Die Macht der Länder

Rückkehr der Landesfürsten

Kommentar | Conrad Seidl, 30. Dezember 2011, 18:08

Liegt es nur an der Schwäche der Regierungsspitze in Wien, dass die Vertreter der Bundesländer heute stärker wahrgenommen werden als in den vergangenen 20 Jahren?

Liegt es nur an der Schwäche der Regierungsspitze in Wien, dass die Vertreter der Bundesländer heute stärker wahrgenommen werden als in den vergangenen 20 Jahren? Wenn heute eine Gabi Burgstaller etwas sagt, dann hat das Gewicht - ähnlich wie bei ihrem Vorgänger im Vorsitz der Landeshauptleutekonferenz, Josef Pühringer. Genauso ist es beim Nachfolger Franz Voves. Sogar beim lange unterschätzten, seit der Ortstafellösung aber allgemein akzeptierten Gerhard Dörfler wird bundesweit hingehört - und bei Erwin Pröll aus Niederösterreich sowieso.

Man fühlt sich an die Zeit der legendären Landesfürsten Haslauer I., Krainer I. und II., Wallnöfer, Kery und Wagner erinnert. Und von landesfürstlichem Stolz zeugt auch, wie die noch amtierende Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz zum Abschied aufgetreten ist: Mit harter Schelte für das unsensible Fuhrwerken der Bundes-SPÖ im ORF kann sie ebenso Stärke zeigen wie mit dem Vorschlag, den Bundesrat abzuschaffen.

Das passt beides zusammen: Mit ihren jeweiligen ORF-Landesstudios pflegen es sich die Landeshauptleute zu richten, mit ihren Landtagen auch. Ein Bundesrat, noch dazu einer, der in den letzten Monaten durch eine eigene Gesetzesinitiative ein bescheidenes Maß an Eigenständigkeit in der Vertretung der Regionen entwickelt hat, passt nicht ins Konzept einer auf Landeshauptleute ausgerichteten regionalen Identität.

Nun kann man durchaus der Meinung sein, dass die besten Sprecher der Regionen die Landeshauptleute wären - aber dann sollte man die Verfassung entsprechend ändern. Das BZÖ hat sich schon als Mehrheitsbringer angetragen, wenn die Bundeskoalition ein wenig Mut hätte, könnte man die Machtbalance zwischen Bund und Ländern in den bis zur Nationalratswahl verbleibenden 21 Monaten der Realverfassung angleichen: Aus den neun Landtagen könnte man einen Generallandtag machen, der den Bundesrat ersetzt - nebenbei würden all die teuren Sonderregelungen in Bauordnungen, Feuerwehr- und Jagdrecht sowie im Jugendschutz kostendämpfend vereinheitlicht. Die Landeshauptleute könnte man durch Direktwahl stärken und die Landeshauptleutekonferenz als verfassungsmäßigen Gegenpol zur Bundesregierung verankern.

Bei gutem Willen ginge sich das aus - inklusive Volksabstimmung zur Verfassungsänderung. Es wird spannend, was der Steirer Franz Voves dem Bund abringen kann. (DER STANDARD; Printausgabe, 31.12.2011/1.1.2012)

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Albert Wittwer
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Länder als Verwaltungssprengel

mit eigener Rechtspersönlichkeit und Bestandsgarantie sind wohl besser als ein Einheitsstaat. Der Landtag als Hauptberuf ist natürlich spätestens seit der EU obsolet, auch wenn alljährlich die Bau- und Raumplanungs- und Schilehrergesetze hin- und her-novelliert werden.

locken
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Bundesländer zusammen legen das bringt Einsparungen !

jörghans ganzecht
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Stoppt die Überverwaltung

Wir haben derzeit in Österreich vor allem eine berechtigte Schulden Diskussion. Zur Bewältigung der Schuldenkrise gehört ernsthaft über Einsparungspotential in Politik und Verwaltung verhandelt, dann erst kann über weitere Belastungen der Steuerzahler geredet werden. Neben dem Bund haben meiner Meinung nach auch die Länder ein mehr als großes Sparpotenzial. Wenn Landeshauptfrau Burgstaller sich jetzt in Angelegenheiten der ORF-Führung bezüglich Besetzung eines Postens eingreifen will, so lenkt sie damit von Problemen in ihrer Zuständigkeit ab. Bayern ist in etwa so groß wie Österreich, Bayern findet mit einer Landesregierung das Auskommen, Österreich leistet sich den Luxus von neun mehr oder weniger kompetenzlosen Regierungen ,einsparen!!!

epipatient
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Ich bin ganz ihrer Meinung, doch leider haben einige Landeshauptleute weit mehr Macht als ein Bundeskanzler.
Meiner Meinung nach entschiedet sowieso in der ÖVB der Erwin was passiert. Oder warum wurden sonnst Ehemaligen Landeskollegen in den Bundestag berufen.
Nein, das ist sicher nur Zufall...

good night austria
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Zu den ersten beiden Absätzen:

es liegt m.e. an den unterschieden der führungskultur und führungseffizienz, die - und das ist "im täglichen geschäft" entscheidend - im endeffekt zu einem qualitätsunterschied der spitzenbeamten und deren kommunkation zu jew. politspitze führt.
wenn man 100e beispiele vor augen geführt bekam, wo das beim finanzausgleich, bei §15a-verträgen, bei bund-länder- finanzierungskoop. etc. immer zu ähnlichen ergebnissen führte, kann man nur zu diesem schluss kommen. und die ergebnisse sind durchgehend: der bund schneidet suboptimal bis manchmal inferior ab, die länder gut bis ausgezeichnet.
abgesehen von aufgabenkritik udgl.:den bund bspw. org. u. personalpol. als benchmark für länder herbeizureden, kann nur von ahnungslosen u/o zentralisten kommen

Schnabeltierfresser
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Direktwahl der NAtionalratsabgeordneten"

Wieviel Demokratie ist es bitte?
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31.12.2011, 13:30
"Fürsten" und "Hauptmänner"

haben in einer Demokratie sowieso nichts verloren.

Vor allen Dingen nicht, solange das nicht bloße LOL-Bezeichnungen sind ("Hauptmann", lächerlich genug. Fehlt noch, daß wir salutieren, huh?), sondern sie sich exakt so absolutistisch verhalten und obendrauf noch kosten-nutzenlogisch völlig überflüssig sind.

Seit das mehr und mehr erkannt wird und die wucherteure Länderfolklore im Gerede ist (der eine verteilt händisch Almosen an seine Untertanen, der andere kippt einen Schnaps nach dem anderen, der nächste schneidet alle 30 Min. ein Bandl irgendwo durch und begießt diese Heldentaten ebenfalls mit Bier und Korn) herrscht natürlich allgemeine Alarmstimmung unter den "Hauptmännern", erm, Räuberhauptmännern, um genau zu sein.

Chien de Pique
21
31.12.2011, 19:38
Hauptmann ist, wie schon einmal gesagt, mitnichten nur eine militärische Bezeichnung. Abgesehen davon kann man adelige Metaphern für alles finden - der Heinzi ist der rote "Ersatzkaiser", die Führung der Bundesparteien besteht aus "Parteigranden" (=

Hochadel), umgeben von Lakaien, müssen wir jetzt die nationalstaatliche Ebene abschaffen?
Dass die Länder dank des aus der Monarchie geerbten Wiener Zentralismus (der mE gerade die Wurzel unserer Probleme ist, das Gegenteil einer effizienten Verwaltung wie zB in der CH) kaum mehr als Folklore sind, ist richtig. Es gab immer nur nominellen Föderalismus in Ö! Aber das kann man ändern. Ihnen müsste doch auch auffallen, dass die zentralistischen Strukturen Österreichs die mit Abstand verrottetsten sind (während 2-3 Länder doch ganz leidlich verwaltet sind), wozu diese weiter aufwerten?
Wieviel Demokratie ist es? Mit einer geraubten Wahlmöglichkeit, stattdessen zentral eingesetzten Provinzialpräfekten, noch deutlich weniger als jetzt!

Robinson Crusoe
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31.12.2011, 13:11
Wer hat's erfunden?

Die Schweizer natuerlich und nennt sich dort Staenderat:

http://de.wikipedia.org/wiki/Ständerat

Vielleicht sollten wir einmal bei den lieben Nachbarn im Westen anfragen, wie man einen Staat recht effizient und wirklich demokratisch verwalten kann.

onlooker
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31.12.2011, 17:17
ja besonders in appenzell, wann wurde dort die frauenwahl eingeführt? sie demokratiefanatiker

F S 4: The science channel
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Wahlrecht Schweiz II

In Appenzell IR verweigerte der Souverän diese Zustimmung eben bis zuletzt und der Zustand änderte sich erst durch einen Entscheid des Bundesgerichts. Bis auf die beiden Appenzell wurde das Frauenwahlrecht auf kantonaler Ebene dem Bundesrecht 1971 folgend überall dann recht rasch durchgesetzt.

F S 4: The science channel
00
Wahlrecht Schweiz I

Die späte Einführung des Frauenwahlrechts in der Schweiz ist kein Demokratiedefizit, sondern eine unweigerliche Folge dessen, was passiert, wenn das demokratische Element stark ausgeprägt ist. Das demokratische Prinzip in der Schweiz ist so stark veranlagt, daß es für Gesetzesänderungen eben immer die Zustimmung des Souveräns bedarf – dummerweise bestand VOR der Einführung des Frauenwahlrechts der Souverän ausschließlich aus Männern und genau dessen Zustimmung war erforderlich, um diese Gesetzesänderung herbeiführen zu können. Das zeigt auf der anderen Seite eben auch, welche Probleme auftreten können, wenn man das System Demokratie auf die Spitze treibt.

Ein Mann
02
31.12.2011, 12:55
Die Landesfürsten können sich deshalb so oft in den Medien zeigen, weil sie kaum etwas hackeln müssen.

Sie haben den ganzen Tag Zeit, nichts anderes zu tun, als sich in verliebter Selbstdarstellerei zu suhlen.

Solche hochbezahlten Landtags-Spezialisten wie den seligen Karl Schwab oder den Herren Konrad "Bachelohr" Plautz loszuwerden, würde uns hunderte Millionen Euro sparen - das heißt, ein klarer Gewinn für jedes Bundesland, abgesehen vom Polit-Filz.

onlooker
00
31.12.2011, 17:20
sie irren sich, was glauben sie wieviel zeit die mit der ernennung von professoren verbringen, wirklich ein lachakt, wenn diese ehrungen übers jahr gesehen, nicht billig sind

graf1963
11
31.12.2011, 12:25

Die Landeshauptleute tun sich mit manchem leichter, weil sie viele schwerwiegende Entscheidungen, die die Bundesregierung treffen muss, selbst nicht treffen müssen und sie sich auf das Kommentieren beschränken können. Andererseits sind die LHs näher am Bürger, im Grund genommen, auch wenn formalrechtlich von den Landtagen bestellt, direkt von den Bürgern legitimiert. Auf Länderebene ist Demokratie oft noch echter (trotz fürstlicher Anwandlungen einiger Landeschefs).
Den Bundesrat durch eine "LHkonferenz" oder durch Abordnungen aus den Landtagen zu ersetzen ist eine Idee die überwiegende Akzeptanz finden würde. Ländergesetze zu vereinheitlichen ist sinnvoll, die Möglichkeit länderspezifische Besonderheiten zu regeln soll aber bleiben.

http://www.zpa.at
02
31.12.2011, 12:15
die Landesfürsten zeigen sich öfters in den Medien,

weil sie wahrnehmen, dass jene Kräfte an Bedeutung gewinnen, die für eine ersatzlose Auflösung der Landesverwaltungen eintreten, - eine Vorwärtsverteidigung, nichts weiter.

Silvio Lackner
10
30.12.2011, 22:45
Abgesehen von der parteipolitischen Macht: welche Gestaltungsmacht haben Landeshauptleute?

Welche Macht hat heute wirklich ein Agrarlandesrat hinsichtlich Gestaltung der Agrarpolitik?
Hört Naturschutz an der Landesgrenze auf und wird jenseits der Grenze ganz anders gemacht? Welche Gestaltungsmöglichkeiten haben die Finanzlandesräte? Was macht ein Landeshauptmann, abgesehen vom Postenschachern, was für das Leben von Hinz und Kunz in diesem Land wirklich von grundlegender Bedeutung ist? Eine in § 9 vom Nachbarland abweichende Bauordnung? Ein in § 11 vom Nachbarland abweichendes Wohnbauförderungsgesetz? Einen Hunderter bar auszahlen an Bedürftige? Wir schauen zu, wie politische Macht als Selbstzweck gelebt und inszeniert wird. Und stellen fest: sie haben Macht. Sie sind unsere Landesfürsten. Leider haben wir keinen Monarchen mehr.

Johannes99
12
31.12.2011, 08:34
Die Gestaltungsmacht der Länder steigt

Die EU in 20 Jahren: Die Bundesregierung ist dafür da, die Beschlüsse des EU-Parlaments umzusetzen. Der eigene Gestaltungsspielraum ist nur mehr sehr eng dabei.
Die Länder orientieren sich in ihren Regionen und setzen ihre eigenen Projekte um: Kärnten arbeitet mit italienischen und slowenischen Regionen zusammen bei Infrastruktur, wirtschaftlichen Initiativen, Raumordnung (tut es übrigens heute schon in Ansätzen), genauso wie NÖ mit Tschechien und Slowakei.
Was da passiert, ist nichts anderes als das langsame Auflösen der Nationalstaaten. Und das ist gut so.

Chien de Pique
00
31.12.2011, 19:40

So sehe ich das auch. Die meisten Länder sind relativ natürliche, gewachsene Einheiten, während Österreich eine eher beliebige und durch die EU zusehends obsolete, ideologisch motivierte Verwaltungsstruktur ist.

Silvio Lackner
00
31.12.2011, 20:32
Ich seh das nicht so.

Für mich ist rotweißrot die Farbe, für die mein Herz aufgeht. Wohl fühlen kann ich mich im Burgenland genau so wie in Kärnten oder in der Steiermark. (In Pröllistan eher nicht so). Die Länder sind viel zu brustschwach, um in diesem reichen, wirtschaftlich dynamischen Europa ernstgenommen werden zu können. Besser wäre es, sie sprechen mit einer vereinigten Stimme. Deswegen halte ich es für sinnvoller, die Landtage abzuschaffen und als förderalistischem Element dem Bundesrat mehr Sinn zu geben.

Silvio Lackner
12
31.12.2011, 10:47
Sie setzen nicht ihre eigenen PRojekte um, sondern finanzieren den Euroraumgewinnern das raschere Vordringen zu ihren Zielmärkten:

Koralmtunnel, Jörg-Haider-Brücke, zweite Tunnelröhre Katschberg. Na klar freut sich die EU, freuen sich die deutschen Spediteure, freut sich die deutsche Industrie, dass ihnen die Kärntner eine Infrastruktur durch ihre Bergwelt bauen und finanzieren. Ähnlich wie es die Portugiesen taten, oder die Griechen mit ihrer A2. Wohin das diese Länder führte, kann man ja heut sehen. Und der Landeshauptmann freut sich, dass er Eröffnungsbänder durchschneiden darf und in der Kleinen Zeitung ist und was von Wirtschaftswachstum dazusenfen darf. Ich würde das eher als Erfüllungsgehilfentum für jene sehen, die tatsächlich Gestaltungsmacht haben in Europa. Wir füttern einen Politzirkus. That´s it.

onlooker
00
31.12.2011, 17:44
das sind einige dinge die so nicht stimmen, katschberg, ist ihnen klar wie viele leute heute noch sterben würden, hätte wir nicht die autobahnen und tunnels ausgebaut, zb. a1 lief früher über den riederberg, unglaublich wieviel leute hier ihr

leben verloren haben, dasselbe gilt für die zweiröhrigen tunnels, sie fahren wahrscheinlich nicht mit dem auto, diese furchtbaren crashs in diesen tunnels stört sie kaum, und ein anderer punkt sind zb GR. erklären sie doch wie der einfache angestellte über seine verhältnisse leben konnte? sie meinen vielleicht die superreichen reeder, die keine steuern zahlen mussten, das andere ist die zeit der militärdiktatur und deren wahnsinnigen waffenkäufe, aber von der nato war kein muckser zu hören, wo immer diese militärdiktaturen für einige jahre an der macht waren, konnte man damit rechnen dass diese länder für jahrzehnte schulden zurück zahlen mussten so wo ist ihr argument den gürtel enger zu schnallen?

Silvio Lackner
00
31.12.2011, 20:13
Meine Meinung: Wir machen ein Theater um die "Landesfürsten",

obwohl die sich längst überholt haben. Dafür ist jedem wurscht, dass in Brüssel auf der Idee aufbaut, dass das Konstrukt "Markt" alleinseligmachend ist. Wenn schon realopolitisch längst die Macht, die Kompetenzen, das Geld von Brüssel ausgeht, dann sollten wir uns mehr anschauen, was da draußen geschieht, anstatt in standard.at den "Landesfürsten" zu huldigen. Scheinbar fehlt vielen hierzulande der alte Monarch ("Wir sind Kaiser"), der ihnen das Gefühl gibt, dass die Welt eh noch in Ordnung ist. Entweder wir werden endlöich Europäer oder wir graben uns in unseren PRovinzen ein und schauen noch in 100 Jahren ORF-Landtagswahlshows, um zu wissen, wem wir in den *rsch kreichen müssen, damit die Kinder einen Posten kriegen.

onlooker
00
31.12.2011, 21:24
in diesem punkt bin ich ganz bei ihnen, in dem meisten demokratien gibt es nicht diese überbordende bürokratie, entscheidungen werden noch getroffen bei jugendfreien filmen, bei hundstrümmelern, und anderen nebulositäten

ach ja die vergabe der verdienstkreuze, ehrenorden mit und ohnen band, die herren minister müssen irgend etwas tun damit sie die rotweiss rote schärfe am opernball tragen dürfen, die ernennung zu kammersängern (in welchem kammerl dürfen sie noch singen?) es sind eher kuriosenkabinette, die im wachsfigurenkabinett eine gute figur machen würden, schönen rutsch, bis nächstes jahr

das ist alles sehr kompliziert!
 
00
30.12.2011, 20:49
Ich denke, die Landesfürsten werden stärker wahrgenommen,

weil sie, wie alle Politiker, immer öfter den Mund immer weiter aufreißen.

Früher waren die Landesfürsten vielleicht ruhiger, aber dafür im Hinterzimmer umso mächtiger.

Über Krainer sen. haben's angeblich immer gewitzelt, dass die Bundesregierung regelmäßig über den Semmering gefahren ist, um sich die neuesten Befehle abzuholen.

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