Japan entwickelt Cyberwaffe

1. Jänner 2012, 17:17

Computervirus von Fujitsu soll Attacken verhindern

Japan hat einen Computervirus entwickelt, mit dem sich der Ursprung einer Cyberattacke zurückverfolgen und dessen Programm neutralisieren lässt. Wie die Zeitung "Yomiuri Shimbun" am Sonntag berichtete, krönt die Entwicklung der Cyberwaffe ein dreijähriges Forschungsvorhaben mit Kosten von 179 Millionen Yen (1,79 Millionen Euro), das die Regierung der Technologiefirma Fujitsu übertrug. Die USA und China haben der Zeitung zufolge sogenannte Cyberwaffen bereits zum Einsatz gebracht. Japan werde Gesetzesveränderungen vornehmen müssen, weil die Verwendung einer Cyberwaffe gegen japanische Gesetze verstoßen könnte.

Angriffe

Im vergangenen Jahr waren offenbar Computer japanischer Parlamentarier von einem Virus ausgespäht worden. Auch Computer an japanischen Botschaften und Konsulaten in neun Ländern waren Ziel von Schadsoftware. (APA/dpa)

Erwin Wolfram
00
...

is it a bug or a feature? die frage stellt sich nur relativ kurz, dann sind die ganzen zero days im naechsten patchday und ehrlich gesagt hat jedes unternehmen das ms einsetzt das recht zu klagen, ich konnte aber keine einzige klage lesen... wieso wohl? weil der westen so "frei" ist? und so "gerecht"?

bsdcornel
04
Ursprung einer Cyberattacke zurückverfolgen

Na dann zeigt uns mal woher der Stuxnet Virus kommt, wenn ihr euch traut.

der Pinguin
 
03
waren das nicht die amis

die damals siemens eingeladen haben, gemeinsam mit denen deren systeme auf lücken geprüft haben und dann bevor die lücken geschlossen wurde stuxnet losgelassen haben?

Miss Spock
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Es gibt da nur 3 Verdächtige ...

... allen voran China, da die ja die Geräte bauen. Die wissen am ehesten wie man Hardwaremässig viel erreicht. Dann gibt es die USA, die sich das leisten können, und natürlich Israel, denen das wert wäre.

Mathias Steinlaus
 
01
Russland ?

... können sich auch einiges leisten - wenn es im politischen oder wirtschaftlichen Interesse einzelner steht ..

No_lD
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?

wurden die japaner auch von stuxnet angegriffen?

Interrupt
01
das ist relativ gut abschätzbar

wenn mit so vielen unterschiedlichen zero-day-lücken gearbeitet + der USB-stick eines russischen technikers zum einschleusen verwendet wird, dann kann man ganz getrost auf eine kombination CIA/NSA/MOSSAD tippen.

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