Rudas

Vermögenssteuern sind "Frage der Intelligenz"

4. Jänner 2012, 12:45

Reaktion auf VP-Kopf - SP-Bundesgeschäftsführerin sieht ihre Partei auch führend bei ausgabenseitigen Vorschlägen

Wien - SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Raudas reagiert gelassen auf gestrige Aussagen von ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf, wonach die Sozialdemokraten verantwortlich seien, wenn es zu Steuererhöhungen komme. Sie meinte Mittwochmittag, die SPÖ sei gerne schuld daran, wenn ein Budget sinnvoll und friedvoll saniert werde und es keine Massendemos wie in anderen Ländern gebe.

Höhere Vermögenssteuern sind für Rudas nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit sondern auch eine "Frage der Intelligenz". Denn während man bei den Massensteuern, also z.B. Lohn- und Mehrwertsteuer, europäisches Niveau aufweise, liege man bei den Vermögenssteuern zurück. Daher handle es sich auch um keinen Ideologiestreit sondern sei es nur logisch dort aufzuholen und auch die Vermögenden aufzufordern, einen Beitrag zu leisten. Und mit den SPÖ-Vorschlägen werde niemand in den Ruin getrieben.

Rudas optimistisch

Letztlich ist Rudas aber ohnehin sehr optimistisch, dass man sich mit der ÖVP wird einigen können. Denn auch dort gebe es durchaus Stimmen, die eine höhere Besteuerung von Vermögenden befürworten würden.

Dass die SPÖ immer nur auf die Einnahmenseite blicke, wies die Bundesgeschäftsführerin zurück. Ganz im Gegenteil gebe es seitens der Sozialdemokraten konkretere Vorschläge und sogar Taten als vom Koalitionspartner, verwies Rudas etwa auf den von Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ) verfügten Frühpensionsstopp bei den ÖBB.

Zudem seien bereits 19 Vorschläge zur Verwaltungsreform publik (Auflösung der kleinen Bezirksgerichte, Schließung des Heeresspitals etc.) gemacht geworden und es sei noch mehr zu erwarten, betonte Rudas. Derzeit durchforste jedes Ministerium die eigenen Bereiche nach effizienzsteigernden Maßnahmen und von jedem Ressort würden dann entsprechende Vorschläge vorgebracht werden. 

Rauch: "Intelligenz beim Sparen, statt Phantasien von neuen Steuern"

Das Hickhack in der Koalition um neue Steuern geht weiter. Nachdem sich SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas heute erneut für höhere Vermögenssteuern ausgesprochen hatte, kam umgehend Kritik der ÖVP. Generalsekretär Hannes Rauch meinte, die SPÖ werde es nicht schaffen, mit neuen Steuern das Budgetloch bei den ÖBB, den Frühpensionen und in der Verwaltung zu stopfen: "Wir brauchen nun Intelligenz beim Sparen, statt Phantasien von neuen Steuern." Bei gutem Willen sei das Budget rein ausgabenseitig sanierbar.

(APA)

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Bezirksrat
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Was spricht hier eine Unbeteiligte zum Thema Intelligenz?

Weltfremd ?
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Ein neues Schlagwort gefunden,

es gäbe noch viele, die genauso unpassend wären.

DirtyHarry
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thema

da hat sich die richtige zu wort gemeldet

Politiker sind Gauner!!
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intelligenz

fehlt bei der laura

Takeshi Kovacs
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s.g Fräu'n Laura

wenn Sie bitte, bitte zum thema "intelligenz" Ihren grossen schlapfen halten könnten! vielen dank und grüsse an der Werner

ai1
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nur noch peinlich

die beiträge unserer politiker zur sanierung des staatshaushalts sind nur noch peinlich. wie lösen dass andere staaten? wie schaffen es staaten mit ähnlichen standards (zb schweiz oder schweden) ihre strukturen mit niedrigeren steuern zu finanzieren? gibts da irgendwelche daten im internet?

RegR Borromäus Maschitz
02
es ist traurig,

was diese frau als intelligent bezeichnet!

intelligent ist... sinnvoll einzusparen - am besten den posten dieser zk-sekretärin!

Loxoceles
01
Rudas: Frage der Intelligenz

Höhere Vermögenssteuern sind für Rudas eine Frage der Intelligenz.

Soll man über diese Intelligenz jetzt lachen oder weinen?

bei uns in bagdad
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interviewte ausgenommen!

ich hoffe für uns steuerzahler, dass bei allen durch das parlament beschlossene steuern die intelligenz eine wichtige rolle gespielt hat.

Harry Y.
 
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Die Schwarzen: quousque tandem abutere, Partei der schwarzen Schande, patientia nostra?

Die nehmen nicht einmal mehr an, dass wir ZIB1 schauen? Rauch/ÖVP zum 100. Male: "Mit Vermögenssteuern alleine kann das Budgetloch nicht geschlossen werden". Wer bezweifelt das denn? Nicht einmal die SPÖ. Es kommt mir so vor, als ob die Schwarzen der Bevölkerung immer mehr an dummen Aussagen und gähnender Langeweile zumuten.

Takeshi Kovacs
00
akk.

Lito
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Eine Frage der Intelligenz?

Wenn Frau Rudas Intelligenz ins Spiel bringt, wird es per se absurd. Man sollte zur Beantwortung von derartigen Steuerfragen unabhängige Experten ans Ruder lassen, unsere Politiker sind dazu leider nicht in der Lage. Besonders die SPÖ tut sich derzeit mit besonders irrwitzigen Vorschlägen hervor (sh. Verkauf der Abfangjäger), der IQ der handelnden Personen dürfte inzwischen auf das Niveau eines Hydranten gefallen sein. Gute Nacht, Österreich.

Marth
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Sprach der Hydrant!

Also nur mal zu ihrer Information, auch wenn es jetzt aus "politischen" Gründen schlecht ist die Euro-Fighter zu verkaufen. Ansich wäre es aber klug.
Allein der derzeitige Umbau des Fliegerhorst frisst Millionen um Millionen.
Wir haben zwar die Dinger, aber sinnvoll sind sie noch immer nicht.
Was wollen sie mit Experten. Die "Experten" haben in den letzten Monaten auch nur Müll gesprochen. Die bringen genau so wenig.

The Centre
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In Österreich kommt man legal zu keinem Vermögen ohne dafür Steuern in irgend einer Form gezahlt zu haben. Dafür wieder Steuern zu zahlen wäre ungerecht. Wird mit dem Vermögen allerdings etwas erwirtschaftet ist davon ebenfalls wieder etwas an Steuern zu bezahlen. Hier etwas mehr zu verlangen wäre meines Erachtens OK. Alles andere ist Humbug.
Trotz alledem ZUERST eine Verwaltungsreform und DANN erst Steuererhöhungen.

Weils gerade dazu passt. Frage an Fr. Rudas: Was halten Sie als unbeteiligte von Intelligenz?

jimmydean
10
äh, und in ländern in denen es vermögenssteuern gibt

(deutschland, gb, usa, etc.) kommt man leichter an vermögen, ohne dafür steuern gezahlt zu haben ?

King David
01

Haben Sie mal die Abgabenquote dieser Länder verglichen? In Österreich wird mal als arbeitender Mensch einfach nur abgezockt.

DirtyHarry
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Massensteuern

Es war die SPÖ die die Massensteuer Möst in den letzten 5 Jahren zweimal erhöht hat, weiters hat die SPÖ-Wien die Abgaben&Gebühren extrem erhöht.

HaroldHueber
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Nehmen wir an diese Wortmeldung kam nicht von Frau Rudas

Dann könnten viele vielleicht objektiver über den Inhalt nachdenken... Meiner Meinung nach ist eine Vermögenssteuer sinnvoll, weil jemand der viel Geld hat und es halbwegs normal anlegt ohne viel Aufwand relativ viel Gewinn daraus ziehen kann. Das traurige daran ist halt, dass im Endeffekt nur wieder jene zahlen werden, die ihr Geld nicht in Stiftungen verstecken oder im Koffer über Grenzen transportieren. Das selbe gilt für die Vermögenszuwachssteuer. Wenn ich mich richtig erinnere ist ja 2008-09 mal rausgekommen, dass ca 10% die Aktienspekulationssteuer tatsächlich entrichtet haben... Der Mensch zahlt halt nicht gern, was übrigens für alle gilt.

Wienbär
01
Sie vermischen Vermögenssteuern mit VermögensZUWACHSsteuern

Ein Vermögen ist das, was man sich spart, wenn man das verdiente Geld nicht ausgibt. Wenn man viel spart, hat man entsprechend irgendwann ein "Vermögen", das man vielleicht für ein Haus (wo man dann Umsatzsteuern beim Kauf bezahlt) oder für die Pflege im Alter (wo man "hoffentlich" auch Steuern zahlt) ausgibt. Warum soll man also Steuern für das im Moment nicht ausgegebene Geld zahlen?

Wenn ich mit dem Geld durch Zinsen, Gewinne... mehr erhalte, sind für dieses Zusatzeinkommen natürlich Steuern zu zaheln. Das ist eine Art Verdienst wie beim Arbeitnehmer, der ein Gehalt bekommt. Das Gleiche gilt bei Gewinnen bei Immobilienein- und späteren -verkäufen. Der Gewinn daraus muss nach einem festzulegenden Schema versteuert werden - sollte....

Benno Berghammer1
01
Vermögenssteuern sind immer ungerecht (3)...

Wenn ich als Vermögenssteuern die eigentliche Vermögenssteuer und auch die Erbschaftssteuer dazuzähle, sollte man ehrlich sagen, dass wir
wenn Vermögen Erträge abwirft ohnehin jährlich dafür Einkommenssteuer in welcher Form auch immer (KESt oder veranlagte ESt) bezahlen.

Wenn ein Erbe mal in den Genuss kommt, zu erben und das oft nach Jahrzehnten, dann wurde das Vermögen ohnehin jährlich besteuert (Grundsteuer, KESt, ESt). Und nun wird wieder besteuert?

In Wahrheit dient die ganze Diskussion nur der Schürung des Neidkomplexes und dem fadenscheinigen Vorwand irgendetwas scheinbar gerechtes zu konstruiere. Es ist halt so in Österreich überall wird verlogen nur für die eigene Klientel diskutiert und Interessen vertreten. Schade.

17+4
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da hat sie Recht:

"Höhere Vermögenssteuern sind für Rudas nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit sondern auch eine "Frage der Intelligenz""
und deshalb ist das Ganze sicherlich nicht ihre Sache und Thema

Benno Berghammer1
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Vermögenssteuern sind immer ungerecht (2)...

Alleine mein erster Kommentar zeigt, dass wenn die beiden Häusleigentümer ansonsten das gleiche Nettoeinkommen verdienen es ungerecht wäre, dem einen bei einer Freigrenze von EUR 400.000,- mit EUR 200.000,- an Bemessungsgrundlage zu besteuern und den anderen mit EUR 500.000,- an Bemessungsgrundlage zu besteuern.

Es gibt etliche Beispiele, die man praktikabel anführen. Egal wie Freigrenzen, Freibeträge, etc. sind wird man bei dem größten österreichischen Brocken an Vermögen nie eine gerechte Besteuerung durchführen können.

Generell ist es so, dass das Immobilienvermögen in Österreich vermutlich 2 bis 3 mal so hoch ist wie das Vermögen auf Sparbüchern oder Wertpapierdepots.

Eine Diskussion egal von wem geführt ist dazu entbehrlich.

no nick no name
10
und..

wieso schaffen das andere länder? sind wir österreicher zu blöd??

Benno Berghammer1
01
Vermögenssteuern sind immer ungerecht (1)...

Wenn man Vermögen besteuert sollte man auch wissen, dass unterschiedliche Vermögen völlig unterschiedliche Erträge erwirtschaften.

Wenn ich als Bauer einen Acker habe auf dem ich
Getreide anbaue und eigentlich nur durch Subventionen überleben kann, dann ist das wohl nicht wirklich ein Vermögen sondern eher eine Bürde als eine Vermögen.

Die SPÖ mockiert sich immer wieder über die Privilegien der Bauern.

Gleichzeitig wird jemand, wenn er ein Haus mit 250 qm Wohnnutzfläche in einer netten Gegend in Wien besitzt einen Verkehrswert haben von ca. EUR 900.000,- bis EUR 1.000.000,-. Wenn ein anderer am Land lebt ist das Haus vermutlich nur EUR 500.000,-
bis EUR 600.000,- wert, weil die Grundkosten anders sind. Gerechtigkeit?

jose luis schuster
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und den grund gabs gratis zum haus dazu?

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