Blitz und Bagger brachten zwei ÖBB- Linien zum Stillstand

6. Juni 2003, 19:30
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Südbahnstrecke zwischen Mödling und Leobersdorf und Verbindung Graz-Spielfeld betroffen

Wien - Gleich an zwei verschiedenen Stellen im Bahnnetz standen die ÖBB heute, Freitag, ohne Strom da. In beiden Fällen konnte das Unternehmen nichts dafür: In der Steiermark traf ein Blitz eine Stromleitung, beim Frachtenbahnhof Baden zerstörte ein Bagger ein Kabel.

An der Behebung der Schäden wurde fieberhaft gearbeitet, hieß es auf APA-Anfrage. Mit Schienenersatzverkehr und der Umleitung von Zügen versuchten die ÖBB, die Reisenden weiter zu befördern.

Eine Übertragungleitung war das Ziel eines Blitzes bei einem Gewitter im Großraum Graz. Daraufhin war die Oberleitung auf der Strecke Graz-Spielfeld stromlos. Die ÖBB richteten einen Schienenersatzverkehr ein und hofften, noch am Freitagabend den Schaden behoben zu haben.

Bagger erwischte Stromkabel

Bei Grabungsarbeiten auf einem Sportplatz in Baden erwischte ein Bagger ein Stromkabel des nahe gelegenen Frachtenbahnhofs. Die Folge: Die Südbahnstrecke konnte zwischen Mödling und Leobersdorf nicht befahren werden, Züge mussten umkehren. Ein Teil der Verbindungen wurde laut ÖBB über die Pottendorfer Linie gelotst. (APA)

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