Was im neuen Jahr teurer wird

31. Dezember 2011, 22:35

Vermögenszuwachssteuer, höhere Tabaksteuer und Gebühren - Wurstpapier darf nicht mehr mitgewogen werden

Wien  - Das Leben der Österreicher wird auch mit dem am Sonntag beginnenden neuen Jahr wieder teurer. Das derzeit in der Regierung verhandelte Sparpaket wird erst im Laufe des Jahres in Kraft treten - was damit alles auf die Bürger zukommt, lässt sich noch gar nicht abschätzen. Trotzdem sind schon jetzt einige Belastungen klar: So tritt die schon früher beschlossene Vermögenszuwachssteuer auf Aktien und Wertpapiere in Kraft, Gebühren werden erhöht und das Rauchen wird neuerlich teurer.

Eine neuerliche Erhöhung der Tabaksteuererhöhung hat zur Folge, dass einige Sorten die Zigarettenpreise Mitte Jänner um 20 Cent pro Packung anheben. Mit 1. April wird die 25-prozentige Vermögenszuwachssteuer auf Aktien und Wertpapiere wirksam. Andererseits werden zusätzlich zur Absetzbarkeit von Spenden für mildtätige Organisationen auch Spenden an Feuerwehren, Umwelt-, Natur- und Artenschutzvereine sowie Tierheime anerkannt. Für den Kirchenbeitrag können nun 400 statt bisher 200 Euro abgesetzt werden. Belastet werden die Bürger auch durch höhere Gebühren, wobei vor allem die Stadt Wien kräftig zulangt. Teurer wird auch das Fernsehen. Einerseits wird die ORF-Gebühr im Juni um sieben Prozent angehoben, andererseits werden praktisch alle die Gebühr zahlen müssen. Etwas teurer wird auch wieder das Kranksein, weil die Rezeptgebühr um 5 Cent auf 5,15 Euro angehoben wird.

Angesichts der Belastungen können sich die meisten Bürgen zumindest über Lohnerhöhungen freuen, die höher als im Vorjahr ausfallen, wenngleich auch die gestiegene Inflation hauptverantwortlich dafür ist. So bekommen die Metaller durchschnittlich 4,2 Prozent mehr, die Handelsangestellten durchschnittlich 3,6 Prozent, die Beamten durchschnittlich 2,95 Prozent (allerdings erst ab 1. Februar) und die überwiegende Mehrzahl der Pensionisten 2,7 Prozent. Verbesserungen bringt das neue Jahr auch für Konsumenten. So darf künftig das Wurstpapier im Feinkostbereich nicht mehr mitgewogen werden. Stromkunden werden von ihrem Anbieter auf der Rechnung darüber informiert, aus welchem Energieträger der Strom erzeugt wurde. Und für Gaskunden wird es leichter und günstiger, den Lieferanten zu wechseln. (APA)

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Javert
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"Stromkunden werden von ihrem Anbieter auf der Rechnung darüber informiert, aus welchem Energieträger der Strom erzeugt wurde."

nonsens, diese aussage zu treffen ist gar nicht möglich - netzstrom trägt kein mascherl mit sich.

Slaveverwandler
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das mit dem "Strom hat kein Mascherl" hab ich nie verstanden.

Stromproduzenten haben ein "Mascherl".
Und wenn ich dadurch weis, wie der Strom erzeugt wurde, kann ich nachhaltige Stromproduzenten fördern, so daß diese die Anderen vom Markt verdrängen.

Javert
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machen wir es bildlich

zu ihrem haus (30 familien) führt EINE hausstromleitung.
am hausverteiler wird auf die 30 parteien verzweigt (30 stromzähler)

die 30 parteien beziehen strom von 5 verschiedenen herstellern.

wer nutzt letztlich welchen strom?

genauso ist es im "großen" netz

und wenn (reine annahme!) ihrem ökostromanbieter der "strom ausgeht" - wie macht man das, daß grade SIE keinen strom bekommen, die 29 anderen aber schon?

Tschoff
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Gesundheit bleibt teuer

Gesundheit bleibt in Österreich teuer.
Die Rezeptgebür steigt regelmäßig und dazu gibt es 20% Mehrwertsteuer auf teure Medikamente.
In Ländern mit starker Medikamenten-Eigenproduktion wie beispielsweise Frankreich zahlt man 0% Mehrwertsteuer auf Medikamente, auch 2012.

pepe123
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Tabak Deutschland Kaufen und stopfen 15 Euro dose marlboro Tabak

wir alle sind kosh
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...neuerliche Erhöhung der Tabaksteuererhöhung...

und wie geht das genau?

Butt Spänzer
10
Was im neuen Jahr teurer wird

is mir momentan grad sowas von wurscht!

Der Wappler
70
Des Wapplers große FRage

Wird der Wappler die Nina finden?

Chocoholic
10
Vermögenszuwachs: werden wenigstens alle Vermögenswerte genommen und die Papiere bei Gesamtverlust nicht besteuert ?

Glaubs eh nicht, aber fragen wird man ja noch dürfen...

theVenusProject.com
 
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Zigaretten können ruhig teuerer werden.. und zwar EU-weit.

es kommt jeden zugute... Rauchern und Nichtrauchern.

Grumble
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Steht damit im diametralen Gegensatz zur ORF GIS-Gebühr, diese kommt nur einigen wenigen zugute - der Rest knirscht über mehr als EUR 280/Jahr die wesentlich besser verwendet werden könnten als für Programm, das nicht interessiert oder gar nicht empfangen werden kann.

ziegenhals
 
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und wie wird die wurst ohne papier gewogen? sie wird direkt auf die waage geworfen? wird dann nach jedem wurstwiegen die waage gereinigt? müßte eig. so sein, ansonsten ist es unhygienisch. ist aber unnötiger aufwand, besser wäre, die waage von vornherein auf ein paar gramm minus einzustellen um das papier mitwägen zu können.
muß alles ausgefeilt überlegt sein.

vheissu
02
trara: Tara

Dafür gibt’s schon lange ein Lösung!

MrFooBaer
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Die Tara-Funktion gibts aber scho länger als 2012 :)

(Mal die eigene Küchenwage genauer anschauen...)

ziegenhals
 
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hab keine küchenwaage.

Die grausame Realität 2012
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Die Tara-Funktion sollte jeder Supermarkt-Waage zumutbar sein.

Mister Minister
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Ich bin zwar kein Experte, dennoch denke ich dass das Papier zuerst auf die Waage gelgt wird und dessen Gewicht mit der Tarafunktion abgezogen wird.

echter Facebookfreund von Werner
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ich bin auch kein experte, bin aber der meinung dass die ersparnis des nichtmitwiegens des papiers ein lercherlschas ist.
die leberkäs und extrawurstsemmeln werden trotzdem stetig teurer werden.

Grammelschmalzbrot
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So darf künftig das Wurstpapier im Feinkostbereich nicht mehr mitgewogen werden.

... des reißt uns jetzt gewaltig raus!

Danke, Danke, Danke!

;-)

Bloody Mummer
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Lol. Dafür gibts dann eine Servicepauschale von 50c fürst Wurstschneiden.

Greyarea
 
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dafür wird dann die wurst teurer...wetten?

sophie s.
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kirche

Die Kirche noch mehr mitfinanzieren? Höchst interessant wäre endlich eine Offenlegung, in welchem Ausmaß die Kirche von staatlicher Seite (auch indirekt) mitfinanziert wird. Ich glaube, das ist uns allen vieles nicht bekannt.

sophie s.
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DANKE!!

QUANTUM
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von wegen mehr in der tasche ...

Das Preisniveau des Mikrowarenkorbes, der überwiegend Nahrungsmittel enthält und den täglichen Einkauf repräsentiert, lag im September um 4,2% über dem Septemberwert 2010 (August 3,3%). Das Preisniveau des Miniwarenkorbes, der einen wöchentlichen Einkauf widerspiegelt und neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Treibstoffe enthält, erhöhte sich im 12-Monatsvergleich um 7,1% (August 6,8%).

Quelle: Statistik Austria

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