Finale bei Parlamentswahl hat begonnen

3. Jänner 2012, 07:51

Urnengang in neun Provinzen - Prozess gegen Mubarak in Kairo fortgesetzt

Kairo - In Ägypten beginnt am Dienstag die dritte und letzte Etappe der Parlamentswahl. Gewählt wird in neun Provinzen - auch auf dem Sinai, wo das Tourismusgewerbe seit dem erzwungenen Abgang von Präsident Hosni Mubarak im Februar viel Geld verloren hat. Wie schon bei der Wahl in den anderen Provinzen haben die Bürger auch diesmal wieder zwei Tage Zeit, um ihre Stimmzettel abzugeben.

Eine Woche später folgt dann die Stichwahl in allen Bezirken, in denen niemand die absolute Mehrheit erreicht hat. Nach den bisherigen Wahlgängen liegen die sogenannten moderaten Islamisten, die Muslimbrüder, vorne, gefolgt von den radikalen Islamisten, den Salafisten. Die Liberalen spielen nur eine marginale Rolle.

Prozess gegen Mubarak fortgesetzt

Derweil ist am Montag der Prozess gegen den im Februar vorigen Jahres nach wochenlangen Massenprotesten zum Rücktritt gezwungenen Präsidenten Hosni Mubarak fortgesetzt worden. Das Staatsfernsehen zeigte, wie ein Krankenwagen den 83-Jährigen, der seit 1981 an der Macht gewesen war, zur Polizeiakademie am Rande von Kairo fuhr, wo die Verhandlungen aus Sicherheitsgründen stattfinden. Mubarak wurde auf einer Bahre in den Gerichtssaal gebracht.

Der Prozess gegen Mubarak hatte am 3. August begonnen. Dem früheren Machthaber werden die Anordnung von Gewalt gegen Regierungsgegner sowie Korruption und Amtsmissbrauch vorgeworfen. Bei den Aufständen vor einem Jahr waren rund 850 Menschen getötet worden. Mubarak befindet sich in einem Militärkrankenhaus in einem Vorort von Kairo in Untersuchungshaft. Sollte er wegen Mordes verurteilt werden, muss er mit der Todesstrafe rechnen. In dem Verfahren stehen auch Mubaraks Söhne Gamal und Alaa, Ex-Innenminister Habib al-Adli sowie sechs frühere ranghohe Sicherheitsbeamte vor Gericht. (APA)

Dark Angel
 
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Verbrechen der Militär-Junta

Ich fasse die Verbrechen der Militärs noch einmal zusammen:
1. Der Ausnahmezustand wurde nicht aufgehoben
2. Sicherheits- und Militärgerichte verurteilen willkürlich Zivilisten (zb. Blogger)
3. Kritische Zeitungen wurden eingestellt bzw. weigern sich die staatlichen Druckereien, kritische Berichte zu drucken
4. Die Regierungsgewalt wurde der Interimsregierung unter Essam Sharaf nie wirklich übertragen
5. Die Militär-Sonderrechte sind immer noch aufrecht (Budget nicht vom Parlament überwachbar, etc.)
6. Die Parlamentswahlen wurden terminlich so früh angesetzt, dass keine der neuen Parteien sich etablieren konnte

Das alles reicht, um den gesamten Generalstab vor Gericht zu bringen! Die Konten der Militärs im Ausland gehören gesperrt!

living reef
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finde es immer wieder spannend

wie eine nicht unbeträchtliche gruppe von analphabeten auf den stimmzetteln die "richtige" partei finden...

NONE
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So blöde Schauprozesse.

Tantawi gehört auf die Bank.

Mubarak wäre schon längst im Gefängnis wenn die Militärdiktatur ihn nicht protegieren würde.

bläh! bläh!
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haha…sehr glaubwürdig macht er den kranken.

mulligan1
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totstellreflex

Schinkenfleckerl 3000
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Der Mann hat offensichtlich eine Bindehautentzündung!

Juses
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alle politiker, die vor gericht müssen, werden von einer mysteriösen krankheit heimgesucht.

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