Gesundheitszustand des 85-Jährigen ist großes Geheimnis
Kubas Revolutionsführer Fidel Castro "lacht"
nach Angaben eines regierungsnahen Bloggers über im Internet
verbreitete Gerüchte über seinen Tod. "Fidel Castro untersucht und
analysiert die Gerüchte bei Twitter und lacht über sie", schrieb der
Blogger Yohandry am Dienstag auf seinen Internetseiten. "Die CIA hat
mehr als 700 Mal versucht, ihn zu töten, und Twitter geht den
gleichen Weg." Am Montag waren in sozialen Online-Netzwerken
Meldungen über den angeblichen Tod des 85-Jährigen aufgetaucht.
Gerüchte über Gesundheitszustand
Seitdem Castro im Juli 2006 wegen gesundheitlicher Probleme die
Macht an seinen jüngeren Bruder Raúl abgeben musste, gibt es immer
wieder Gerüchte über seinen Gesundheitszustand - genährt auch durch
die Geheimniskrämerei, die die kommunistische Führung um seine Person
betreibt. Castro lebt zurückgezogen in seinem Haus westlich der
Hauptstadt Havanna und zeigt sich nur noch sehr selten in der
Öffentlichkeit. Auch Staatsgäste aus dem Ausland empfängt er kaum
mehr. Immer wieder veröffentlicht er aber in kubanischen Staatsmedien
"Reflexionen" über die Weltpolitik. (APA/AFp)