Onlineportal wählte beste Plätze für Weltuntergang 2012 - Top-Reisedestinationen für ein Inferno mit Stil
Wien - Das Jahr 2012 hat einen kleinen Haken: Stimmt die berüchtigte Maya-Prophezeiung doch, dann geht am 21. Dezember die Welt unter. Und wenn man die Apokalypse schon nicht verhindern kann, so sollte man sie wenigstens an einem schönen Ort erleben. Das Onlineportal "Cheapflug.de" wählte die Top-Reisedestinationen für ein Inferno mit Stil.
An Platz eins steht natürlich Mexiko. Die angeblich näher rückende Apokalypse sei Grund genug, dem ehemaligen Maya-Land einen Besuch abzustatten. Auf der Yukatan Halbinsel, in Campeche und Quintana Roo in Mexiko liegen zahlreiche gut erhaltene und faszinierende Maya-Ruinen inmitten des exotischen Regenwalds. Zu ihnen zählen die Ruinen von Tulum, das berühmte Chichen Itza und Uxmal.
Wenn schon Weltuntergang, dann gleich dort, wo die Prophezeiungen herkommen: zum Beispiel zu den Pyramiden von Chichen Itza.
Rund um das gefürchtete Datum ranken sich viele Prophezeiungen, die sich auf bedeutende astronomische Ereignisse beziehen. Unter anderem sollen sich unsere Sonne, die Erde und weitere Planeten unseres Sonnensystems mit dem galaktischen Zentrum der Milchstraße direkt zur Wintersonnenwende 2012 synchronisieren. Diese Himmelsschauspiele könnten Reisende von Chile aus bestens beobachten. Hier gibt es zahlreiche berühmte Sternwarten wie Cerro Mayu, Collowara und Mamalluca, einige der größten Teleskope der Welt und fast immer gute Sicht. "Beste Voraussetzungen, das große Spektakel - falls es denn passiert - live zu verfolgen", so "Cheapflug.de".
Chile bietet einige Plätze, an denen man die Phänomene rund um den Weltungergang genau betrachten kann. Etwa beim European Southern Observatory auf dem 2.600 Meter hohen Berg Paranal in der Atacama-Wüste.
Normalsterbliche können die mögliche Erfüllung der Prophezeiungen nur hinnehmen. Am sinnvollsten wird es also sein, das Leben in allen Zügen zu genießen und sich einfach zurückzulehnen. "Als Paradies für die letzten Tage auf Erden eignet sich Bora Bora", rät das Portal. "Die Inselgruppe im Süd-Pazifik mit glasklarem, blauem Wasser, strahlend weißen Standstränden und unberührter Natur zählt zu den schönsten Orten der Welt." Im Luxushotel le Meridien kann der Gast etwa zusätzlich beim Frühstück im exklusiven Bungalow durch einen Glasboden hindurch Fische beobachten. Eine Terrasse bietet direkten Zugang zur Lagune oder zum Strand. Im Spa können sich Augenzeugen der Apokalypse so richtig verwöhnen lassen. "Stilvoller kann man nicht untergehen", meinte "Cheapflug.de".
Das Ende der Welt kann so paradiesisch sein.
Sollten sich tatsächlich die Pole verschieben, Kometen auf der Erde einschlagen und Sonnenstürme herabschießen, würde dies kaum vorstellbare Umweltkatastrophen nach sich ziehen. Ein Rückzugsort hoch in den Bergen, weit weg von Küsten, Erdbebengebieten und Zonen mit vulkanischer Aktivität könnte die Überlebenschancen gewaltig steigern. Das "Everest View" im Sagarmatha National Park im Himalaya liegt auf 3.880 Metern und verspricht das höchste Hotel der Erde zu sein. Die Wertung des Portals: "Hier braucht man sich wenigstens nicht in irgendeiner Höhle verschanzen, sondern kann gemütlich residieren und mit Abstand beobachten, wie sich Wellen des alles verschlingenden Meeres durch die Täler wälzen".
Ob es etwas hilft, vor dem Wasser in die höchste Höhe zu fliehen, wenn die Welt sowieso unter geht, kann jeder selbst entscheiden.
Kann man so kurz vor dem Untergang noch inneren Frieden finden? Wenn, dann klappt das überhaupt nur bei einem Meditations- und Yoga-Urlaub in Indien. In Goa liegt etwa das Ashiyana Resort, das Yoga-Kurse, Meditation und ähnlich entspannende, spirituelle Aktivitäten inmitten der paradiesischen Tropen anbietet. (APA)
Wenn die Welt ohnehin ausgelöscht wird, kann man sich eigentlich entspannen und das ganze in aller Ruhe auf sich zukommen lassen.