Rakete wurde wie geplant abgefeuert und hat festgelegte Ziele erreicht
Teheran - Der Iran hat während seines Manövers im Golf nach eigenen Angaben
erfolgreich eine Langstreckenrakete getestet. Die Rakete vom Typ "Kader"
sei wie geplant abgefeuert worden und habe vorher festgelegte Ziele im
Golf erreicht, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Irna am Montag
den stellvertretenden Marine-Befehlshaber Mahmud Mussawi.
Der Iran übte sich in der Demonstration seiner angeblichen Macht: Wie zuvor
angekündigt hat man am Sonntag mit Raketentests begonnen. Im Rahmen eines Marinemanövers
nahe der Seestraße von Hormuz feuerte die Armee eine
Mittelstreckenrakete ab, wie der für die Übung zuständige Admiral
Mahmoud Moussavi laut Nachrichtenagentur IRNA sagte. Teheran hat sich
unterdessen zur Wiederaufnahme der internationalen Gespräche über
sein umstrittenes Atomprogramm bereiterklärt. Gleichzeitig wurde am
Sonntag die Herstellung eines eigenen Atombrennstabes bekannt.
Der Iran hat nach Angaben Moussavis nicht die Absicht, die für
Öltransporte wichtige Meerenge von Hormuz zu blockieren. Ein solcher
Schritt sei nur denkbar, wenn sein Land dazu gezwungen werde, sagte
der Admiral am Sonntag der Nachrichtenagentur ISNA. "Wir treten für
Frieden, Sicherheit und freien Schiffsverkehr ein, nicht für die
Sperrung der Straße von Hormuz", sagte Moussavi weiter. Allerdings
warnte er: "Sollten unsere Interessen dort gefährdet werden, würden
auch die Interessen anderer Staaten am Golf gefährdet."
Neue US-Sanktionen: Ahmadinejad droht mit "entschlossener Reaktion"
Nach der Inkraftsetzung neuer US-Sanktionen
gegen die Zentralbank in Teheran hat der iranische Präsident Mahmoud
Ahmadinejad eine entschlossene Reaktion seines Landes angekündigt.
Der Iran werde "dem Druck seiner Feinde" entgegentreten, hieß es am
Sonntag in einer Mitteilung des Staatschefs an die Notenbank, die auf
der Internetseite der Präsidentschaft veröffentlicht wurde. "Wir
müssen das Volk und die Nation gegen Verschwörungen der Feinde
verteidigen", erklärte Ahmadinejad darin weiter. Derzeit habe die
iranische Wirtschaft im Übrigen "keine Probleme".
Inmitten der jüngsten Spannungen wegen des iranischen
Atomprogramms hatte US-Präsident Barack Obama am Samstag neue
Sanktionen gegen den Iran in Kraft gesetzt. Die Strafmaßnahmen sollen
die iranische Führung weiter unter Druck setzen.
Den Tests war ein verbaler Schlagabtausch zwischen den USA und dem
Iran vorausgegangen. Irans Vizepräsident Mohammed Reza Rahimi sagte
am Dienstag, im Falle der Verhängung weiterer Sanktionen gegen den
Iran im Zusammenhang mit seinem Atomprogramm werde die für
Öltransporte wichtige Meerenge von Hormuz blockiert. Die USA
kündigten an, eine Blockade nicht hinnehmen zu wollen.
US-Präsident Barack Obama verlieh am Samstag mit seiner
Unterschrift neuen Sanktionen gegen den Iran Gesetzeskraft. Inmitten
der jüngsten Spannungen zwischen Washington und Teheran treffen damit
weitere Strafmaßnahmen die iranische Zentralbank und den
Finanzsektor. Die Sanktionen sollen die iranische Führung wegen ihres
umstrittenen Atomprogramms weiter unter Druck setzen. Die iranische
Handelskammer kritisierte die Maßnahmen als für beide Seiten
schädlich.
Erster eigener Atombrennstab
Teheran hat unterdessen die an den Atomgesprächen teilnehmenden
fünf Vetomächte des UNO-Sicherheitsrates plus Deutschland
(5+1-Gruppe) "offiziell" aufgefordert, wieder an den
Verhandlungstisch zurückzukehren, erklärte der iranische
Chefunterhändler Said Jalili am Samstag laut Medienberichten vor den
in Teheran versammelten Botschaftern des Landes.
Dem Land sind einem Medienbericht zufolge unterdessen weitere
Fortschritte in seinem umstrittenen Atomprogramm gelungen. Erstmals
sei ein eigener Kernbrennstab hergestellt worden, schrieb die
iranische Nachrichtenagentur Fars am Sonntag. Er habe die notwendigen
Tests bestanden und stehe zum Einsatz in einem Forschungsreaktor in
Teheran bereit. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es zunächst
nicht.
Außenminister Ali-Akbar Salehi hatte im Dezember angekündigt, bis
Februar 2012 werde die Anlage in Teheran erstmals mit iranischen
Brennstäben betrieben werden können. Dabei geht es um einen kleinen
Leichtwasserreaktor, der noch zu Zeiten des 1979 gestürzten Schahs
mit US-Hilfe gebaut worden war. Er soll Material für medizinische
Zwecke etwa zur Krebsbehandlung produzieren und benötigt dazu
angereichertes Uran.
Die Gespräche zwischen Teheran und der 5+1-Gruppe liegen seit fast
einem Jahr auf Eis. Im Zentrum des Atomstreits steht die
Urananreicherung, denn angereichertes Uran kann für zivile Zwecke,
aber auch zum Bau von Atombomben genutzt werden. (red/APA)
Schon gut ein Jahrzehnt droht Israel mit einem Präventivschlag.
Und hat das bereits auch einmal gemacht. Aus diesem Blickwinkel ist die iranische Aufrüstung zum Gleichgewicht des Schreckens nachvollziehbar.
Die einzige vernünftige Tat des unseligen Bush junior war, dem angriffslustigen Netanjahu eine Abfuhr zu erteilen. Sonst wäre auf den Irakkrieg sofort der Irankrieg nachgefolgt. Obama sollte sich mäßigen!
Meine Freunde von EADS sind besorgt ob des pazifistischen Geschwurbels.
Frieden wirft keine Rendite ab und was machen wir mit dem ganzen inflationierten Humankapital?
Es gibt zu viele Fresser und Furzer als wir bräuchten um anständig bedient zu werden.
Jede verschossene Patrone leitet Geld von euren Taschen in die Taschen meiner Freunde und mit etwas Glück verabschiedet sich überschüssiges Humankapital gleich mit.
- Die realen Möglichkeiten Nordkoreas sind weit geringer als die des Irans.
- Nordkorea wird von China unterstützt.
- Nordkorea ist eher ein Problem für die Nachbarn Südkorea und Japan, während eine Bedrohung für die USA kaum möglich scheint.
- Nordkorea hat kein Öl, kann keine wichtigen Seewege sperren und ist deshalb strategisch völlig uninteressant; ihre Isolation stört im Wesentlichen niemanden.
Die in Wahrheit kläglichen Selbstverteidigungssignale des Irans als eine Bedrohung zu bezeichnen, in einer Region wo der Iran fast aus allen Ecken Atomar bedroht wird ist ein Witz.
Schämen sich die Erfüllungsgehilfen nicht langsam über die durchsichtige Propaganda?
Schaemen??
Ich denke die sind maechtig stolz auf die bauernschlauen Ideen.
Besonders wenn sie aufs Konto schauen. Sie glauben ja nicht das diese Sachen gratis kommen?
Und ich bin froh, dass offenbar viele dieses Spiel durchschauen. Schande über die westliche Welt! Dies zuzugeben bedeutet nicht, dass man die steinzeitlichen Strukturen von Ländern wie dem Iran gutheißen muss.
wozu das ganze spiel? ich an irans stelle würde gar nichts machen.
weder testen, mit irgendeiner vernichtung drohen, die iaea inspekteure ins land lassen, etc. dann kommt jemand unter erklärungsnotstand, wenn er immer noch flugzeugträger usw. schickt.
so machts der iran dem westen leicht ihn als bedrohung darzustellen, oder?
vor den Drohungen der USA Und Israel sogar mehr als im Atomwaffensperrvertrag vorgesehen. Nach der Drohung hat man das auf die vorgeschriebenen Überprüfungen eingeschränkt.
WÜrd Israel Überprüfer reinlassen, die IHnen drohen? Ach Israel lässt ja nicht mal die UNO zu den SOldaten die angeblich aus Versehen auf den einzigen Bunker weit und breit im LIbanon eine bunkerbrechende Spezialwaffe abgefeuert haben. Und man weigert sich, obwohl Versehen sogar Schmerzensgeld zu zahlen
Jedoch setzt solch eine Verhaltensweise voraus, dass der Iran vortschrittlicher, vernünftiger und rationaler handelt, als der Westen.
Dazu kommen vermutlich noch eine Reihe weiterer Gründe, die den USA sicher bewußt sind. Unter Umständen kann die iranische Politik gar nicht anders, als so zu reagieren. Und die USA wissen das vermutlich ganz genau und provozieren deshalb diese Dinge erst recht. Und in unserer Tagespresse steht dann "IRAN: Jetzt droht Krieg."
wenn keine Inspektoren in den anlagen waren,verstehe ich den IAEO bericht nicht,wie können die einen Bericht erstellen ohne jemals die anlagen gesehen zu haben?
...wär, wenn Ru u Ch dem Iran im Kriegsfall helfen würden. Den Armi u Israeli gehört einmal eine Lektion erteilt! Das sind für mich die Schurkenstaaten
weder ru noch cn werden offen zugunsten des iran eingreifen. im hintergrund vielleicht, zb so ein paar berater, für die der iran dann eine spezielle fatwa ausstellen muss, damit sie ihre wodkasammlung mitführen dürfen. also nix mit geil.
wenn der langersehnte 3. Weltkrieg endlich eintritt?
Russland, China und der Iran haben schon in Friedenszeiten zusammen etwa 4 Millionen Soldaten aufzubieten (mit Reserven wirds wohl an die 20 Millionen gehen), und eine nicht zu verachtende Schlagkraft.
Dreimal dürfen Sie raten, welche Länder dann den Schurkenstaat USA unterstützen werden. Zur Abwechslung wäre das mal ein "echter" Krieg für uns, und nicht bloß etwas, das sich irgendwo im mittleren Osten abspielt.
und warum soll China und Russland das machen?
Eher wird die USA eine fette Schnitte vom Kuchen anbieten und alle sind gluecklich (also bis auf die Iraner)
die USA würden aber im Kriegsfall nicht den RU und CH eine Scheibe anbieten, die beiden würden eher den USA die Krümel anbieten. Denen gehören schon genug der Anlagen und Felder direkt und indirekt.
gehoerten die Felder und Anlagen, wenn die USA drueberfaehrt.
Dann gibts die neue "demokratische" Regierung die alles neu verteilt. Bis jetzt hat ja China und Russland weder Iran noch Syrien sonderlich unterstuetzt.
Der Besitzer des Ölfeldes bleibt trotz Regierungswechsels der vorherige. Bei uns wurden ja nach dem 2. WW nicht auf einmal alle Firmen amerik. Staatsbesitz und neu verkauft. War im Irak auch nicht anders.
Gschichtln!
Bei uns wurden sehr viele Patente+Wissenschaftler an die Amerikaner uebergeben. Die Russen haben die Maschinen abgebaut und nach Russland gebracht.
Im Irak gabs sofort das feilschen und die staatlichen Oelfelder wurden verkauft. Bei den anderen gab es Zahlungen, Zugestaendnisse etc etc oder was glaubens warum die Amerikaner jetzt durch Russland Nachschub liefern duerfen.
Die RU und CH werden genauso wie die Franzosen im Irak streng drauf achten das eben genau das NICHT passiert.
Nach dem 2. Weltkrieg wurden Personen und Material 'aus Sicherheitsgründen' und Reparationszahlungen mitgenommen. Verlierer im Krieg haben nunmal nichts zu melden. RU und CH werden aber nicht die Verlierer in einem Irankrieg. Wenn der Ami sich an deren Anlagen vergreift hagelt es mehr als nur harsche Worte.
Die iranische Aufrüstung ist äußerst sinnvoll und notwendig!
Will man dort nicht das Schicksal der Libyer erleben!
Die Schurkenstaaten würden, wie in Libyen, einen Grund provozieren sich des iranische Öls zu bemächtigen - die letzten Hemmungen des Raubtierkapitalismus sind seit dem Zerfall der UdSSR längst gefallen!
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