Nebelsuppe

Ansichtssache

Das Familienrezept der Winzerin Birgit Wiederstein und der Edelbrandsommeliere Grete Wiederstein stammt von der Waldviertler Oma und schmeckt nicht nur an nebeligen Tagen. Wir haben es für die EssBar nachgekocht.

foto: derstandard.at/red
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Rezept Nebelsuppe

Zutaten für zwei große Teller:

½ l Kümmelwasser
¼ l Rahm
2 dag Mehl (1 Esslöffel)
eine Prise Salz
etwas Knoblauch
Erdäpfel

Die "Nebelsuppe" ist als "Rahmsuppe" in vielen Variationen bekannt - in Oberösterreich etwa mit einem Schuss Essig und anstatt der Erdäpfel mit gerösteten Schwarzbrotwürfeln.

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Stosuppe, oder? Aber gscheid guat auf jeden Fall! ;-)

Uralt

So viel ich weiss, gehören Suppen aus Sauermilchprodukten zu den ältesten Gerichten überhaupt. Natürlich in unseren Breiten und im mediterranen Raum ursprünglich ohne Erdäpfel.
Besonders gut, in Sommer und Winter, schmecken die türkische Yayla Corbasi (aus Joghurt, Minze, Reis, mehllos) und die ebenfalls Mehl, aber nicht Getreidelose Suppe "Trachanas" (gibt es in Griechenland und der Türkei.) So wie bei uns früher
bei den Bauern bekommt man diese Suppen in der Türkei zum Frühstück.

Uralt Rezepte

Heute gleich gekocht!

Danke für den Tipp mit dem essig & dem Lorbeerblatt!
Schwarzbrot und ein Glas Rotwein dazu - ein Gedicht!

MfG
MTS

danke für das rezept. heute gekocht - könnt mi drinn eingrabn. i schau scho ganz traurig in den leeren topf...

Das tät ich gern sehen,

wie sie sich in der suppe eingraben.

Stoßsuppe, Nebeltage ?
Diese Suppe ist traditionell aus sauer gewordener Milch gemacht worden, nur die noble Restaurantversion hat als Basis sauren Rahm (mit etwas Mehl abgebunden).
Es handelt sich dabei um ein typisches Wiederverwertergericht der Sommerzeit, zu dieser Jahreszeit wird einem ja bekanntlich leichter die Milch sauer, vor allem kurz vor einem Gewitter.
Es empfiehlt sich, zur geschmacklichen Verbessserung im Gegensatz zum oben angeführten Rezept, die Verwendung von Suppenwürfel und zur Abrundung ein Stückchen Butter in die Suppe.
Ein leichtes Gericht für heiße Tage.

Das sind Geschichten aus längst vergangenen Zeiten.

Pasteurisierte Milch wird nicht mehr sauer, sondern verdirbt.

Leider.

ich lehne mich jetzt mal hinaus ,und sag daß heutzutage fast alle hausfrauen und -männer für diese suppe sauerrahm und keine sauer gewordenen milch verwenden...

Feine Variante einer sauren Suppe

Erinnert an die Kindheit. Kuemmelwasser aufkochen, Sauerrahm reinquirlen und ueber altes gewuerfeltes Schwarzbrot gieszen. Perfekt.

Ist eigentlich ein Mehlpapp

um bei der Wahrheit zu bleiben.

das wird in 20 jahren eine standardspeise sein...

Wo steht dort irgendwas von Mehl?

"Sauerrahm mit dem Mehl gut verrühren"

Ist ja in Ordnung, auch mal wieder ein Nostalgierezept vorzustellen.

Allerdings sehe ich die "Oma" oder die "Waldviertler Oma" nicht als Gütesiegel an. Die gute Oma steht im Prinzip für eine gehaltlose, überschwere Mangelküche. Sie hatte die besseren (begrenzten) Produkte, aber nicht unbedingt die bessere Küche.

Fidlers Italo-Mama-Küchentrip finde ich ausgesprochen nervig.

Na wenn Mangelküche so gut schmeckt, dann

solls eben Mangelküche sein

Ich kenne das auch nur als Milchsuppe oder Stoßsuppe, ich habe das als Kind heiß geliebt.

Schwarzbrot passt auch gut dazu.

saure suppn hoit... nur mit erdäpfl.

Nebelsuppe

da blick ich nicht durch

Bauernfraß

was tätst denn essen,

wenns keine bauern gäb?

alles ist vom bauern

Grundprodukte von Bauern

Die Grundprodukte stammen von Bauern, bloß vom Kochen verstehen sie leider meist nicht viel.

Bauernküche

Diese Suppe wurde mir als Kind bei einer Großtante in der Obersteiermark des Öfteren serviert - ich hasse sie heute noch dafür.

Und was kann da jetzt die Suppe dafür?

Sie schmeckt ekelhaft.

Wieso ?

das Gericht ist doch ganz sicher von der Kirchensteuer befreit..

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