Arbeitslosigkeit

Deutschland auf Rekordtief, Spanien auf Rekordhoch

3. Jänner 2012, 11:24

Während die Arbeitslosigkeit in Deutschland 2011 auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren gefallen ist, liegt sie in Spanien auf Höchststand

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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16 Postings
andreas wreiser
 
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Rund neun Millionen Menschen wünschen sich (mehr) Arbeit

1,2 Millionen befinden sich in der Stillen Reserve,
die weder erwerbstätig noch erwerbslos sind,
aber dennoch eine hohe Nähe zum Arbeitsmarkt aufweisen.

Alle drei Personengruppen
(Erwerbslose, Unterbeschäftigte und Stille Reserve) zusammen ergeben –bezogen auf die Gesamtheit
aus Erwerbspersonen und Stiller Reserve
im Alter von 15 bis 74 Jahren–
ein ungenutztes Arbeitskräftepotenzial von 20,1%

http://www.destatis.de/jetspeed/... Print.psml

Hackbrett Schorsch
01

Ganz toll, nur hat Deutschland in den letzten 10 Jahren 1,4 Millionen Vollzeitarbeitsplätze verloren. Dass man Rekordbeschäftigung auf Teilzeitniveau hat, halte ich für wenig erstrebenswert.

abalada
01

Erst beackert man die Unternehmen, dass sie unbedingt Teilzeitarbeitsplätze bereitstellen müssen. Teilweise auch über gesetzliche Regelungen (Elternteilzeit und neu Pflegeteilzeit). Und dann regt man sich darüber auf, dass doch tatsächlich Vollzeitarbeitsplätze in Teilzeitarbeitsplätze umgewandelt wurden.

Hackbrett Schorsch
01

Jo, auch nett von den Unternehmen, dass sie der ungebändigten Nachfrage nach unbezahlten Praktika bereitwillig nachgekommen sind.

Die eklatante Lücke zwischen Produktivitätsgewinn und Reallohnsteigerung kommt auch nicht von ungefähr.

myschkin
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Regierung schönt Arbeitslosenstatistik

http://hoelderlin.blog.de/2011/12/3... -12372725/

Totaler Durchblicksstrudel
01

Man sollte sich beim Lesen des Artikels besser nicht freuen. Diese Jobs kommen zum Gutteil aus dem rasanten Exportwachstum.
Was ja für Deutschland (und Österreich) früher einmal ein Grund zur Freude war, ABER: diese Exporte werden durch den schwachen Euro befeuert! Damit vertieft sie leider noch den Graben in Euroland.
Verschlimmernd erschwert der schwache Euro eine Lösung für die Schuldenländer des Südens (importierte Inflation -> höhere Zinsen).

Übrigens, eine Fiskalunion würde daran genau null ändern! Aber das lernen die europäischen Politiker erst in zwei, drei Jahren ;)

OlafSch
00

innerhalb der Eurozone ändert der Außenwert des Euro natürlich nichts...

OlafSch
00

das Verstehe ich nicht so ganz? Wieso erschwert ein schwacher Euro die Lösung für die Länder des Südens? Die werden damit (etwas) wettbewerbsfähiger und wann die EZB die Zinsen wieder auf ein vernünftiges Niveau anhebt ist derzeit nicht absehbar.

Totaler Durchblicksstrudel
00

Die importierte Inflation wird die EZB unter Druck setzen. Damit geraten natürlich die Staatsanleihen unter Druck, die Refinanzierung wird für Italien noch schwieriger. Und darauf werden die Märkte heuer spekulieren. Mich erinnert die momentane Situation im Euroraum ja eine Zwickmühle.
Ob die (nord-)italienische Industrie den schwächeren Euro nutzen wird können, bleibt abzuwarten. Momentan siehts weder dort noch in Frankreich danach aus.
Selbstverständlich ändert sich der Außenwert dadurch nicht.
Ich vermute ja, solange die Mobilität im Euroraum nicht größer wird, würde nicht einmal eine gemeinsame Wirtschaftspolitik wirklich helfen.

joe86
01
Zusammenhang Deutschland - Spanien:

Mit dem gemeinsamen Euro, aber keiner Abstimmung bei der Lohnpolitik muss es ja dazu kommen!
In Deutschland wurden die Löhne in den Letzten Jahren viel geringer erhöht wie in Spanien. Die Folge davon ist, dass Deutschland im Vergleich zu Spanien immer konkurrenzfähiger wird - Deutschland exportiert immer mehr (nach Spanien), Spanien immer weniger...
(gilt nicht nur für Deutschland - Spanien)
Ich will aber nicht behaupten, dass das der einzige Grund für sinkende bzw. steigende Arbeitslosigkeit ist!

OlafSch
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Die Deutschen (und sicher auch die österreichischen) Löhne haben sich mit Produktionsfortschritten und dem Wachstum der Exportindustrie erhöht während sich in den Südländern sich die Löhne mit dem (kreditfinanzierten) Bauboom erhöht haben. Teilweise sind die Löhne sogar an die Inflation gekoppelt.

Anaxagoras
22
Und wenn man dann noch die Arbeitlosenzahlen, um eine Vergleicharkeit,....

...zu erreichen, auf das Bundesland Bayern runterbricht, dass müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass die Deutschen kreativer und erfolgreicher sind.

JackBodegar
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vergleiche bitte nie einen bayern mit einem deutschen

wie hat die monika gruber so schön vormulliert...BRD steht für Bayern, rest deutschland...lol
übrigens lieg die quote in bayern bei knapp über 3 %

Chukche
02

Wieso Bayern?
Niedersachsen zB hat ähnlich viele Einwohner wie Österreich und eine geringfügig höhere Arbeitslosenquote.

SCANone
02

in Bayern hilft aber auch der Herrgott immer ein bisserl mit ;)

OlafSch
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ein paar Gebete können nie schaden :-)

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