Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Vizekanzler Michael Spindelegger ist neu an der Spitze der ÖVP, Kanzler Werner Faymann hatte in der SPÖ schon mehr Zeit, sich an die Führungsrolle zu gewöhnen.
Wien - Das Regierungsprogramm ist nun etwas mehr als drei Jahre alt - aber in der aktuellen Diskussion kommt es kaum mehr vor. Da dreht sich alles um die Eurokrise und ihre Bewältigung. Wenn die Diskussion überhaupt so weit reicht - denn während jeden Tag ein, zwei neue Vorschläge zum Sparen oder Steuereintreiben die politische Diskussion beleben, geht der Kontext verloren. Geht es da um ein Sparpaket? Um die Schuldenbremse? Darum, wie man doch noch eine Verfassungsmehrheit organisieren könnte?
Tatsächlich wirkt die Regierung getrieben, Bundeskanzler Werner Faymann hat offenbar in Übereinstimmung mit der ÖVP den Zeitdruck erhöht: Bis Mitte des Monats sollen die Arbeitsgruppen ihre ersten Ergebnisse abgestimmt haben - was schon deshalb nicht einfach ist, weil die Grundsatzfrage der Finanzierung ungeklärt ist. Soll der Bund Ausgaben kürzen, wo immer eine Kürzung möglich ist - wie es die ÖVP-Spitze verlangt und dafür aus den eigenen Reihen Widerspruch erhält?
Oder soll man es doch mit neuen Steuern versuchen - worauf die SPÖ hinarbeitet und überwiegend ablehnende Reaktionen erntet?
Solange aber nicht geklärt ist, in welchen Bereichen Abstriche von der bisherigen Budgetierung gemacht werden müssen und wie groß diese Abstriche sein werden, kann kein Ressort sinnvoll planen. Die meisten Reformen hängen am Geld. Und damit in der Luft. Man weiß etwa im Bundesheer, dass die Umstellung auf ein Berufsheer entsprechende Anfangskosten erzeugt. Zudem ist sie ebenso wenig koalitionsintern akkordiert wie die Schulreformen.
Bei solchen Unwägbarkeiten fällt es den Ministern schwer, mit ruhiger Hand zu regieren - die Unsicherheit reicht ja bis zu den einzelnen öffentlich Bediensteten. Für sie soll es ein ganzes Reformpaket geben - aber dessen Ansätze sind noch offen. So schwer es für die Minister ist, mit Neuigkeiten zu punkten, so leicht tun sich die Staatssekretäre. Ihre Rolle in der Regierung (jedenfalls bei drei der vier) ist derzeit so stark, wie sie seit dem EU-Beitritt 1995 nicht mehr war. (cs, DER STANDARD; Printausgabe, 4.1.2012)
"Einmal aufs Budget schauen" Die SPÖ kostet die unübliche Rolle des Sparefrohs aus
"Was ist mit der SPÖ los?", fragt der Integrations-Staatssekretär
Bei Drogenverdacht: ÖVP-Mandatar setzt auf Prävention
Innenministerin Mikl-Leitner will Jugendliche mit Haaranalysen vor Drogenkarrieren bewahren - die SPÖ sowie Suchtexperten befürchten eine Kriminalisierung von Erstkonsumenten
Faymann: Bis zur Nationalratswahl nicht - Spindelegger: " Derzeit keine Konjunktur für Häupl-Ratschläge"
Volksbegehren sollen künftig elektronisch unterstützt werden können - Regierung will Initiativantrag Ende Jänner einbringen
Für Team Stronach "erste Schritte in richtige Richtung" - BZÖ ortet keinen großen Wurf - Kritik von den Grünen - FPÖ ist "unbeeindruckt"
SPÖ-Klubobmann: "Was sagt die Finanzministerin dazu?"
Benzingeld für Pendler, Goodies für Familien, Steuersenkung für Arbeitnehmer: Die nahende Nationalratswahl regt die Fantasie der Regierung beim Erfinden von Wohltaten an
Klotzen, nicht kleckern will die ÖVP bei der Steuerreform. Wie Wahlversprechen und Budgetsanierung zusammenpassen sollen, erklärt Klubobmann Karlheinz Kopf
Verteidigungsminister Darabos und Bildungsministerin Schmied als Ablösekandidaten
Der Bundeskanzler wirft sich für die Ganztagsschule ins Zeug und will im Gegenzug Erbschaftssteuern einführen
Kanzler über das Verhandlungsergebnis bei der Klausur enttäuscht
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hält ganztägige Schulplätze für eine logische Konsequenz - aber nicht auf Kosten der Familienförderung
Die Koalition ist sich in vielem einig, zelebriert aber auch ihre Differenzen. Bei der Klausur in Laxenburg harmonierte die Regierung in Wirtschaftsfragen und stritt ganz ungeniert in Bildungsfragen
Regierungsklausur in Laxenburg: Von Bildungsteilzeit bis GmbH neu - Keine Einigung bei Ganztagsschule - Neuerliche Klausur im März
Krankengeld für Selbstständige und 110 Millionen Euro für Jungunternehmer geplant
Erste Angebote mit neuer Ausbildungsarchitektur aus Bachelor, Master und Induktionsphase - Aus für Bezirksschulräte
Lehrerausbildung wird von Schmied neu organisiert
Strache: "Meilensteine sehen anders aus" - Auch Orange und Grün vermissen große Reformen - Leise Kritik von AK und IV
ÖVP startet vor SPÖ-Parteitag Kampagne gegen Vermögenssteuern
Von Spindeleggers Doping und dem "Schmäh" der SPÖ vor Faymanns ORF-Sommergespräch: Die Stimmung war schon besser in der Koalition
Erst drinnen, dann wieder draußen: Nach einer geplatzten Einigung sitzt Kanzler-Berater Werner Muhm nun doch nicht im Generalrat der Nationalbank - vorerst
Die ÖVP versuchte, drei umstrittene Anliegen gegen die SPÖ durchzuboxen
Im Herbst 2013 wird gewählt, bis dahin warten noch große Aufgaben - Die Regierungsmitglieder in der Einzelkritik
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.