Ambrozy verurteilt teure Werbeeinschaltungen für Reform

7. Juni 2003, 16:07
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Kärntens SPÖ-Chef: "Übles Spiel der FPÖ mit zwei Gesichtern"

Klagenfurt - Kritik an den derzeit laufenden Werbemaßnahmen der Bundesregierung für die Pensionsreform übte am Samstag der Kärntner SPÖ-Vorsitzende LHStv. Peter Ambrozy. "Es ist grotesk, wenn man vor allem Menschen mit kleinen Einkommen bei der Pensionsreform Euro für Euro wegnimmt und gleichzeitig hunderttausende Euro in die Werbung für die Pensionsreform pumpt," stellte Ambrozy fest und wies auf TV-Spots zu den "teuersten Sendezeiten" sowie auf Werbeinserate und Broschüren hin.

Der FPÖ warf der Kärntner SPÖ-Vorsitzende vor, "ein böses Spiel" mit der Bevölkerung zu treiben. Er bezog sich damit auf den freiheitlichen Sozialsprecher Sigisbert Dolinschek, der am Donnerstag im Ausschuss dem Budgetbegleitgesetz und somit der Pensionsreform zugestimmt hatte, einen Tag später gemeinsam mit sieben anderen Abgeordneten aber drohe, die Reform im Parlament zu Fall zu bringen. Auch wenn der Abgeordnete Uwe Scheuch im Parlament die Gegner der Pensionsreform beschimpfe, um dann "in einer öffentlichen Inszenierung" selbst dagegen zu sein, liege "das üble Spiel der zwei FPÖ-Gesichter" auf der Hand, betonte Ambrozy im Pressedienst seiner Partei.(APA)

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