23 Haftbefehle nach Ausschreitungen

2. Jänner 2012, 16:56

Vorwürfe gegen schiitische "Unruhestifter"

Riad - Die Justiz in Saudi-Arabien hat Haftbefehle gegen 23 Verdächtige ausgestellt, die an früheren Ausschreitungen zwischen Schiiten und den Sicherheitskräften beteiligt gewesen sein sollen. Der Sprecher des Ministeriums, General Mansur al-Turki, veröffentlichte am Montag im Fernsehen die Liste mit den Namen der Gesuchten, die er aufforderte, sich den Behörden zu stellen. Er warf ihnen vor, Pläne ausländischer Staaten in Saudi-Arabien verwirklichen zu wollen. Ähnliche Vorwürfe richteten sich in der Vergangenheit gegen den schiitisch geprägten Iran.

Ende November vergangenen Jahres waren in der östlichen Provinz Katif bei blutigen Protesten vier Menschen getötet worden. 23 Zivilisten und Angehörige der Sicherheitskräfte wurden damals verletzt. Die Schiiten hatten gegen die Diskriminierung ihrer Religionsgruppe und für die Freilassung von Gefangenen demonstriert. In der Ost-Provinz, wo die meisten saudischen Schiiten leben, liegen die Öl-Vorkommen, die das von Sunniten regierte Saudi-Arabien reich gemacht haben. Schiitische Aktivisten wehren sich gegen den Vorwurf, ihre Proteste seien von der Führung in Teheran gesteuert. (APA)

Human factor
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Und da wird von der westlichen Welt permanent mit dem Finger auf den Iran gezeigt. Anstand sie erstmal den Moralapostel bei ihren Verbündeten raushängen lassen.

mausefalle
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Friedensnobelpreiswürdig ?

Reichlich
neue Waffenlieferungen
aus Deutschland und den USA
werden eine Ausweitung der Unruhen
in Saudi Arabien verhindern
und somit Leben retten

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Gelebte Demokratie!

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