Auch Faymann für Aufnahmestopp im öffentlichen Dienst

4. Jänner 2012, 15:23

Bundeskanzler: Spindelegger-Vorschlag "Schritt in die richtige Richtung"

Wien  - Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) spricht sich nun auch für den von der ÖVP geforderten Aufnahmestopp im öffentlichen Dienst aus - allerdings will auch er Ausnahmen. "Den Vorschlag von Vizekanzler Spindelegger zu einem Aufnahmestopp in der Verwaltung halte ich für einen Schritt in die richtige Richtung", erklärte der Kanzler am Mittwoch via "Facebook".

Effizienzsteigerungen würden dann entstehen, "wenn die gleiche Qualität mit etwas weniger Personal erbracht wird", postete der Kanzler auf seinem Profil. "Wie schon bisher bei solchen Sparmaßnahmen, sollten Bildung, Justiz und Polizei ausgenommen werden", schrieb Faymann. Auch Spindelegger, der diese Forderung bereits am Neujahrstag präsentiert hatte, will dabei Ausnahmen für Exekutive, Justiz und für Lehrer.(APA)

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Und die Folgen?

Ich kann mich erinnern, dass es in Salzburg vor einigen Jahren einen gewaltigen Aufschrei gab, als es einmal sehr viel schneite und die Strassen nicht gleich geraeumt waren. Wie soll der Magistrat seinen Job machen, wenn er immer weniger Leute hat?
Oder: ist gerecht, dass die private Westbahn die oeffentliche Infrastruktur der OeBB nutzen darf? (Ich bin sicher, dass die Westbahn Reparaturen dann wieder den OeBB [dem Steuerzahler] ueberlaesst: Gewinne privatisieren, Verluste verstaatlichen). Und das alles mit der "S"POe?

Wichtiger wäre ein Microsoft-Stop. Da gäbe es viel einzusparen.

Auf auf Faymann, sei ein Mann.

Nicht nur Microsoft-Stop

, sondern auch alle anderen IT-firmen stoppen.
SUPER-kommentar, vielen, vielen ... Dank.

Na klar,Aufnahmestopp im öff.Dienst.
Für die Arbeit die über bleibt und erledigt werden muß,ziehen wir halt dann Leiharbeiterfirmen zu Hilfe.
Die schwarzen Chefs dieser Firmen freuen sich schon darauf.
Soll sogar Abgeordnete geben,die solche Firmen besitzen.
Möglich wäre auch,dass Kabinettchefs oder deren Stellvertreter sich karenzieren lassen und solche Firmen neu gründen.
Herrlich,was für ungeahnte Möglichkeiten sich hier auftun.

Im öff. Dienst gibt es (immer mehr) kostengünstige Vertragsbedienstete

Durch Vertragsbedienstete erbrachte Leistungen kosten dem Staat weniger als die Hälfte gegenüber gleichwertiger Arbeitsleistung durch private Firmen erbracht. Aktuelles Beispiel:
Doppelter Akademiker (Techniker) kostet dem Staat mit allen Nebenkosten 42.-€/Stunde. Für die gleiche erbrachte Leistung werden für externe Arbeitskräfte (die aus dem Sachaufwand bezahlt werden und daher nicht als Personalkosten gelten!!!) 105.- €/Stunde bezahlt.
Und warum macht das der Staat? Weil er Personal einspart und nicht nachbesetzt und so die benötigten Leistungen zukaufen muss! Klingt komisch ist aber so, weil wer bietet die private Arbeitsleistung an? Richtig! Firmen aus dem Umfeld der Politiker die immer rufen: Mehr privat weniger Staat!

ad Arbeitsplatzbewertung

> ein antiquiertes System der Stellenbewertung, wo jeder versucht seine Mitarbeiter so gut wie möglich darzustellen um denen einen Gefallen zu tun (bessere Bewertung = mehr Lohn). Letztlich führt das dann aber dazu, dass die "B"-Kraft sich aber nicht mehr zum Kopierer stellt und dem System so auf den Kopf scheißt...
Leistungsgerecht wäre es, zB motivierte C-Kräfte (=Sekretärinnen) adäquat zu entlohnen wenn sie fleißig sind, wenn nicht, nicht :-)

wie wäre es mit Leistungssteigerung ohne plakativen Aufnahmestopp?

Es gibt im öffentlichen Dienst - wie in der Privatwirtschaft - fleißige und faule Mitarbeiter. Der Unterschied: von den Faulen kann man sich in der Privatwirtschaft trennen - und tut es auch immer wieder.

Im öffentlichen Dienst werden diese (viele davon sind noch dazu rechtzeitig zur Gewerkschaft gegangen, um auf Nummer Sicher zu gehen) aber durchgetragen - zu Lasten derer, die eh alles machen (und nicht danach fragen, was genau in ihrer "Arbeitsplatzbeschreibung" steht). Warum reden wir nicht darüber, im öffentlichen Dienst von der theoretischen Möglichkeit der Entlassung (bei VBs) Gebrauch zu machen anstatt plakativem Aufnahmestopp? Mal schaun was das für Energien freisetzen würde, nicht nur fürs Hobby...

Mir tuen die vielen FSG Beamten leid, die für Faymann gelaufen sind und die Faymann, mangels Alternative zur ÖVP,FPÖ,BZÖ und Grüne Faymann gewählt haben. Fällt Faymann nur mehr um und hat er kein Rückgrat? Die restlichen Beamten dürfen bis 70 Jahre arbeiten, die unnötigen Gesetze vollziehen und sich von den Medien (siehe Gehaltserhöhung) und Politiker beschimpfen lassen.

........."Auch Faymann für Aufnahmestopp im öffentlichen Dienst".......

NO NA !
Erinnert sich jemand, dass der FAILMANN je eine EIGENE IDEE hatte ?
Bitte um mitteilung.

Ich kenne ihn nur als nachträglichen vollzugsgehilfen von plänen der ÖVP, wie er nun wieder bewiesen hat!

da gehört vorher das dienstrecht...

geändert, damit man die übrigen bediensteten flexibler einsetzen kann und zwar bevor man so einen publikumsgag startet. aber da drauen sich unsere politiker nicht drüber!

Dann fangen wir gleich bei ihrem, sofern schon vorhaden,Kollektivvertrag an.

Bei den Beamten sparen

Das Durchschnittsalter der Finanzbeamten liegt glaube ich bei mehr als 45 Jahren.
Wenn man hier keine neuen Leute aufnimmt, dann werden die Einnahmen sinken,denke ich.
Wer soll die Betriebe prüfen? Das jährliche Mehrergebnis durch Betriebsprüfungen liegt bei mehr als 1 Milliarde Euro.
Wenn schon Aufnahmestop, dann nicht mit dem Rasenmäher und schon gar nicht bei "einnahmenorientierten" Verwaltungsbeamten.
Ceterum censeo: Seit Jahrzehnten sind die Primärzielgruppe für Einsparungen die Öffentlich Bediensteten, jedoch hat sich noch kein Mensch den Kopf über Reduzierung der Aufgaben den Kopf zerbrochen. Stichwort Verwaltungsreform. Immer nur die Beamten prügeln ist unintelligent.

Erst sollte eigentlich eine Aufgabenreform erfolgen und dann berechnet man das notwendige Personal.

Aber aufnahmestop und Steuererhöhungen sind halt viel einfacher als wirklich mal an die Substanz zu gehen.

Die beiden alten Herren

Ein Feuerwerk von Ideen haben die beiden, wenn es darum geht, die Bevölkerung zu belasten. Obwohl es genug Vorschläge vom Rechnungshof gibt, sind sie beim Einsparen schmähstad. Jeder Landehauptmann muss zumindest eine Tunnelröhre haben. Um ihre Unfähigkeit, eine Verwaltungsreform durchzuführen, zu kaschieren schlagen die beiden tapferen Recken munter auf die Bediensteten des Bundes ein. Das dient, wie der "reiche Mann Schmäh" dazu, nicht zuviele Stimmen zu verlieren. Zur Vollkommenheit fehlt nur noch Schüssels "Privatisierungsschmäh".

anstatt mittelfristig/langfristig eine bundesstaatsreform anzugehen bei der man z.b die länder abschafft incl. bundesrat und kurzfristig einen mix aus vermögensbezogenen steuern und einsparungen (öbb & co), hört man nur sinnlose phrasen die gedroschen werden. es ist erschütternd welche id**** wir da gewählt haben...wahnsinn

Stimmt, wieso sollen auch absolute Nebochanten, die sich im Detail

nicht auskennen kein Recht auf eine Überzeugung haben? Es lebe die tumbe Verallgemeinerung, auf zum Match "Die Beamten" gegen "Die Tumben, leicht ausbeutbaren Sklavennaturen". Es könnte auch anders heißen, wichtig ist dabei, dass staatliche Dienstleistungen immer geringgeschätzt werden müssen, aber wehe, wenn etwas dann nicht
funktioniert! Schizoide Anwandlungen haben da manche, nicht sehen, wohin der Weg geht aber jeden Stein darauf bejammern. Aber keine Sorge, die Ernte der Unbedarftheit wird schon nocheingefahren werden, es geht ja garnicht anders.

Es wird auch kein Aufnahmestopp im Pflegebereich und

bei den Ärzten möglich sein.
Nur um ein Beispiel zu nennen.

naq, dann fangts doch mal bei euren kabinetten an. die ministersekretäre haben in den letzten jahren explosionsartig zugenommen - und die werden sicher besser bezahlt, als die beamten...

Wieviele Leute kümmern sich alleine um den social media Auftritt des Kanzlers?

auch faymann ist per definitionem ein diener der öffentlichkeit

Kommuniziert da werner

Nur noch über seine Ghostwriter auf Facebook?

Hoffentlich hat er seine Zahnbürste eingepackt wo immer er gerade sein mag

Ausnahme: Pelinka

Ist dann zwar kein Beamter, ähnliche Kaliber würden dann aber sicher unter "Ausnahme" fallen.
Prost!

Ich bin absolut überzeugt davon,

dass fast jeder Beamte doppelt soviel leisten könnte, wenn er nur entsprechend gefordert werden würde. Aber wo ist die Motivation? Wenn man nicht um seinen Arbeitsplatz "kämpfen" muss??? Dann geht man halt immer brav den alten Trott und das tut´s dann auch.

Es gibt im öffentlichen Dienst sicher ein Motivationsproblem. Das kommt aber nicht davon, weil die Bediensteten zu wenig unter Druck gesetzt, dass sie ihren Job verlieren könnten. Problematisch sind vielmehr die starren Strukturen, die oft einen Arbeitsplatzwechsel unmöglich machen gepaart mit inkompetenten Führungskräften, die man dann für den Rest seines Arbeitslebens irgendwie ertragen muss, oft geringe Möglichkeiten sich einbringen zu können, ein starres System, das keine Veränderungen zulässt...
Da begeben sich auch ehemals hochmotivierte Mitarbeiter leicht in die innere Emigration.

Raten sie mal seit wann ca. 6000 Finanzbedienstete eingespart wurden?

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