Kreditkartenbetrug

Car Sharing mit Luxusautos als Selbstbedienungs-Laden für Diebe

2. Jänner 2012, 10:50
  • Artikelbild
    foto: higear.com

    Das Car Sharing mit Autos der gehobenen Preisklasse wie diesem 1971 Cadillac Eldorado erwies sich für das US-Unternehmen HiGear als zu riskant.

Autos mit gestohlenen Identitäten und Kreditkarten gemietet – US-Unternehmen HiGear gibt auf

Mit gestohlenen Identitäten und Kreditkartendaten haben Kriminelle Luxus-Autos des US-amerikanischen Car Sharing-Anbieters HiGear erbeutet. Da das Unternehmen nicht sicherstellen kann, dass derartiges in Zukunft nicht mehr passiert, gibt es nun seine Geschäftstätigkeit auf, berichtet TechCrunch.

Vier Autos gestohlen

HiGear war auf Car Sharing mit Autos in der gehobenen Preisklasse wie Aston Martin, Lamborghini und Tesla spezialisiert. Dabei bieten Besitzer ihre Autos zur Vermietung an. Das Unternehmen setzte zwar auf eine umfangreiche Überprüfung seiner Kunden, was sich letztendlich aber doch als unzureichend herausgestellt hat. So konnten Kriminelle vier Autos im Wert von rund 300.000 US-Dollar stehlen.

Car Sharing nicht generell bedroht

Laut Bericht soll die Polizei zumindest einige Autos sichergestellt haben und der Rest von der Versicherung abgedeckt sein. Das Unternehmen will dennoch aufgeben. In einem E-Mail an seine Kunden teilte das Unternehmen mit, dass man selbst mit verbesserten Sicherheitsmaßnahmen ähnliche Diebstähle in Zukunft wohl nicht verhindern könne. Gleichzeitig wird betont, dass Car Sharing mit günstigeren Autos keinem so hohen Risiko ausgesetzt sei und Kunden zu diesen Services wechseln sollten. (red)

Kommentar posten
13 Postings
autoshare
00
privates carsharing funktioniert

schade, dass HiGear einen Abgang hinlegen muss, aber ohne passende Versicherung und Eigenverantwortung des Vermieters kann dies nun mal passieren. zum glück beweisen zahlreiche plattformen wie getaround, whipcar und tamyca das privates carsharing funktioniert. in österreich geht demnächst die plattform autoshare.at, mal sehen wie der markt hierzulande reagiert.

Ruth Schlabbeeritzka-Pangl
01
Luxus

Leider werden auch bei uns diverse Car-Sharing-Modelle (wenn auch aus anderen Gründen) nicht funktionieren, denn bei uns herrscht die Devise: "Was mir nicht gehört ist mir wurscht!" Wer's nicht glaubt, braucht sich nur eine öffentliche Toilette anzusehen.

dieDritteGeneration
00

Carsharing ist aber im Gegensatz zur öffentlichen Toilette nicht anonym.

John Zoidberg, Dr.
00

also ich hätte ja diesen wichtigen artikel schon eher unter Web > Innovationen geparkt...

gogo gandalf
00
das unternehmen

hat eine e-mail übers internetz verschickt, deshalb die netzpolitik.

Die kritische Stimme
00
Einige Autos sichergestellt

von 4? Das heißt also: 2 oder 3, denn 1 wäre nicht "einige" und 4 wäre "alle".

Mann, können die Ami-Cops nicht bis 3 zählen?

Mathias Steinlaus
 
00
(red)

Ich wusste nicht, daß die (red) in den USA lebt ;-)

:-:¦¦¦¦:+_†_+:¦¦¦¦:-:
01
doch,

sonst hieße sie ja (rot).

Mathias Steinlaus
 
00
Car Sharing mit Luxusautos als Selbstbedienungs-Laden für Diebe

War das eine PR-Aktion von Ferrari, Rolls Royce oder Bentley, um den Markt der Luxusautos wieder anzukurbeln?

Shrike
01

Irgendwie seltsam, das Ganze. Wenn jemand Autos stehlen will, braucht er doch kein Carsharing Unternehmen.

Die kritische Stimme
12
Die aufgebrochenen Schlösser

vermindern aber den Wiederverkaufswert...

KomaPoster
10

Sie haben keine Ahnung wie car sharing funktioniert, gell.

Wicked Vienna
00

;-(

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.