Kinderbetreuung

Zögerlicher Start des Tageseltern-Gütesiegels

2. Jänner 2012, 13:37

Nun neun von 50 Tageseltern-Einrichtungen haben sich bisher um einer Zertifizierung bemüht

Wien - Zögerlich ist der Start des Gütesiegels für die Ausbildung von Tageseltern verlaufen, das es seit gut einem halben Jahr gibt: Laut Familienminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) hat es am Anfang nur zwei Zertifizierungen gegeben, jetzt sind es insgesamt neun, berichtete das Ö1-"Mittagsjournal" am Montag. Wenn man das in Relation zu etwa 50 Einrichtungen österreichweit setze, bekomme das Thema "langsam einen Stellenwert", meint Mitterlehner.

Qualitätskriterien

Das Gütesiegel wird an Organisationen verliehen, die einem Curriculum-Vorschlag des Ministeriums folgen, der u.a. 300 Unterrichtseinheiten in Theorie und Praxis vorsieht. Dies sei mit ein Grund, warum es etwa in Wien noch keinen Kurs mit Gütesiegel gebe, erklärte Petra Schöggl von der Volkshilfe. "Die Kinderbetreuung ist ja überall Landessache und in Wien werden nur 60 Unterrichtseinheiten Bildung vorgeschrieben." Um auf die für das Gütesiegel geforderten 300 Unterrichtsstunden aufzurüsten, brauche es noch Zeit und Geld.

Weil mit dem Gütesiegel auch eine höhere Förderung vom Bund verbunden ist, glaubt Mitterlehner aber, dass bald mehr Kursanbieter um Gütesiegel ansuchen werden. Auch steige der öffentliche Druck auf die Ausbildner, weil die Eltern die Qualität einforderten. (APA)

Langp
10
Es ist erstaunlich,

wie die Leserkommentare zensiert wurden. Ob das eines STANDARDs würdig ist?
Die pädagogische Bildung benötigen naürlich die Erwachsenen, nicht die Kinder, das nur nebenbei.

friedrich b.
01
unsinn

bei Tagesmüttern interessiert es mich (3 kinder) absolut nicht, ob die eine 300 oder von mir aus 2000 stunden ausbildung haben, sondern ob sie menschlich dazu in der Lager erscheinen, 2-4 jährige liebevoll zu betreuen. Die Wohnverhältnisse (Garten..) sind natürlich auch wichtig.

schnuddeldiwuddeldi
00
ich bin

dafür, daß Eltern und Tagesmütter mindestens Matura und abgeschlossenes Hochschulstudium (Master) aufweisen müssen, damit sie Kinder betreuen können. Wenn möglich 2facher Master (Dr) Pädagogik und Psychologie !

Langp
62
Was spriucht eigentlivch dagegen,

daß sich die eigenen Eltern um die Kinder kümmern?
Daß für diese Tätigkeit keine Abgaben und Steuern fällig werden?

schnuddeldiwuddeldi
00
Die

haben keinen 200 oder 300 Stunden Kurs absolviert !

VoK
00

Meinst die Eltern (oft alleinerziehend) geben die Kids ab damit sie auf der Couch lümmeln können? Oder damit sie z.B. ihrem Teilzeitjob nachgehen können?

Thomas Felder1
23

kümmern kein problem. aber die pädagogische bildung, die kinder in den kigas bekommen gibts eben bei den eltern nicht

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