist, dass wir zu gegebener Zeit Karl-Theodor wieder in einer aktiven Rolle der CSU sehen möchten. Den Zeitpunkt bestimmt er selbst." Er betonte: "Wir wollen, dass er sich einreiht in unser Team, das sehr, sehr schlagkräftig ist." Sein Trachten als Parteichef richte sich darauf, für die Wahlen 2013 "alles, was wir aufzubieten haben, zu optimieren". 

"Stabilitätsfaktor"

CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt, die in den vergangenen Wochen eine kritischere Haltung zu Guttenberg eingenommen hatte, lud den einstigen CSU-Star nicht zu der bis Freitag dauernden Tagung ein. Eingeladen seien die Mitglieder der Landesgruppe, die CSU-Mitglieder im EU-Parlament, Mitglieder der Parteispitze und frühere Landesgruppenvorsitzende. "Ehemalige Abgeordnete sind traditionell bei dieser Klausurtagung (...) nicht eingeladen."

Seehofer lobte die CSU-Landesgruppe als starke Bastion der Partei in Berlin und maß Hasselfeldt großen Anteil daran zu. "Wir sind ein Stabilitätsfaktor in der Berliner Koalition." Die schwarz-gelbe Koalition arbeite gut zusammen. "Wir haben in den vergangenen Monaten eine sehr gute Form des Entscheidungsprozesses, des Meinungsaustausches gefunden. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden."

Zur FDP sagte er: "Jeder, der in der Politik lange unterwegs ist, weiß, dass man solche schwierigen Umständen, in denen sich die CSU sicherlich auch gelegentlich befand, mit Gelassenheit und harter Arbeit überwinden kann und nicht, indem man hektisch wird und Verlässlichkeit verlässt." Es liege aber vor allem an der FDP selbst, mit dieser schwierigen Situation fertig zu werden. "Wir wollen, dass wir einen starken Koalitionspartner in Berlin und München haben."

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt sagte: "Karl-Theodor zu Guttenberg ist einer von uns und bleibt einer von uns." Aufstellungsversammlungen für die Bundestagswahl seien bis Mitte 2013 möglich. Es gebe keinen Zeitdruck. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sagte, ob Guttenberg zurückkomme, entschieden die Delegierten in dem betreffenden Wahlkreis. Er habe Guttenberg geraten, sich die Zeit zu nehmen, die er brauche.

"Guttenberg-Partei" bei zehn Prozent

Eine "Guttenberg-Partei" hätte laut einer Umfrage Chancen, in Bayern in den Landtag einzuziehen. Würde eine neue Partei mit dem ehemaligen deutschen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) als Spitzenkandidat antreten, könnte sie auf zehn Prozent der Wählerstimmen kommen, wie Sat.1 Bayern am Mittwoch in München mitteilte. Die Stimmenverteilung sähe in diesem theoretischen Fall wie folgt aus: CSU 36 Prozent, SPD 21, Grüne 11, Guttenberg-Partei 10, Freie Wähler 8, Piraten 5, FDP 1,5 und Sonstige 7,5 Prozent.

Rund ein Drittel der Befragten würde ein Antreten der Partei begrüßen, 60 Prozent nicht. Bei den CSU-Wählern war die Zustimmung größer. Fast die Hälfte (47 Prozent) der Befragten fände es gut, wenn eine Guttenberg-Partei bei den Landtagswahlen 2013 anträte.

19 Prozent der Bayern würden eine Rückkehr des über Plagiate in seiner Doktorarbeit gestürzten Ex-Ministers generell begrüßen, mehr als die Hälfte (53 Prozent) allerdings nicht. Von den CSU-Wählern würden sich 33 Prozent über eine Rückkehr freuen, 35 Prozent würden sie nicht begrüßen. (APA)

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Harald Lamprecht
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Berufsverbrecher unter sich

Herbert Novak1
01
Plagiater unter sich

Mehrere interessante Beobachtungen: Die Tochter des Seehofers wurde wg. Plagiat den Doktorgrad entzogen, Guttenberg auch. Man nennt mittlerweiler die Politiker als Leistungsträger. Träger in Sinne der Physik. Massenträgheitsgesetz, eine Masse kann nur mit Kraft, Energie bewegen. Das passt wunderbar in einer Beschreibung von Politikern. Politiker sind keine treibende Kraft, sondern braucht Energie von Außen zu treiben z.B. von Wählern.

Marvin Stiefel
00
Stoibers Tochter wurde der Doktortitel entzogen

V995
00
leistungsträger unter sich

tramtatam
10
Auf dem Foto! - spuckt Seehofer etwa mit Murmel-Salven?

oder zieht er eine Murmel-Kette aus den Zähnen?
Fragen über Fragen.

Jan Sommer
12
Ein ganz speziell entlarvendes Armutszeugnis und

ein sehr beredtes Signal was auch in Bayern sich für Gelichter in der Politik breitgemacht hat.
js

prigogine
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Seehofer fordert das Comeback eines Unglaubwürdigen

Bergdolm
010
Und ich fordere ein Grasser-Comeback

.
und die Kirchensteuer für Ausgetretene

und Superboni für Bänker

und Steuerfreiheit für alle Superreichen

PS: Irgendwie freut man sich sogar auf den Weltuntergang.
PPS: Dann ist auch lebenslänglich gar nicht so lange ...

Ruben Weil
01
Hochstapler

nannte man früher Menschen wie Herrn Guttenberg!

Ruben Weil
01
Das Letzte was uns in der gegenwärtigen

Wirtschaftssituation fehlt ist ein weiterer Polit- und IndustrieSchauspieler!

der schwitzbär der schwitzt sehr
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Eine gute Idee. Eine zweite Chance.

Als erstes macht der Guttenberg all die Referenzen, die er bei seinem 1.Amtsantritt (als Wirtschaftsminister) abgeblich hatte:

- ein paar Jahre Führungsposition in einem großen Unternehmen
- Doktorat

Wenn er es überlebt, daß er zum ersten Mal in seinem Leben etwas arbeiten muß, dann kann er gern nochmal antreten

Das wird der erste Student, der mit 60 noch Doktorat studiert.

Aung San Suu Tschi
 
11
Bitte keine Naivität. Da ist das große Geld dahinter

Guttenberg arbeitet zur Zeit beim Center for International and Strategic Studies, einem überwiegend konservativen Thinktank, der sich um die Vorherrschaft der USA in der Welt, um die Außen- und vor allem Militärpolitik kümmert.

http://en.wikipedia.org/wiki/Cent... al_Studies

http://www.youtube.com/watch?v=Ux9SkRawnxc

Andere Experten/Mitglieder dieser Gruppe sind Leute wie z.B. Clark Murdock, der frühere Vizedirektor der Planungssektion der United States Air Force.

Auch die aktuelle stellvertretende US-Verteidigungsministerin Michèle Flournoy gehört dazu.

Fazit: Militärpolitiker haben berufsmäßig viel mit der Industrie zu tun. Das ist also eine Geld-Umgebung. Und Bayern will da mitmischen.

pipi pipifax
03

alles was wir aufbieten koennen: luegner, betrueger ...

wings
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Jaja! Birds of a feather flock together!

Don Quixote1
013
"Karl-Theodor zu Guttenberg ist einer von uns und bleibt einer von uns."

Sind es lauter Betrüger?

spoamasta
 
01

der ist wenigstens ehrlich

Bergdolm
00

Wer? Seehofer oder Guttenberg?
Wissen Sie, was unter dem Begriff "ehrlich" gemeint ist?

Bergdolm
03

Ja

viridisdens
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wir hätte grasser gratis abzugeben

Jan Sommer
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Der würd so richtig gut dazupassen!

js

philidor85
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nein, der soll nen teil des wertes der goldreserven unseres landes, die er unter weit unter wert verscherbelt hat um sein 0-defizit zu erreichen, abarbeiten

den schaden durch den eurofighterdeal und die bundeswohnungen erlasse ich ihm dann gnädiger weise...da hätte er eh schon lebenslänglich

snakeskin10
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Ein vergifteter Köder

Das riecht nach Umarmung, die so fest ist, dass dem Betroffenen die Luft wegbleibt. Guti ist vermutlich dumm genug, auf den vergifteteten Köder von Seehofer hereinzufallen. Der CSU-Chef will doch nur eine Guttenberg-Partei verhindern und nach der Wahl den eitlen Baron wieder entsorgen.

do re mi fa so
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guti - ein lügner und betrüger.....

so etwas bekommt 10%. die menschen wollen belogen werden.

A ndreas Bogeschdorfer
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Strache: Ein Schaumschläger und Großmaul.

Sowas kriegt rund 30% der Stimmen.

Die Menschen wollen verar...t werden.

Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen.

Bergdolm
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Schauen Sie sich Faymann, Spindelegger und Co. an.
Dann werden Sie verstehen, warum ein Strache 30%+ Stimmen gewinnen wird.

Ihre und meine Stimme braucht er gar nicht dazu ...

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