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Längere Strecken kommen mit dem Smarts teuer, auch größere Transporte sind angesichts des beschränkten Kapazität kaum möglich.
Wien - Die Flotte des neuen Carsharing-Anbieters Car2Go besteht ausschließlich aus blau-weißen Smarts. Hinter dem Projekt steht der Hersteller der kleinen Stadtautos, der Daimler-Konzern. Das Konzept wird bereits in Deutschland und den Niederlanden, aber auch in den USA und in Kanada erprobt. Vor kurzem kam Wien als weitere Stadt dazu - wo der Start erfolgreich verlaufen ist, wie bei Car2Go versichert wird.
"Wir sind sehr zufrieden", zeigte sich eine Sprecherin erfreut. Wie viele Wiener bereits als Kunden gewonnen werden konnten, wird aber vorerst nicht verraten. Man befinde sich noch in der Ausbauphase, wurde betont. Zahlen gibt es jedenfalls zu den Fahrzeugen: 500 sollen es in Wien werden, so viel wie bisher in keiner anderen Stadt. Rund die Hälfte der Autos ist schon verteilt, der Rest soll in den nächsten Wochen folgen.
Zweiter Anbieter am Markt
Car2Go ist damit der zweite große Carsharing-Anbieter in Wien, neben der Denzel Mobility CarSharing GmbH. Wobei sich die beiden Konzepte grundlegend unterscheiden: Car2Go verfügt über keine fixen Standplätze. Stattdessen gibt es ein rund 80 Quadratkilometer großes "Geschäftsgebiet", in dem die Smarts abgestellt werden können. Die anfallende Parkgebühr wird - wie mit der Stadt vereinbart - vom Unternehmen pauschal bezahlt.
Der Abstellbereich umfasst die inneren Bezirke und einige dichter besiedelte Außenbezirke sowie die Straßenzüge rund um den Wohnpark Alt Erlaa. Bei Car2Go ist Spontanität gefragt. Die Autos können nur unmittelbar vor dem Antritt der Fahrt gebucht werden. Eine längerfristige Reservierung ist nicht möglich, da es für die Fahrzeuge eben keine fixen Stationen gibt und sie stets woanders stehen.
Langstrecken sind teuer
Geeignet ist das Angebot eher für die Kurzstrecke. Denn bei längeren Fahrten wird ab dem 21. Kilometer ein Kilometertarif verrechnet, was die Reise deutlich verteuert. Bei Kurztrips wird lediglich die Zeit verrechnet: Während ein Kunde mit dem Wagen unterwegs ist, werden 0,29 Euro pro Minute verrechnet. Pausen - die vom Bordcomputer automatisch als solche erkannt werden - schlagen mit 0,09 Euro zu Buche.
Auch wenn längere Strecken teuer und größere Transporte angesichts des beschränkten Kapazität des Smarts nicht wirklich möglich sind: Car2Go sei, so wird jedenfalls bei Daimler versichert, keinesfalls eine Alternative zu öffentlichen Verkehrsmitteln, sondern eine Ergänzung. Die bisherigen Erfahrungen hätten gezeigt, dass es keine Einbußen für die Nahverkehrs-Anbieter gebe - sondern diese zum Teil sogar um Kooperationen mit Car2Go angefragt hätten. (APA)
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baut mit: http://alturl.com/yoc67
sagt was Ihr wollt, aber ich finde die Idee toll. Daimler hat wohl einen besseren Draht zur Stadt als dessen Bewohner, was das "Parkpickerl" angeht (ist echt manchmal ein Krampf, wenn man eins braucht), aber so das geregelt ist, finde ich die Idee echt gut. Es ist doch besser, sich den Smart zu leihen um auf die andere Straßenseite zu kommen, als den SUV dazu aus der Garage zu holen (oft gesehen zwischen Parlament und Rathaus).
Ich finde das System genial. Bin schon ca. 20km damit gefahren. Ich denke mir immer, 1 Stunde mit dem Taxi durch Wien zu fahren kostet mehr als 12,90 Euro. Überhaupt zu Sylvester war es sehr praktisch. Mit dem Auto hinfahren und dann ist es mir egal, wenn ich es dort stehen lassen muss und kann was trinken.
http://de.wikipedia.org/wiki/Automobil
Für mich pers. hat ein Smart mehr Berechtigung als
Auto genannt zu werden, wie jeder SUV, Sportwagen,
oder sonstige Neurotikerschleuder in der City.
Völlig wurscht, ob ein gekaufter SUV oder ein gesharter Smart den Verkehr blockiert:
http://derstandard.at/132450149... die-Oeffis
wenn man selber drinnen steckt ;-) und so schaffen
car2go und Carsharing wenigstens ein bischen Platz
in der immer mehr werdenden Masse der Stehzeuge.
Alles lässt sich nun mal nicht nur per Öffi od. Fahrrad
erledigen. Aber ein eigenes Auto in der Stadt wird immer
hirnrissiger und man kann dem Fiskus auch eines
auswischen.
Bin sicher, wenn mehr wie 20% Mietautos unterwegs
sind lassen sich die Stadtoberhäuptlinge neue
Steuern einfallen.
ja für den Öffi benützer schon, nur ein Car2go Fahrer hat Interesse von der Möglichkeit der Miete nicht ausgeschlossen zu werden, er bzw sie wird sich hüten, das gemietete Auto unsachgemäß abzustellen, denn 1. müssten die Kosten davon vom Mieter_in bezahlt werden und 2. wird wohl jede vernünftige Firma solchen Fahrern_innen den Nutzungsvertrag aufkündigen.
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