Ex-Gouverneur von Massachusetts gewinnt die erste Vorwahl ganz knapp - Bedeutung des Votums vor allem symbolisch
Des Moines - Die erste Vorwahl der US-Republikaner um
die Präsidentschaftskandidatur ist praktisch mit einem Unentschieden
ausgegangen. Für Mitt Romney wurden 30.015 Stimmen gezählt, für Rick Santorum 30.007 - die beiden trennen also nur acht Stimmen. Die beiden liegen damit gleichauf bei rund 25 Prozent. Zeitweise lag sogar nur eine einzige Stimme zwischen den beiden. Der Kongressabgeordnete Ron Paul
erhielt nach Angaben mehrerer TV-Sender gut 21 Prozent.
Wie erwartet keine Entscheidung
Damit bleibt die Suche nach einem Herausforderer von Präsident
Barack Obama bei der Präsidentenwahl im November wie erwartet noch
offen. Allerdings gilt der 64-jährige Romney Umfragen zufolge
landesweit als Favorit. Experten halten den langjährigen Manager
einer Finanzfirma wegen seiner Wirtschaftskompetenz für den
schwierigsten der möglichen Gegner Obamas. Die Themen Wirtschaft und
Arbeitslosigkeit dürften die wichtigsten Punkte im bevorstehenden
Wahlkampf werden. Romney griff Obama in seiner Rede vor Unterstützern
am Abend folgerichtig genau auf diesem Feld an: "Dies ist eine
gescheiterte Präsidentschaft", sagte er und ergänzte: "Die Lücke
zwischen seinen Versprechen von vor vier Jahren und seiner Leistung
ist größer als alles, was ich jemals in meinem Leben gesehen habe."
Perry zieht sich zurück, überdenkt Kandidatur
Den vierten Platz belegte der ehemalige Vorsitzende des
Repräsentantenhauses Newt Gingrich mit rund 13 Prozent. Der
texanische Gouverneur Rick Perry folgte mit 10 Prozent und kündigte
an, seine weitere Teilnahme am Wahlkampf zu überdenken. "Ich habe
entschieden, nach Texas zurückzukehren, um die Ergebnisse der
heutigen Wahl einzuordnen und herauszufinden, ob es für mich in
diesem Rennen einen Weg an die Spitze gibt", sagte Perry am Abend vor
Unterstützern.
Die Kongressabgeordnete Michele Bachmann dagegen, die mit 5
Prozent abgeschlagen auf den sechsten Platz kam, schlug einen
optimistischeren Ton an: "Es gibt viele weitere Kapitel, die auf
unserem Pfad zur Nominierung geschrieben werden", sagte sie.
Auftakt ins Wahljahr
Die parteiinterne Vorwahl in dem kleinen Agrarstaat im Mittleren
Westen ist zwar der vielbeachtete Auftakt zum Wahljahr 2012 - aber
sie hat für das tatsächliche Ergebnis des Rennens eher symbolische
Bedeutung. Bereits in der kommenden Woche stehen die nächsten
Vorwahlen im Bundesstaat New Hampshire an. Insgesamt gibt es weitere
Wahlgänge in 49 US-Staaten.
Als Faustregel gilt: Wer in Iowa gewinnt, hat die Kandidatur noch
längst nicht in der Tasche. Wer aber schlecht abschneidet, dem droht
die finanzielle Unterstützung abzubröckeln. Endgültig entscheiden die
Republikaner erst bei ihrem Parteitag Ende August, wer am 6. November
gegen Obama ins Rennen geht.
Bereits vor der Abstimmung in Iowa hatten Umfragen gezeigt, dass
keiner der Bewerber die Herzen der Republikanerbasis wirklich
erwärmen kann. Romney gilt als wirtschaftsfreundlicher Politiker,
wird von Gegnern aber auch als Wendehals charakterisiert.
Paul gilt in landesweiten Umfragen dagegen als Außenseiter. Er
will die Macht des Staates weitmöglichst beschneiden und tritt unter
anderem für die Abschaffung der US-Notenbank ein. Santorum wiederum
hat sich als äußerst konservativer Politiker profiliert: Er will
etwa, dass Abtreibungen auch bei Vergewaltigungen und Inzest verboten
werden.
Die Vorwahlen zur Nominierung des Präsidentschaftskandidaten
laufen traditionell nach besonderen Gesetzen ab. In Iowa kamen die
Republikaner am Abend in mehr als 1.700 Parteiversammlungen (Caucus)
zusammen, um abzustimmen. Die Versammlungen wurden teilweise in
Schulen und Kirchen abgehalten, aber auch in Gaststätten und
Privathäusern. (APA)
Erst am kommenden Dienstag will er seinen Rückzug offiziell bekanntgeben und dann Mitt Romney unterstützen - Hatte bisher nur zwei Vorwahlen gewinnen können
Die Suche nach einem geeigneten Kandidaten für die Vizepräsidentschaft der Republikaner ist voll angelaufen. Der Betreffende soll vor allem keinen Schaden anrichten und Mitt Romney nicht mit seinem Glanz überstrahlen.
Wenn alle Wähler beim Caucus in Iowa jünger als 40 Jahre gewesen wären, hätte Ron Paul mit Abstand gewonnen wie aus einem Entrance-Poll bei CNN hervorgeht…
…Rick Santorum gewann bei Wählern zwischen 40 und 64, während Romney bei jenen von 65 aufwärts reüssierte.
Zum Caucus gehen eher ältere Leute. +60% von ihnen sind über 50…
ja genau dieser präsident war doch in seinen letzten amts-monate wenn nicht jahre ziemlich altersschwach,
und dabei meine ich nicht seine körper. aber merci für ihre sicht
Die klügeren wissen, dass momentan die Chancen sehr gering sind.
Obama ist zwar ordentlich geschwächt aber immer noch rhetorisch jedem überlegen und er wird jetzt im letzten Jahr auf Populismus setzen. die Wahl wird wahrscheinlich nicht mal knapp.
Bleibt abzuwarten, welche Art Populismus Obama betreibt: Einen linksgerichteten mit der ankündigung sozialer Wohltaten, um die eigene Anhängerschaft an die Urne zu bringen, oder eher einen mitte-rechts gerichteten mit einem Muskelspiel weltweit, um der GOP Wähler abzuziehen.
Warum ich gegen alle rebulikanischen Kandiaten bin
A) Gegen Healthcare/sonstige Sozialeinrichtungen
B) Zu kriegerisch/radikal/religös
C) Gegen Minderheitenrechte
D) Sich der Verantwortung nicht bewusst
E) Waffennarr
Rommney:
all
Rick:
all
Paul:
A,C und D
Gingrich:
all
Perry:
all
Bachmann:
all
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Das sind nur die Wichtigsten Punkte. Lest nur mal auf Wikipedia (auf Englisch) die Positionen nach. Gingrich ist zum Beispiel auch für Kinderarbeit.
Fazit: Die Gesamte Republikanische Partei ist unwählbar.
was heißt kinderarbeit ?
mein vater hat auch mit 14 zu arbeiten begonnen, auch heute arbeiten bei uns 15jährige. wie jung dürfens denn beim gingrich sein ?
oder zählen so typische ami-nebenjobs (zeitungsausteilen) auch dazu. da könnte ich mir wenn sie gewisse stundenanzahl in der woche (ca.5) nicht überschreiten, auch heute 13-14 jährige vorstellen.
Eine Lockerung treibt nur Kinder armer Eltern von Büchern weg hin zu mies bezahlten Jobs. Man sieht das in allen Entwicklungs- und Schwellenländern. Offensichtlich orientiert sich der Herr an diesen Standards. Im Übrigen soll das nur dazu dienen, Kindern Sozialhilfe und Co zu streichen: "Gehst halt was hackeln, du kleiner 10-Jähriger! Wir sind doch hier nicht im Sozialismus!"
Meine Worte.. 0.5 %! Seinen Wahlkampf hat er wohl gegen sich selbst gefuehrt (da er seine tatsaechlichen Ansichten mitgeteilt hat, die denen des Waehlerstamms nicht unbedingt, ehm, entsprechen), aber vernuenftig waer er gewesen.
Deren Rolle, in den USA heftig diskutiert, wird in Europa nicht einmal erwähnt - unbegrenzte Geldmittel auch von Großunternehmen gehen diesen Weg, nachdem der Oberste Gerichtshof der USA das 2010 ermöglichte.
Und: Bachmann scheint sich zurückzuziehen. Hat Pressekonferenz angekündigt und Flüge nach South Carolina annulliert. Wer mich einmal im Ursprungsstaat reüssieren kann, wird's nicht bringen.
Es kann letztendlich alles dazu führen, dass die Reps über ihren letztendlichen Kandidaten genauso angfressen sein werden wie viele Dems mit Obama.
Es wurden in Iowa ca. 120.000 Stimmen abgegeben. Für Platz 1 reichten Romney 30.015 Stimmen. Mit soviel Stimmen wird man in Berlin nicht mal Bürgermeister eines Stadtbezirkes.
Ich verstehe nicht ganz, warum soviel Tamtam um diese rechnerisch völlig unbedeutende Wahl gemacht wird.
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