Gouverneur erschossen, Ehefrau angeklagt

2. Jänner 2012, 18:59

Politiker wurde im Gesicht getroffen

Buenos Aires - Mit seiner eigenen Waffe ist in Argentinien ein Provinzgouverneur erschossen worden. Einen Tag nach der Bluttat auf dem Landsitz des Politikers Carlos Soria wurde seine Frau unter dem Verdacht angeklagt, den tödlichen Schuss abgegeben zu haben, wie der zuständige Richter am Montag mitteilte. Der 62-jährige Soria hatte im Oktober die Gouverneurswahl der zentralargentinischen Provinz Río Negro mit 49 Prozent der Stimmen gewonnen. Er gehörte der peronistischen Front für den Sieg (FPV) an.

Soria wurde am Montag auf seinem zehn Kilometer südlich der Provinzhauptstadt General Roca gelegenen Landsitz getötet. Die Kugel traf ihn im Gesicht. Seine Frau stand zunächst unter Schock und konnte deswegen keine Aussagen machen. Während der Präsidentschaft von Eduardo Duhaldes (2002-2003) leitete Soria den argentinischen Geheimdienst. (APA)

Kuni bert
00

Die Hauptstadt der Provinz Rio Negro heisst Viedma, die Provinz wird zur Region Patagonien gezählt....General Roca ist die Hauptstadt des Departamentos Genral Roca.

Wo lebt eigentlich der APA-Korrespondent??

torrente
00

stimmt. Und General Roca liegt nicht mal annähernd "10Km südlich der Provinzhauptstadt" sondern 500 km nordwestlich ;-)

was schon eher sein könnte, ist dass das Anwesen des Politikers im Departamento General Roca 10 Km von der Hauptstadt der Nachbarsprovinz Neuquén liegt... das ist nämlich doch "ums Eck".

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.