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Während mehr Plastik- (gelb) und Papier-Müll (rot) gesammelt wurde, nahm der Anteil an Metall (blau) ab.
Die Österreicher gehören seit langem zu den fleißigsten Mülltrennern in Europa. Im abgelaufenen Jahr 2011 landeten 140.000 Tonnen Plastikverpackungen in den Gelben Tonnen und Gelben Säcken, was einer Steigerung von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auch Altpapier und Papierverpackungen erreichten mit rund 600.000 Tonnen ein Plus von 1,3 Prozent, teilte die für Verpackungssammlung und -verwertung zuständige ARA (Altstoff Recycling Austria AG) am Dienstag mit.
Ein Minus von 2,3 Prozent auf knapp über 30.000 Tonnen wurde hingegen bei Metallverpackungen verzeichnet - laut ARA "ein Ergebnis leichterer Verpackungen sowie der Verschiebung zu anderen Verpackungsarten".
Die Österreicher hätten weiterhin eine sehr hohe Sammelmotivation. "Früher war es die Vermeidung von Müllbergen, warum getrennt wurde. Heute ist man sich stärker denn je bewusst, dass Recycling das Klima schützt und durch Recycling wertvolle Ressourcen wiedergewonnen werden", erklärte ARA-Vorstand Christoph Scharff. (APA)
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es empört mich immer mehr, daß ich diesen nicht mehr loswerden kann und in den allgemeinen müllcontainer schmeißen muß. die plastikcontainer nehmen nämlich nur plastikflaschen! was für eine augenauswischerei, von wegen mülltrennung!
Der Grund für die Flaschentrennung ist wahrscheinlich, dass man damit Polyethylen mit einem höheren Reinheitsgrad sammelt, das man dann gezielt verwerten kann. In einen allgemeinen Plastikkontainer, wie das in anderen Bundesländern üblich ist, kommen ja auch andere Kunststoffarten rein, das erschwert die Verwertung.
Und ein gewisser Plastikanteil im Restmüll schadet nicht, sondern ist bei der Verbrennung sogar äußerst hilfreich -- solang's PE, PP, oder PS ist, und nicht etwa PVC
Der Restmüll in Wien wird verbrannt und weil der oft zu feucht ist, ist es gut wenn Kunststoff dabei ist. Wenn zu wenig dabei ist wird das Material aus den Kunststoffflaschenkontainer hinzu gegeben. (welches zum Teil auch recycliert werden kann).
Wo ist jetzt Ihr Problem mit der Mülltrennung?
wieviel vom (getrennten) plastikmüll wird dann doch bei der verbrennung wieder beigemischt ??
abgesehen vom biomüll (komposthaufen im garten) machen wir noch folgendes: eierbehälter und eierschalen gehen an den eiermann am markt, brot wird verfüttert, gesammelte papier/plastiksäcke geben wir dem flohmarkt, papierrollen, papiermaterial, zeugs zum basteln an den kindergarten, Zeitschriften geb ich im Altersheim ab, verwertbare Sachen an den kostnix laden http://www.umsonstladen.at/
Ich bin kein Experte, aber soweit ich weiß verbrennt Polyethylen bei hohen Temperaturen rückstandsfrei zu CO2, und hat einen hohen Heizwert. Bei der Verbrennung von Restmüll (der einen hohen Wasseranteil hat, und deswegen schlecht brennt) kann man das "Plastik" daher gezielt beisetzen. Hätte man den Kunstoff nicht, müsste man Heizöl o.Ä bei der Restmüllverbrennung einsetzen.
In Wien wird dem Hausmüll, der verbrannt wird, kein Kunststoff (und auch sonst nichts) beigemischt. Man muss allerdings ehrlich sagen, dass in Wien "Plastikflaschen" gesammelt werden, d.h. viel Kunststoff im Restmüll landet (was auch so vorgesehen ist).
http://www.wien.gv.at/umwelt/ma... schen.html
http://www.wien.gv.at/umwelt/ma... klung.html
In anderen Bundesländern ist das unter Umständen anders geregelt.
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