Felderer an Keuschnigg

Amtsübergabe im IHS "bis zum Sommer"

4. Jänner 2012, 09:09

Wien - Der neue IHS-Chef Christian Keuschnigg wird sein Amt voraussichtlich etwas später als ursprünglich geplant antreten. Wie der scheidende Leiter des Instituts, Bernhard Felderer, sagte, wird die Amtsübergabe "bis zum Sommer" über die Bühne gehen. Eine Auftakt-Pressekonferenz mit seinem Nachfolger soll es demnach im April geben. Dass der Wechsel nicht schon zu Jahresbeginn schlagend werden würde, war von Anfang an klar, da Keuschnigg mit der Universität St. Gallen noch über eine Reduktion seiner dortigen Arbeitsverpflichtung verhandeln musste.

Keuschnigg wird seine Professur für "Öffentliche Finanzen" in St. Gallen nicht aufgeben und dort weiterhin für zwei Tage pro Woche beschäftigt sein. Die Zustimmung der Uni dazu liege nun vor, Details müssten aber noch geklärt werden, so der designierte IHS-Chef Keuschnigg zur APA. Für die Übergangsphase bleibt Felderer, dessen Vertrag mit dem IHS Ende 2011 ausgelaufen ist, interimistisch im Dienst. (APA)

didi111
00
Theoretisch und praktisch ist es eh wurscht,

ob EIN Wirtschaftsforschungsunternehmen bei den Prognosen regelmäßig danebenliegt oder ob ZWEI regelmäßig danebenliegen.

Insofern kann man wirklich EINES der BEIDEN ohne Ersatz streichen (WIFO oder IHS).

Also, bitte hier könnten die Regierungsparteine gleich mal zeigen, WIE ERNST sie es meinen mit dem Abbau von unnötigen und überflüssigen Instituten..

Und die überzähligen Menschen kann man dann gleich in den Ministerien unterbringen (und somit braucht man keine Leute neu aufnehmen, weil diese Leute wurden ja bis heute auch bezahlt).

Naeich
 
00
Nein

In der Studie "Vergleich der Prognosegüte der österreichischen Wirtschaftsprognosen von 1998 bis 2006" von Ragacs und Schneider erstellt von der ONB schneidet das IHS wenn auch nicht schlecht, doch weniger gut als das WiFo ab (nebenbei bemerkt die ONB bei bestimmten Prognosen noch besser als das Wifo).
Wen es interessiert: einfach im Web nach dem Studientitel suchen.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.