"Wasserwald" bis "Pappelgiganten": Die schönsten heimischen Wälder

Ansichtssache
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foto: öbf archiv/ franz kovacs, franz pritz, wolfgang simlinger

Wien - Die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) nahmen das abgelaufene Jahr des Waldes zum Anlass, die sieben schönsten heimischen Waldstücke per Online-Abstimmung wählen zu lassen. Die so gekürten "sieben Waldwunder" des Landes wurden: Der "Mangroven-", "Wasser-", "Märchen-", "Dirndl-", "Bergsturz-" und der "Storchenwald" sowie die "Pappelgiganten".

Im Bild: Mangrovenwald, Wien und Niederösterreich. Die beinahe tropisch anmutenden Bäume stehen im Nationalpark Donau-Auen. Hier hat die starke Donauströmung die Baumwurzeln durch Unterspülung freigelegt.

Wien, Niederösterreich
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18 Postings
"Bergsturzwald, Tirol ..."

Sollte - durch den Bergsturz verursacht - wohl eher Radonwald heissen.

schöne bilder

machen lust aufs wandern.

Soweit ich weiß

sind die "Pappelgiganten" deshalb erst 150 Jahre alt, weil sie damals für die Papierindustrie gepflanzt wurden. In der Lobau sieht man stellenweise schön, dass sie in Reih' und Glied stehen.

Bis sie alt genug waren, um geerntet zu werden, hatte sich die Produktion aber in billigere andere Gegenden der Monarchie und ins Ausland verlagert. Das bewahrte sie vor dem vorzeitigen Tod.

Ob man darauf stolz sein soll - einen "Kunstwald" zum "Naturwunder" zu erklären?

Hab auch schon gehört daß der forst diese Bäume als Eindringlinge betrachtet und raushaben will.

ja, weils der tierwelt, die dort zuflucht findet, vollkommen powidl isz, ob die pappeln in einer reihe stehen oder nicht...

Was ist eigentlich aus dem Waldsterben geworden?

läuft planmäßig, wieso?

durch unsere tollen monokulturell aufgeforsteten wälder...äh, holzfabriken mit ihren schönen nadelbäumen, die zwar nach 3 generationen dem baumkrebs anheimfallen aber so dermaßen schnell wachsen, daß man quasi ständig umsatz hat.
daß wir dadurch auch den wasserkreislauf kaputt machen, weil wir noch immer nicht behirnt haben, daß nur ein gesunder wald wasser produziert und in der lage ist im wurzelbereich temperaturen nahe dem dichteanomaliepunkt von 4 c° zu halten und erst aus diesem temperaturgefälle zwischen baumkrone und baumwurzeln die kreisläufe entstehen, das ist uns wurscht - wir wundern uns dann lieber über hochwasser, erdrutsch und das wir krebs bekommen

Nichts

Aber nicht, weil es die Natur selbst geschafft hat, sondern weil es seit 1986/87 eine Katalysatorpflicht für neue Benzin-PKW und immer strengere Abgasvorschriften für Dieselfahrzeuge und Industrie sowie Vorschriften für die Brennstoffqualität (z.B. inzwischen kein Schwefel) gibt.

Wobei man natürlich dazu sagen muss, dass das nicht nur dem Wald gedient hat, sondern auch zahlreiche Herz- und Lungenkrankheiten verhindert bzw. gemildert hat. Wer die Umwelt schützt, schützt sich also letztlich selbst - das gilt auch für alle anderen Bereiche.

Traurig schaut's hingegen beim Klimawandel aus. Da hätte man ebenfalls vor 25 Jahren anfangen müssen...

Selbst davor war es mehr Hysterie als wirkliche Bedrohung.

Da wurde jeder Baum gezählt, der nicht 100% vital war, ohne zu berücksichtigen ob der Baum z.B. auf einem Grenzstandort stand und deswegen Schwierigkeiten hatte. Nach dieser Zählung gab es auch 1000 v.Chr. Waldsterben.

Echtes Waldsterben gab es immer nur sehr lokal begrenzt, z.B. in Nordböhmen wo die Kraftwerke ohne Filter schwefelhaltige Braunkohle verbrannten.

So absurd es klingen mag: An gewissen von Natur aus schwefelarmen Standorten war der Schwefel - ähnlich wie anderswo der Stickstoff aus den Stickoxiden - ein wichtiger Spurennährstoff.

Liebe SozialdemokratInnen

und sonstiges Gelichter:

Schauts euch die Schwarpappeln an, die man auf dem letzten Bild sehen kann.

Ja, genau um diese ist es gegangen vor 26 Jahren. Und ich kann mich gut erinnern, dass ihr uns allen prophezeit habt, dass die Lichter ausgehen werden. Auch schon damals, als es um Zwentendorf geht.

Schauts euch die Bilder an, vielleicht beginnt Ihr dann zu verstehen!

BTW: die Grünen hats damals so gar noch nicht gegeben: Die haben sich damals auf den Zug aufgesetzt, welche andere geschoben haben und gedacht, dass man mit der Leistung anderer bis heute Politik betreiben kann.

Hainburg war nicht die Leistung der Grünen.

Bitte, bitte - ich flehe Sie an:

Abgesehen von dem durch und durch schlechtem Posting - Deutsch lernen.

"Und ich kann mich gut erinnern, dass ihr uns allen prophezeit habt, dass die Lichter ausgehen werden. Auch schon damals, als es um Zwentendorf geht."
Achten Sie auf das Verb am Satzende. Danke.

"Schauts euch die Bilder an, vielleicht beginnt Ihr dann zu verstehen!"
Was hat die Höflichkeitsform hier verloren?

"BTW: die Grünen hats damals so gar noch nicht gegeben: Die haben sich damals auf den Zug aufgesetzt, welche andere geschoben haben und gedacht, dass man mit der Leistung anderer bis heute Politik betreiben kann."
Und den kann man ganz vergessen..

Servus.

Diesem politischen Posting auf einer "Wissenschafts-Seite" fehlt die passende musikalische Untermalung:
http://www.youtube.com/watch?v=pDiLPXIVPag

Die Riesenpappeln gibts nur wegen der Donauregulierung

Ernsthaft.

Vor der Regulierung furkierte (so was ähnlich wie mäandirerte) sich die Donau frischfröhlich durch die weiche Au und verlegte ihr Bett alle paar Jahre/Jahrzehnte. Entwurzelung und Sturz der Aubäume inklusive. Durchschnittlich war jeder Quadratmeter zumindest einmal in vierzig! Jahren nicht nur unter Wasser sondern sogar Fluss. Kein Baum wurde da älter als 100 Jahre.

Die Donauregulierung der 1870er konservierte einen bestimmten Zustand. Schluss war es mit dem ungezähmten Laufverlegen. Erst jetzt konnten Bäume an Standorten wie der Stopfenreuter Au auch richtig alt werden. Zum Zeitpunkt der Regulierung waren die heutigen Giganten grade mal 20.

Die Pappelgiganten sind toll, keine Frage. Natürlich sind sie keineswegs.

Ad Bild 3: unberührter Rothwald?

Sieht aus wie eine klassische niederösterreichische Monokultur.

An gewissen Standorten/Höhenlagen war die Fichte immer die dominierende Baumart. Dort gehört sie auch hin. Nicht ins Flachland.

Weil hier von "ein(em) ... Rothwald" die Rede ist:
Wieviele Gebiete mit der Bezeichnung "Rothwald" gibt es eigentlich in Österreich?

schön - hoffentlich vernichten wir die nicht auch noch und beginnen mal auf jene zu hören, die uns schon vor 100 jahren vor den folgen unseres verhaltens warnten:

http://www.youtube.com/watch?v=F... re=related

Bild 3 ist super!

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