New York: Brandanschlag auf islamisches Zentrum

2. Jänner 2012, 18:56

Auch Geschäft und Wohnungen im Stadtteil Queens angegriffen

New York - In New York sind Brandanschläge auf ein islamisches Zentrum sowie ein Geschäft und zwei Wohnungen verübt worden. Die Eingangstür der schiitischen Imam-Al-Khoie-Stiftung im Stadtteil Queens sei am Sonntagabend durch einen Molotowcocktail beschädigt worden, teilte die Polizei am Montag mit. Die Stiftung, die eigenen Angaben zufolge die größte schiitische Organisation der Welt ist, erklärte auf ihrer Internetseite, bei dem Angriff mit mehreren Brandsätzen sei niemand verletzt worden.

Nach Angaben aus Ermittlerkreisen wurde ein benachbartes Geschäft, das von Muslimen betrieben wird, bei einem ähnlichen Angriff beschädigt. Wie die Polizei mitteilte, wurde ein weiterer Brandsatz auf eine Wohnung geworfen, die von Hindus für religiöse Zeremonien verwendet wird. Zudem habe es einen Angriff auf eine Wohnung von Christen gegeben, durch den erheblicher Schaden entstanden sei. In diesem Fall geht die Polizei bisher von mutmaßlicher Brandstiftung aus. Es gab keinen Beweis für eine Verbindung zu den anderen Taten.

Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg verurteilte die Angriffe. Sie stünden "in scharfem Kontrast zu der Stadt, die wir gemeinsam aufgebaut haben", erklärte Bloomberg. Eine auf religiös, ethnisch oder rassistisch motivierte Verbrechen spezialisierte Polizeieinheit untersuche die Fälle. (APA)

Kommentar posten
25 Postings
fiffi123
00
mediengewinn

haben die amerikanischen und republikanisch konservativ katholischen medien wieder genung angst geschürt, dass die von weltungergang und dollardownrating total verschreckten amerikanerInann, denen das denken schrittweise ent-individualisiert wird- sich nur mit solchen anschlägen zu hlfen wissen, um sich ruhe für eine nacht zu verschaffen- total verblendet, dass die eigentlichen übeltäter und möder die amerikaner selbst sind!!

Aahn
11
tja

passiert in den arabischen ländern tagtäglich, nur auf christliche gebäude...von daher nix schlimmes...

ein leben ohne religionen wäre das einzig wahre, um im frieden leben zu können.

Der Zwersch
11

Sie sind ein Dummschwätzer erster Klasse.

hoch die antinationale Solidarität
00

Kapitalismus in seiner vollsten Pracht!

Peacefaktor
17
Religion sollte die Menschen eigentlich verbinden und nicht trennen.

Das haben all diese gewalttätigen Spinner nicht begriffen, und ich weiß auch nicht, ob sie das je begreifen werden, dass sie jeweils in ihrer eigenen Religion Todsünden begehen, und weder 40 Jungfrauen, noch sonst irgendein wirkliches Glück mit ihren Wahnsinnstaten erfahren werden.
Weder die christliche, noch die islamische noch die buddhistische, noch die jüdische Religion sehen Zerstörung und Mord als etwas Positives. Die Lehren basieren auf Frieden und sollten zu einem Miteinander führen, je nach Religion können die Lehren auch zur Erleuchtung führen.
Mord und Totschlag ist aber das Gegenteil davon.

Amalrich
 
01
Religion sollte die Menschen eigentlich verbinden und nicht trennen.

Nun, wenn jede Religion für sich die Wahrheit gepachtet hat, wird sich dies schwerlich bewerkstelligen lassen. Ich muss mich "anders and" anschließen - Einigkeit kann es nur in ein und der selben Gruppe geben, zum Zwecke der Abgrenzung gegenüber anderen Gruppierungen. Es sei denn es wird irgendwann mal eine ideologieübergreifende "Gesamtwahrheit" gefunden, was aber eher unwahrscheinlich ist, weil nicht sein kann, was nicht sein darf!

Peacefaktor
10
Wissen Sie, was der Witz ist:

Sowohl Indios wie Aborigines wie Kabbalisten wie Buddhisten glauben, dass alles im Grunde (vereinfacht und doch nicht ausgedrückt) ein Traum ist.
Aus dem Nichts kann nichts entstehen, was Materie hat, nur Bewußtsein und Gedanken können etwas auslösen, dass so wirkt, als gäbe es das alles, wie es für Sie aussieht;) --> ich spreche hier über die Lehren über die geistige Erschaffung des gesamten Universums und all seinen zu Grunde liegenden Gesetzen laut diesen Lehren
Soll heißen: es gibt Überschneidungen in den wohl meisten Religionen und die reine Lehre (Frieden) wohnt allen Religionen Inne.
Am Ende sind wir, laut all diesen Religionen EINS, miteinander VERBUNDEN und REINES BEWUSSTSEIN, welches jeweils die eigene Welt erschafft!

Amalrich
 
00

Namaste....

anders and
 
53
Religion soll die Menschen einer Gruppe verbinden

und sie gege Menschen einer anderen Gruppe einigen.

Frieden gibt es immer nur mit Glaubensbrüdern, nicht mit Ungläubigen. Da sind sich Christentum, Judentum und Islam einig.

Um ein friedliches Zusammenleben mit Ungläubigen geht es in keiner dieser Religionen.

Peacefaktor
01
also ich habe mich in meinem Leben bisher unter anderem

mit dem Buddhismus, der röm./kath. Kirche und der Lehre von Jesus, als auch mit dem Kabbalismus auseinandergesetzt und kann Ihnen versichern, dass keine dieser Religionen Mord, oder Gewalt in einer Form toleriert, oder unterstützt oder fördert, jedenfalls nicht die Lehren.
Im Kabbalismus zB wird mit dem Volk Israel alle Erleuchteten aller Religionen gemeint. Im Katholizismus soll man nicht nur die andere Wange auch noch hinhalten, sondern den Nächsten lieben wie einen selbst ( nicht den nächsten Katholiken), und im Buddhismus ist das Töten auch etwas, was ein ziemlich schlechtes Kharma bringt, wie Gewalt.

Wie gesagt: viele Menschen scheinen ihre eigene Religion nicht zu verstehen. Keine dieser Religionen beruht auf Gewalt.

anders and
 
20

Wo genau finden Sie im Neuen Testament eine Stelle in der dazu aufgerufen wird den anders gerichteten Glauben der Mitmenschen zu akzeptieren und ganz entspannt mit ihnen zusammen zu leben?

Anders lautende Stellen kann ich im Dutzend zitieren.

Lady Pyrra of Danubien
 
00

Also, ich kenne nur zwei Gebote, die so direkt von Jesus gegeben wurden (...in Anbetracht aller Bedenken ob seiner Existenz, der Überlieferungsfehler ...etc. ....: also, sagen wir so:) von den Nonnen wurden mir zwei Anweisungen aus dem Neuen Testament gelehrt:

- du sollst deinen Gott ehren
- du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.

Dann war da noch eine Empfehlung bezüglich irgendwelcher Wangen, die man sich schlagen lassen soll, und Leuten denen das Leben gerettet wurde, obwohl sie Feinde waren.

Ich kann mich an keine Anweisung erinnern, die da lautet: brennt sie nieder und tötet sie bis sie an das glauben, was ich euch sage.

Und ich mag die katholische Kirche echt nicht.

anders and
 
20
dann gibt es noch die Anweisung "wenn dich dein Auge zur Sünde verleitet, dann reiße es aus" -

wenn Sie das für sich selbst machen, dann müssen Sie das wohl auch für Ihren Nächsten tun!

Der Verdrängungsmechanismus alles Böse auf die Kirche zu schieben und die Evangelien als friedlich und liebevoll zu betrachten funktioniert ja ganz gut - solange man nicht in den Evangelien nachliest. Dort findet sich nämlich jede Menge von Gewalt - wie das obige Zitat - die aber gerne als "nicht so gemeint" wegerklärt wird.

Lady Pyrra of Danubien
 
00

wenn Sie das für sich selbst machen, dann müssen Sie das wohl auch für Ihren Nächsten tun!

Haarspalterei?
(absichtlicher) Trugschluss?
"irgendwas-werd-ich-schon-finden"?

anders and
 
10
nein - einfach eine kurze, prägnante Darstellung!

Wenn mein Verderben darin begründet ist, dass ich es mir gutgehen lasse und mit allen Leuten gut auskomme,

dann muss ich auch meinen Bruder dazu anhalten dem Reich Gottes nachzueifern und auf Bequemlichkeit und harmonisches Zusammenleben mit Freunden und Familie zu verzichten.
Was soll daran bitte unlogisch sein.

Wann haben Sie eigentlich das letzte Mal das Matthäus-Evangelium gelesen?
Fast alle Österreicher glauben das Christentum zu kennen, haben aber maximal in den Evangelien ein paar Stellen gelesen, aber nie ein gesamtes Evangelium in einem Zug.

Peacefaktor
00
Ich bin zwar kein Fan davon,

aber lesen Sie einmal die 10 Gebote.
( kein Fan davon, weil sie mir zu sehr auf das Negative setzen: du darfst das nicht und jenes nicht - wie zB töten, was man viel positiver auch ausdrücken könnte: schütze und achte alles Leben zB, und dabei das Denken aufs Positive richtet, und eben nicht auf das Negative: trotzdem ist stehlen und töten zum Bsp allgemein verboten und gilt auch, wenn es sich um Nichtchristen handelt, denn es steht ja nicht da, man darf Christen nicht töten und andere schon, oder Christen nicht bestehlen, aber andere schon: nein, es heißt:

Du darfst nicht töten
Du darfst nicht stehlen

--> gilt also allgemein und nicht nur auf die christliche Sippe;)

anders and
 
10

Sie weigern sich beständig meine Fragen zu beantworten - das verdient schon Bewunderung!

Das 5. Gebot lautet korrekt übersetzt "Du sollst nicht morden" - die Todesstrafe für Götzendienst wird im AT befürwortet (was in Ihren Augen sicherlich auch als tolerant ausgelegt wird).

Jesus droht allen Abtrünnigen und Ungläubigen mit Tod durch Verbrennen - und das nicht in einem späteren Leben sondern schon in Kürze, beim Anbruch des Reich Gottes. Vermutlich auch ein Zeichen von Liebe, Respekt und Toleranz den Andersdenkenden gegenüber.

Peacefaktor
00
ich muss gestehen,

ich mag den Katholizismus nicht. Aber dass Jesus mit Tod durch Verbrennen gedroht hätte, wäre mir neu. Sollten Sie das Fegefeuer meinen, dann hat dies eine andere Bedeutung, so Ferne ich mich richtig erinnere, welches die Sünden wegbrennen soll.
Für mich ist der Katholizismus ein Märchen:
Götzenbilder, naja, sehen Sie sich all die Götzen an in den Kirchen, voll davon; (Jesus am Kreuz alleine;)
Jesus wollte den jüdischen Glauben verbreiten und ist gegen die Institution Kirche aufgetreten: wir sehen ja, was daraus geworden ist;
uvm.
Ich kenn das Gebot unter: du sollst nicht töten, ist aber haarspalterei. Ich kenne jetzt auch keine Stelle die das Töten von Anderen bejaht.
Seine echten, nicht anerkannten Reden sind voll von Frieden...

anders and
 
20

Einfach einmal das Matthäusevangelium in Ruhe nachlesen, Kapitel 10-20 reichen, und bitte nix überlesen oder gleich weginterpretieren - da werden Sie die Vorstellung eines gewaltfreien Evangeliums innerhalb einer knappen Stunde aufgeben müssen.

Wenn Sie das Fegefeuer in direkten Kontext zu Bibel und Frühchristentum bringen belegen Sie Ihr theologisches Unwissen.

Ob man Götzendiener umbringen soll ist für Sie also genauso Haarspalterei wie die Frage, ob Kriege gerechtfertigt sind.

Exodus 18,22: "Eine Hexe sollst du nicht am Leben lassen." kennen Sie selbstverständlich auch nicht.

Lichtfreak
01
Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst!

Wo steht, dass das für Ungläubige nicht gilt?

Was christliche Kirchen predigen und leben, hat weder viel mit der Bibel noch mit Christus zu tun....

anders and
 
10
zum einen zitieren Sie das alte Testament (3.Moses 19, 18) -

die Nächstenliebe ist keine christliche Erfindung.

Zum anderen bedeutet diese Nächstenliebe nicht viel, denn sie verblasst vor der Gottesliebe:

"Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, Frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu erregen gegen seinen Vater und die Tochter gegen ihre Mutter und die Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter. Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.
Wer Vater oder Mutter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert." (Mtth 10, 34-37).

Klingt nicht sehr nach Toleranz und harmonischem Zusammenleben, oder?

Peacefaktor
00
Laut Kabbalisten und Christen ist

Gott ja ALLES. Die Christen sind aber nicht konsequent, und haben noch etwas anderes: den Teufel, das Böse.
Die Kabbalisten erklären das Logischer: wenn Gott alles ist, sich für den Menschen teilweise in die Polarität aufspaltet, dann beinhaltet er, ist er(Gott) alles, also sowohl Gut als auch Böse. Es ist Beides GLEICH-GÜLTIG.(Polarität, Yin-Yan, Krieg Frieden, Gut-Böse)
Zudem muss man eigentlich, um die Bibel und andere Schriften verstehen zu können, hebräisch können, da dort jedem Buchstaben und Zahlen Bedeutungen zugeordnet sind, die erst den wahren Sinn dieser religiösen Werke offenbahren. Erleuchtet bei den Kabbalisten ist der, der über der Polarität steht und sie als gleichgültig erkennt...
( dies ist als Anmerkung gedacht)

Der Waehlerwille
 
20
Laut Judentum gibt es sehrwohl Frieden mit anderen Glaubensrichtungen ...

Es gibt weder eine Missionierung noch einen "Zwang" zur Auslöschung anderer Religionen im Judentum.

anders and
 
21

aber es gibt eine deutliche Tendenz zur Abrenzung, nicht zur Verbindung - schauen Sie sich nur das Eherecht an

Peacefaktor
02
wobei auch hier die Frage wäre:

spricht die Lehre davon, dass man nicht religiös-gemischt heiraten darf, oder bestimmen das irgendwelche kirchlichen Vertreter?

In der kath. Kirche werden auch die Life-Mitschriften, die über die Reden von Jesus existieren NICHT anerkannt ( die sehr dem Buddhismus ähneln, nur einen Gottbezug haben).

Das ist eben der Unterschied zwischen Kirche und Religion. Die Religion selber ist etwas Verbindendes, nichts Trennendes.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.