Zahl der Mitarbeiter um 100 auf 1.300 Beschäftigte erhöht
Wien - Der österreichische Kaffee- und Automatencaterer cafe+co hat im Geschäftsjahr 2010/11 (per Ende September) deutliche Zuwächse verzeichnet. Der Umsatz stieg um 11 Prozent auf einen Rekordwert von 150 Mio. Euro. Die Zahl der Automaten wuchs um 5.000 auf 55.000 Stück, teilte die Tochter der zum Raiffeisen-Konzern gehörenden Leipnik-Lundenburger Invest AG (LLI) heute, Dienstag, mit. Die Zahl der Mitarbeiter stieg um 100 auf 1.300 Beschäftigte.
Für 2012 geht cafe+co-Holding-Chef Gerald Steger von "keiner nennenswerten Entspannung des Preisdrucks" aus. Eine Beruhigung der internationalen Kaffeemärkte sei trotz guter Ernten nicht im erwarteten Umfang eingetreten. Die Nervosität auf den Finanzmärkten führe auch bei Rohstoffpreisen zu größeren Schwankungen und schwierigerer Planbarkeit.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr sei der Gruppenumsatz des in zwölf Ländern Zentral- und Osteuropas tätigen Unternehmens besonders positiv durch Entwicklungen in den Märkten Deutschland, Polen, Tschechien und Russland beeinflusst worden. Erfreulich sei auch die Performance in Ungarn und am Heimmarkt Österreich habe sich das Geschäft positiv entwickelt.
Mit dem umweltschonenden Wasserspender Aquapush, der direkt an die Wasserleitung angeschlossen wird, seien neue Zielgruppen erschlossen worden. Steger rechnet in den nächsten Jahren mit einem Absatz von bis zu 10.000 Einheiten. Wachstumschancen ortet Steger im kommenden Jahr vor allem im gehobenen Office-Segment, wo er mit dem ökologischen Vorteil seiner Produkte punkten möchte.
Investiert habe man im vergangen Jahr in den Ausbau der Standorte, in Polen und Linz seien neue Firmengelände errichtet worden. In Moskau siedelte sich das Unternehmen auf einem größeren Firmengelände an. In nachhaltiges Wachstum seien 20 Mio. Euro investiert worden, man habe sich für die Zukunft entsprechend aufgestellt, um weiter expandieren zu können, so Steger.
Die cafe+co International Holding ist derzeit mit 17 Tochtergesellschaften in zwölf Ländern (Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Polen, Bosnien, Serbien, Rumänien, Russland) tätig. An den 55.000 Automaten wird rund eine halbe Milliarde Portionen konsumiert.(APA)