Distributions-Update

Gentoo Linux 12.0 veröffentlicht

2. Jänner 2012, 14:23
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    grafik: gentoo

Fasst aktuellen Stand der Entwicklung als Live-DVD zusammen - Schreibbares Dateisystem dank AUFS

Als "Rolling Distribution" verzichtet Gentoo gemeinhin auf fixe Release-Zyklen: Da neue Software-Updates laufend zur Verfügung gestellt werden, sind die NutzerInnen auch so immer auf dem aktuellsten Stand. Und doch gibt es ab und an eine neue Release der Distribution zu berichten, mit der man die Installationsmedien auf den aktuellsten Stand bringt.

Neue Version

So gibt es nun auch mit Gentoo Linux 12.0 wieder einen aktuellen Schnappschuss der Entwicklung, den man in Form einer Live-DVD für 32- und 64-Bit x86-Systeme zur Verfügung stellt. Darin enthalten unter anderem Pakete für KDE 4.7.4 und GNOME 3.2.1, auch eine Vorversion von LibreOffice 3.5 und Firefox 9 sind bereits mit dabei. Spätere Updates werden wie gewohnt direkt aus dem Quellcode erstellt, ein Umstand, auf den man in der Release-Ankündigung mit der leicht ironischen Selbstbeschreibung "Heating your boxes since 1999" verweist.

Live

Zu den Neuerungen des Live-Systems selbst gehört der Umstand, dass diese nun AUFS verwendet, womit ein beschreibbares Dateisystem zum nachträglichen Hinzufügen weiterer Pakete zur Verfügung steht. Weitere Informationen finden sich in der Release-Ankündigung. (apo, derStandard.at, 02.01.12)

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Smoothies? Obst gehört gebrannt
00
alias emerge='sleep $RANDOM && apt-get install'

Mit dieser Zeile in der .bashrc kann man z.B. ein Ubuntu in ein Gentoo transformieren ;-P

Siegmund Heindl
 
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Gentoo leider schwer zu installieren/ Linux Launar einfacher

Nach langer Zeit habe ich die Installation von Gentoo aufgegeben
und bin zu Lunar gegangen.
Linux Lunar ist einfach toll.
Kann es nur empfehlen.

mit_glied
 
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man muss gentoo eh nur 1mal installieren :D

jazzica
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Ja...und man kann's auch keinmal installieren. Hat auch was für sich. Eigentlich erstaunlich, dass Portage bei LPIC 101/102-Prüfungen absolut keine Rolle spielt.

Jowanni
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Danke für die Information

derstandard.at (dank Hrn. Proschofsky) ist für mich eine der besten Quellen für Linux, Free software und Opensource Nachrichten. Vielen Dank!
Besonderer Dank gebührt hier für die Berichte abseits der großen Mainstream Distributionen.

Schön, dass Gentoo immer wieder einmal ein Lebenszeichen in Form einer LiveCD von sich gibt. Mein Einstieg in die Linux Welt erfolgte über Gentoo. Dem verdanke ich auch, dass ich keine Scheu vor der shell habe und einige Erkenntnisse über den Systemaufbau. Wenn ich mich nicht täusche, dann bin ich mit Version 1.4 eingestiegen und auf dem betreffenden System bis heute (nach Festplattenfehler bedingter Neuinstallation 2006) treu geblieben.

Guhl der Shampoonierte
01
Das mit der Rolling Distribution

ist wirklich großartig.

Die Installation auf diesem notebook hat 2003 als gentoo 1.4 begonnen. Mittlerweile habe ich 3 Mal die hardware getauscht aber das System nie neu installieren müssen.

Stoppt den ZENSURWAHN der Politiker - JETZT
00
2005 bei mir.

mnc
04

Die sollten Geld dafür verlangen.
Wenn ich zurückdenk, meine allerallererste Gentoo Installation...
Keine Ahnung wie oft ich von vorne begonnen hab.
Am Ende war die Freude gross wie das dann funktioniert hat, da kommen 80% der Blockbuster-Spiele nicht ran.

Oder ist das heute auch schon total arcade und voll fad?

Neodym80
 
01

Ja, habe auch einige Versuche gebraucht, aber das Erfolgsgefühl war wirklich toll, dieses Gefühl hält ein ganzes Leben ;)

Seit 3 Jahren verwende ich jetzt aber Kubuntu, ist einfach bequemer.

mnc
09

PS: Hat noch jemand Gentoo dafür benutzt alte (ausgediente) Notebooks usw zu quälen?
"Da, speib dich an die nächsten 48h beim compilen, das is für alle Grausamkeiten diest mir angetan hast!!"

mlau
02

ich habs in einem vorigen job als stabilitätstest für embedded systeme verwendet: emerge kde-meta am freitag; wenn ich am montag wieder gekommen bin und keine kernel panic da war wusste ich dass die speicherchips/timings und die cpu auf den boards funktionierten...

mit_glied
 
02

ich verstehe den sinn der live cd nicht aber naja ...

ich pers. verwende seit ca. 8 Jahren gentoo auf ca. 6 verschiedenen Rechnern. Und ich voll und ganz zufrieden damit. Aber wozu sich das Team das noch antut, selbst eine livecd zu erstellen verstehe ich nicht. Zum installieren oder repariere ist die systemrescuecd spitze (basiert eh auf gentoo). Und leute die mal kurz "rum spielen" wollen, haben bei gentoo eh nichts verloren, wie ich finde.

Aber naja wird vielleicht auch irgendwelche berechtigte gründe für eine eigene gentoo-livecd geben, wer weiß wer weiß.

kurz gesagt: ich mag gentoo , und nein ich habe keinen octacore :D

AngelusNoctis
00
Warum wohl?

1) Einblick (neue Pakete)
2) Mehr HW Unterstützung
3) Grafischer Installer
4) Leute die nebenbei noch surfen, mails etc tun/checken während die Installation läuft
5) Warum nicht?

IncontinentIceweasel
00
Ja ich mag Gentoo auch...

...aber mit einem achtkerner wär das schon eine geile Gschicht... 6 Kerne kümmern sich um "emerge -DuvaN world und mit den übrigen zwei wird sich dann auch noch vernünftig arbeiten lassen.

smurfy
01
cgroups sind eine feine sache

Ich kann auf meinem Notebook (Core2Duo mit 2,53GHz) ein größeres Update (z.B. KDE) laufen lassen, und nebenher ohne Probleme Arbeiten.

Dazu habe ich mir die cgroups so eingerichtet, so dass der compiler und auch andere Aufgaben immer in eine Gruppe mit sehr niedrigen Prioritäten (cpu.shares=100 und blkio.weight=100) gesetzt werden. Gegenüber den anderen Prozessen in der Standard-Gruppe (default : cpu.shares=1024 und blkio.weight=500) habe ich so immer ein flüssig reagierendes System, sowohl was CPU als auch I/O angeht.

Man kann auch PORTAGE_NICENESS setzen, wie schon von aceFruchtsaft erwähnt. Die cgroups sind aber viel flexibler, und lassen sich auch für andere zwecke einsetzen. So habe ich z.B. auch eine Gruppe "www" für die Entwicklung

Sputnik740
00

-j 7 und es emerged sich schneller.
trotzdem kann man nebenher noch fein arbeiten

aceFruchtsaft
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Ich arbeite mit meiner Kiste laufend während emerge rennt, und das ist nur ein alter 4-Kerner. Linux kann mit sowas recht gut umgehen, im Gegensatz zu Windows.

Außerdem kann man ja noch PORTAGE_NICENESS setzen.

Raphae1
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Die systemrescuecd basiert vermutlich auf der live-cd. so gesehen ist das keine vergebene Arbeit.

mit_glied
 
00

nein tut sie nciht :D

die sysrescuecd hat auch viel kürzere release zyklen. (und war die erste die es als 32/64bit hybrid gab)

solo segler
02
Danke für die Info ...

Heute gibt es für den APO aber Abzüge in der B-Note. Wer für das gute alte "ab und zu" dieses RTL-2-Neusprech "ab und an" verwendet, sollte einmal ein emerge --depclean mit seinem -pardon- "Ösi-Wortschatz" durchführen.

LuFi
00

sagt doch beides dasselbe aus... ösi nörgler

mrjazzman
40
naja...

....wer die geduld hat....

aceFruchtsaft
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Musst ja nicht dabei zuschauen, wie der emerge-Output an dir vorbeiscrollt. ;)

mit_glied
 
01

ausserdem ist in letzter zeit sowieso "--quiet-build=y" per default eingeschaltet.

IncontinentIceweasel
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Danke auch,

AUFS!

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