Wiener Philharmoniker

Franz Welser-Möst dirigiert Neujahrskonzert 2013

31. Dezember 2011, 15:58
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    foto: apa/neubauer

    Nach 2011 wird Franz Welser-Möst auch das Neujahrskonzert im Jahr 2013 dirigieren.

Zum zweiten Mal nach 2011

Wien - Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker wird 2013 zum zweiten Mal vom Franz Welser-Möst geleitet werden. Dies gaben die Philharmoniker am Samstag bekannt. Der Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper folgt damit auf Mariss Jansons, der die Neujahrskonzert-Ausgabe 2012 dirigiert.

Wie Philharmoniker-Vorstand Clemens Hellsberg betonte, erfolgte die Einladung "sowohl aufgrund des überzeugenden künstlerischen Erfolges des von Franz Welser-Möst geleiteten Neujahrskonzerts 2011 als auch in Würdigung der glänzenden Zusammenarbeit auf philharmonischer Ebene und in der Wiener Staatsoper".

Welser-Möst hatte 1985 sein Debüt bei den Salzburger Festspielen gegeben, ein Jahr später hob die internationale Karriere des am 16. August 1960 geborenen Linzers mit dem Debüt-Konzert beim London Philharmonic Orchestra an, dessen Musikdirektor er in Folge von 1990 bis 1996 wurde. In den USA dirigierte er erstmals 1989 beim Saint Louis Symphony Orchestra. An der Zürcher Oper stand er erstmals 1992 am Pult und brachte als Musikdirektor (ab 1995) 27 Neuproduktionen hervor. Seit September 2010 ist er Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 78
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straßenkehrer
01
Eigentlich -

könnte jeder einzelne Philharmoniker das Neujahrskonzert genauso gut wenn nicht besser dirigieren und das wäre eine erfrischende Abwechslung.

Der Unbekannte
12
2011

war das fadeste Neujahrsko(z)nzert aller Zeiten. Reduziert ja, gut, nein. Welser Möst ist statisch und genau so wurde auch gespielt. Statisch ohne Herz.2013, wohl ohne Neujahrskonzert.Ich wünsche mir mehr Frische (wie 2012).

mstislav raskachlovitsch
00
vielleicht nimmt FWM....

die Kritik an seinem letzten Neujahrskonzert konstruktiv auf - können tät er es ja, wollen muss er!

Dr. Lari and Mr. Fari
 
42
von der Frische, wie FWM die Mozartsche "Figaro"-Ouverture zu dirigieren pflegt,

hätte sich der alte Herr Harnoncourt halt doch auch ein bissl was abschauen können damals in Salzburg...

ach herje
34
Wenn Sie FWMs überhöhtes Tempo für "Frische" halten!

Dr. Lari and Mr. Fari
 
10
weißt, ich kenn die Ouverture schon ein bisserl länger

und von allen möglichen für Mozartinterpretation relevanten Leuten wie Paumgartner, Fricsay, Krips, und die hams ALLE schnell genommen, sodaß die Revolution wurrlt.

ach herje
12
Also erstens kennen Sie mein Alter nicht, zweitens

ist es bekannt, dass in der ersten Hälfte des 20.Jh Mozart generell zu schnell und nicht mit den klassischen Verzierungen - auf Quantz zurückgehend - (und die machen die Revolution aus) gespielt wurde

Dr. Lari and Mr. Fari
 
00
Nachdem wir für Musik aus der Ära vor Mälzel eh auf Mutmaßungen zurückgreifen müssen,

gibt es da kein objektivierbares Maß, sondenr nur Meinungen; daß Harnoncourt eine grundsätzlich andere als alle anderen vertritt, ist nicht weiter überraschend.
Und dem Tauber vorzuwerfen, er singe die Ottavio-Arien zu schnell, find ich reichlich absurd.
Harnoncourts Salzburger Figaro-Ouverture klingt einfach sche'ße, grauenhaft, die Musik zerfällt, hängt im besten Fall durch.
Hat Mozart sich nicht über die Mannheimer Musiker auch dahingehend geäußert, daß die im Gegensatz zu den üblichen anderen - technisch fähig seien, auch schnell sauber und präzise zu spielen?

Dr. Lari and Mr. Fari
 
00
Auch Richard Strauss übrigens.

Bei dem ist allerdings anzumerken, daß erstens die Zeitbeschränkungen der Schellack-Ära (max. 4, allerhöchstens 4:30 min pro Seite bei 30 cm) eine Einfluß haben, andererseits Harold Schomberg schreibt, daß viele Leute, die von Strauss dirigierte Mozart-Aufführungen sahen bei seinen Plattenaufnahmen dann enttäuscht waren, weil er die - als lästige, allenfalls pekuniär erfreuliche Pflicht betrachtend - eher runterhudelte.
Aber vielleicht gibts auch einen Radio-Mitschnitt einer von Strauss dirigierten Hochzeit?

sick boy
22

gebt's doch zu, in bewährter österreichischer manier wäre es euch, die ihr hier "vom schlechtesten konzert seit ewig" etc. schwadroniert lieber, irgendein dirigent aus irgendwo käme daher, hauptsache keiner der "unsrigen". thomas bernhard at its best.
als nelsons statt jansons die carmen dirigierte, wurde er auch geschmäht, eben weil er nicht jansons war, mit seinem lohengrin in beyreuth wurde er schließlich wieder bejubelt - für mich klingt das alles nach etikettensäuferei mit substanzloser kritik.

tröstet euch, der deutsche thielemann wird's nicht, vielleicht beschwichtigt das eure gemüter...

gefürstete grafschaft tirol
31
Mir hat es 2011 gut gefallen. Auf das wesentlichste reduziert war das sehr angenehm anzuhören.

glenfiddich
13

Was ist für sie das Wesentliche?

Apostroph
10

Die Musik?

krikri
14

unter welchem zugzwang müßen die philharmoniker stehen, dass sie fwm nach diesem schlimmen neujahrskonzert 2011 wieder engagieren, denn dass sie selbst nicht merken,dass fwm einfach ein schlechter dirigent ist, ist ja nicht möglich.

cantanto
24
IT'S CALLED BUSINESS!

FWM ist exzellent "verbunden"....

Peinlich ist allerdings, dass sich ein FWM erfrecht auf das selbe Podium zu steigen wie ein Mariss Jansons oder Carlos Kleiber!

Antagonist1
84
ZUGZWANG?

Um Harnoncourt zu verhindern, ist das doch ein passender Schritt....

Susanne Rettenbacher
04
Stimmt, ein Konzert bei welchem Sie den Kopf brauchen würden

gilt es aus ihrer Sicht zu verhindern!

Antagonist1
10
Sie hingegen

brauchen nur einen möglichst breiten Sitz....

Susanne Rettenbacher
01
Das haben sie mir schon mal an den Kopf geworfen

(PS ich habe Kleidergrösse 36)

astemp79
15
verhindern?

Na, ich glaube, die beiden Harnoncourt-Konzerte gehörten zu den best verkauften Neujahrskonzerten überhaupt ... die des letzten Jahres hat sich mit Sicherheit nicht gut verkauft, egal was dazu öffentlich geschrieben worden ist.

Eher glaube ich, dass eben der GMD wieder das berühmteste Konzert des Jahres dirigieren musste. Egal wie.

Ich weiß jetzt schon, dass das NJ-Konzert 2013 das erste Konzert sein wird, seit vielen Jahren, das ich mir nicht anhören/-sehen werde. Einmal Langeweile und Atmosphärelosigkeit reicht.

Dr. Lari and Mr. Fari
 
21
Es gibt keine best onder weniger best verkauften Neujahrskonzerte,

die sind seit Jahrzehnten auf Jahre hinaus überbucht, egal, welcher Dirigent angekündigt wird.

Renzo Pasolini
22
"zu den best verkauften Neujahrskonzerten überhaupt"

Und analog zu diesem Argument ist die KRONE die beste Zeitung der Welt!

derjungeroemer
12

wenn dj ötzi mehr verkauft als die philharmoniker und das als qualitätsbeweis herangezogen wird, kannst du mit deinem krone bsp. kommen.
aber in dem fall nicht!

derjungeroemer
01

dein schluss ist definitiv falsch!

wenn du schon die krone im bsp haben willst, dann musst du die krone-verkaufszahlen einer periode mit den krone-verkaufszahlen einer anderen periode vergleichen.
wenn dann irgendwo gröbere unterschiede sind, kannst du nach gründen dafür suchen.

Antagonist1
21
"Zu den best verkauften Konzerten"

Jedes dieser Konzerte ist - seit vielen Jahren auch schon Tradition - AUSVERKAUFT. Das zu erreichen, wollen wir doch auch dem Herrn Harnoncourt zubilligen!

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