Der Brite kommt damit nach Lucian Freuds Tod in den Kreis von 24 Mitgliedern
London - Der britische Maler David Hockney ist nun Mitglied eines sehr exklusiven Clubs: Der 74-Jährige wurde von Queen Elisabeth II. in den Order of Merit aufgenommen. Dem britischen Orden gehören insgesamt 24 Personen an, die auf den Gebieten der Kunst, der Bildung, der Literatur und der Wissenschaft besondere Verdienste erreicht haben. Hockney folgt damit auf seinen Kollegen Lucian Freud, der im vergangenen Jahr verstorben ist.
Aufgenommen in den Orden wird man nur durch die direkte Ernennung durch die Queen, ehrenhalber kann der Orden auch von nicht-britischen Staatsbürgern empfangen werden. Hockney hat in der Vergangenheit einige Auszeichnungen mit der Begründung, sie seien ihm "ein wenig verdächtig", abgelehnt. Von der Tageszeitung "The Times" (Montag-Ausgabe) wird der Künstler als "größter lebender britischer Maler" bezeichnet.
Hockney hat als Vertreter der Pop-Art zuletzt auch mit seinen Arbeitsmethoden auf sich aufmerksam gemacht, produzierte er doch bereits mehr als 400 Werke mittels iPad und iPhone. Die dabei entstandenen Arbeiten hätten seinen eigenen Angaben zufolge eine "eigene Qualität". Durch die Verwendung von iPad und Co habe er als Maler eine neue Freiheit gewonnen. (APA)