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Haushaltsenergie wird teurer und teurer

3. Jänner 2012, 09:34
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    grafik: apa

Die Preise für Haushalts­energie stiegen in Österreich im November 2011 gegenüber November 2010 um 12,6 Prozent

Wien - Die Preise für Haushaltsenergiepreise stiegen in Österreich im November 2011 gegenüber November 2010 um 12,6 Prozent, geht aus dem von der österreichischen Energieagentur berechneten Energiepreisindex (EPI) hervor. Preistreiber waren vor allem Heizöl und Treibstoffe. Gegenüber Oktober 2011 war Haushaltsenergie im November nur um 0,1 Prozent teurer.

Zum Vergleich: Der VPI stieg im November gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,6 Prozent und gegenüber dem Vormonat Oktober um 0,1 Prozent.

Diesel kostete im November 2011 um 21,6 Prozent mehr als im November 2010, Superbenzin um 14,2 Prozent mehr. Heizöl verteuerte sich um 25,5 Prozent.

Der Gaspreis stieg um 13,4 Prozent. Der Strompreis blieb unverändert.

Feste Brennstoffe verteuerten sich im Durchschnitt um 4,1 Prozent, Brennholz um 4 Prozent und Holzbriketts um 3,1 Prozent. Der Preis für Fernwärme stieg um 9 Prozent.

Im Vergleich zum Oktober war Diesel um 2,6 Prozent teurer, Heizöl um 5 Prozent, Gas um 0,3 Prozent, feste Brennstoffe um durchschnittlich 0,6 Prozent, Brennholz um 0,6 Prozent und Holzbriketts und Holzpellets um je 0,8 Prozent. Die Preise für Superbenzin und Strom blieben unverändert. Fernwärme verbilligte sich um 0,2 Prozent. (APA)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 75
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reindl9
 
00
27.1.2012, 10:26
Abzocke trifft es!

laut ak sinken die preise für strom und gas sogar im einkauf! nur die konsumenten merken nix davon, im gegenteil die preise werden sogar erhöht!!! :-(

auch ein artikel zu dem thema hab ich gestern gefunden: http://www.ots.at/presseaus... ent-senken
ist von dem vergleichsportal www.durchblicker.at, trifft die sachlage aber ziemlich gut

Bergal
10
Abzocke

Wem gehören die Firmen, die uns mit Strom und Gas beliefern. Oh, da sind ja unser Staat und die Bundesländer massiv beteiligt uns ziehen uns das Geld, weil wir ja viel zuwenig Steuern zahlen, hemmungslos aus den Taschen. Vielen Dank ihr ehrwürdigen Damen und Herren!

das ist fix
00

Wer beliefert die Haushalte in NÖ und Wien?
Es sind die Landesenergiegesellschaften EVN und Wien-Energie.
Und wer hat dort das Sagen und ist somit für die hohen Preise verantwortlich?
Erwin Pröll und Michael Häupl!

nussknacker8
03

blödsinn sie können auch in wien den lieferanten frei auswählen. Das netz wird von Wien Energie Stromnetz bzw EVN Netz Gmbh betrieben und diese preise werden von der e-control festgelegt! Die österreicher raunzen halt lieber als jedes jahr den anbieter zu wechseln!

Bergal
10
Schön wärs

Viele Siedlungen werden von Genossenschaften verwaltet, die langfristige Verträge mit Energielieferanten machen. In diesen Fällen ist es nicht möglich aus Eigeninitiative einen günstigeren Lieferanten zu wählen, sondern man hat sich dem Diktat der Verwaltung zu beugen.

Andreas Mittermayer
00
Bekommen Sie keine Stromrechnung auf Ihren Namen?

.
Denn ALLE (!!), für die das gilt, KÖNNEN den Stromanbieter wechseln!

A ndreas Bogeschdorfer
01
18.1.2012, 16:26

Ich nehme an, hier geht es mehr um den Wärmemarkt. hier ist der Abhängigkeitsfaktor in der Tat noch sehr hoch.

Das betrifft Zwangsabnahme bei Fernwärme, oder auch die Vorentscheidung bei der Energiequelle vom Vermieter.

wo möglich sollten Mieter sich zusammenschließen und solare Wärme gemeinsam nutzen. So ist zumindest ein Teilumstieg in vielen Fällen möglich.

Andreas Mittermayer
00
18.1.2012, 20:49
Wenn die Frage in Zusammenhang mit dem Wärmemarkt zu beantworten ist, stellt

.
sich der Sachverhalt natürlich anders dar.

Allerdings bezog ich mich auf die Antwort "Bergal"s zu "nussknacker8"s Posting.

Übrigens: Liebe Grüße!

mannaschnitte
02
stand vor etwa drei jahren vor der wahl (generalsanierung meines hauses):

a) fernwärme (anschluß direkt vor der haustüre!)
b) gas (anschluß direkt vor der haustüre!)
c) umweltfreundliche pelletsheizung

habe mich für c) entschieden und es bisher nicht bereut!
vielerorts wird man genötigt, fernwärme oder gas zu nehmen, weil die vorgeschriebenen schadstoffgrenzwerte sehr niedrig angesetzt sind (zu recht!).
übrig bleibt aber dennoch die vermutung, dass die energiema.f.i.a den zwangsanschluss schamlos auszunützen scheint (+9%!)

Austrialix
00
tolle pellets... echt gut...

gestorben wird auch "CO2-frei" im pelletslager: http://www.holz-portal.ch/kohlenmon... /89/35903/

lieber in die gebäudehülle investieren in richtung passivhaus und die restwärme elekrisch zugeführt...

annea
00

Bezüglich elektrisch heizen: Ich hab mich bei einigen Installateuren erkundigt, ob wir unseren 3000-Liter Pufferspeicher nicht per Heizstab und Photovoltaik heizen kann. Antwort: nein. Warum nicht kann mir niemand erklären. Ich glaub, sobald ich mir einige qm PV-Anlage leisten kann probier ich das einfach :)

luke skywalker
00
Sie können mit PV Warmwasser erzeugen

am besten über eine Brauchwasserwärmepumpe.
Weil die gibt ~4KWh Wärme ab, wenn Sie dieser 1KWh Strom zuführen.

Das funktioniert von ~Februar bis Anfang November.

Aber heizen mit PV im Winter ??
Nie und nimmer.
Die Tage sind kurz, die Sonne steht flach, es gibt viel Nebel und Bewölkung, es liegt Schnee auf den Modulen.
Die Erträge von PV von Mitte Nov. bis Ende Feb. sind sehr mager.

Andreas Mittermayer
00
Natürlich ginge das!

.
Es ist aber nicht sinnvoll!

Besser wäre eine thermische Solaranlage. Dann brauchen Sie nicht zuerst das Licht in Strom und diesen wieder in Wärme umzuwandeln und der Wirkungsgrad ist deutlich höher!

annea
00

Die haben wir ja schon längst :) mit 40m² Kollektorfläche. Und die tut auch schön was, nur wärs eben schön, die ca 900 - 1200 Liter Öl, die wir für über 200m² wohnfläche zusätzlich brauchen, durch PV zu verringern. Und angeblich kommen ja neue Solarzellen, die wesentlich effektiver ohne direkte Sonneneinstrahlung arbeiten. Dann wirds richtig interessant.

A ndreas Bogeschdorfer
00
18.1.2012, 16:28
Pufferspeicher?

Bei 40m² dürfte sich das auszahlen. Deckt zumindest einen Teil der Heizkosten.

Andreas Mittermayer
01
Das verstehe ich jetzt aber nicht!

.
Denn der Ölverbrauch entsteht ja wohl nur in den Zeiten, in denen keine Sonne scheint. Und in diesen Zeiten gibt die Photovoltaikanlage auch nicht viel her.

Staatssekretär
00

Und um wieviel ist der Pelletspreis gestiegen heuer?

Jetzt stammt Fernwärme auch oft aus fossilen Quellen, aber bedenkt man die Kosten für Heizkessel, Wartung, Lagerraum, Brennstoff,... - von dem Umweltkosten: Feinstaub, Belletsproduktion (ja, die ist gar nicht sooo neutral), Transport (event. aus Osteuropa)... gar nicht zu reden.

Also wenn sie einen Fernwärmeanschluss haben, kann ich mir schwer vorstellen, dass sie preislich mit einer individuellen 15.000 Euro Anlage besser fahren.

Michael ....
20

Feinstaub sei Dank haben sie sich für Pellets entschieden :)

A ndreas Bogeschdorfer
11
18.1.2012, 16:29
Bravo!

Sie haben das verzweifelt gesuchte Haar in der Suppe gefunden.

1000 Kopfläuse können nicht irren
03
Die Gehaltssteigerungen der Vorstandsmitglieder muss doch finanziert werden!

H. K.
71
Energiekosten

Bei der "Haushalts"-Energie sollte man die Besteuerung massiv senken, dafür die Steuern auf Benzin und Diesel massiv erhöhen. Treibstoff sollte nicht unter 3,-/Liter verfügbar sein. Es wird so viel unnötige mit dem Auto gefahren und genau das sollte man verhindern ...

Audimax
01
wo ist der Unterschied

ob man die Umwelt durch Autofahren verschmutzt, oder dadurch, dass der Fernseher im größer wird und auch sonst immer mehr elektronische Dinge in Betrieb genommen werden bzw. dass Menschen immer noch in ungedämmten Häusern die Energie verbraten? Für Sanierung und engeriesparenden Neubau gibt es ausreichende Förderungen.

annea
02

Fein! Dann bräucht ich gar nicht mehr zu arbeiten, weil dann fast mein ganzes Gehalt in den Tank wandert. Ist jetzt leicht übertrieben, aber viel fehlt dann nicht mehr. Ich mein, ich hab zwar nur 30km zur Arbeitsstelle, aber wenn ich das mit Öffis fahren würde, wäre ich eine Strecke 2,5 stunden unterwegs, sprich 5 Stunden am Tag in bus/Zug bzw am Bahnhof wartend. Interessiert mich nicht wirklich muss ich sagen, ich hab noch ein paar Kinder zu Hause, die mich auch gerne ab und zu sehen würden. Wenn ich die einfache Strecke in 1 Stunde schaffen würde, würd ich die Öffis benutzen, aber so sicher nicht.

H. K.
10
Es wäre ja kein Problem ...

... den Treibstoff für Pendler, die nachweislich ihren Arbeitsplatz nicht oder nur unzumutbar per Öffis erreichen, steuerlich zu begünstigen!

Andreas Mittermayer
00
Sie sollten sich ohnehin schnellstens nach einer Alternative umsehen!

.
Denn, dass fossile Brennstoffe (auch Erdöl und dessen Produkte) in Zukunft deutlich teurer werden, ist Ihnen hoffentlich klar.

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