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Kairo - Ein ägyptisches Gericht hat das bisher geltende Kopftuchverbot für Moderatorinnen beim Staatsfernsehen für nichtig erklärt. Wie der Sender am Sonntag auf seiner Internetseite berichtete, urteilte das Verwaltungsgericht der Hafenstadt Alexandria, dass das Kopftuch die Trägerin nicht an der Arbeit hindere.
Die Moderatorin Lamia Hussein hatte den Fall vor Gericht gebracht, weil sie seit 2008 wegen ihrer Verschleierung nicht mehr beim Staatsfernsehen habe auftreten dürften. Ihr wurde eine Entschädigung in Höhe von 20.000 ägyptischen Pfund (rund 2.500 Euro) zugesprochen. (APA)
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Meine Großmutter wäre nie ohne Kopftuch auf die Straße gegangen, sie hätte sich geschämt.
Hier kommt das Mädel auch unter die Haube.
Die Frauen gehen im Sommer auch nicht barbusig auf die Straße.
Wenn Frauen zu Kopftuch gezwungen werden, das ist natürlich falsch.
Genauso, wenn eine Frau hier in der UBahn oben ohne verdonnert wird. ( Vorausgesezt:schön.)
Irgendwie scheinen wenige zu bemerken, dass hier schlechte Diktatoren gegen ein noch viel schlechteres religionsfanatisches Sozialmodell getauscht werden. Zu den nächsten Wahlen werden wohl weder Frauen noch Andersgläubige zugelassen werden. Damit hätte sich die Idee von Demokratie dann auch schon erledigt.
Das war nach der Wahl abzusehen.
Schade nur das die Salafisten und Muslimbrüder die Revolution an das Militär verkaufen.
Nur durch Duldung dieser beiden Gruppen wird sich das Militärregime an der Macht halten können. Der Übergang zur "Demokratie" wird zwar erfolgen, die Profiteure im Militär werden aber weiterhin Reichtum scheffeln.
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