Wetterrekorde 2011: Extrem trocken, sonnig und warm

30. Dezember 2011, 17:53

Für die Gebirgsregionen war es das wärmste Jahr seit Beginn der alpinen Temperaturaufzeichnungen

Wien - Auch das abgelaufene Jahr war wieder einmal ein Jahr der Wetterrekorde - an die wir uns in Zukunft wohl gewöhnen werden müssen. Seit Beginn der alpinen Temperaturaufzeichnungen im Jahr 1851 war es in Österreichs Gipfelregionen noch nie so warm wie 2011 - und das ziemlich deutlich: Wie die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (Zamg) vermeldet, lagen die Temperaturen in den Bergen um 1,6 Grad über dem klimatologischen Mittel der Jahre 1971 bis 2000 und damit noch einmal um 0,3 Grad höher als im bisher wärmsten Jahr 1994.

In den Niederungen war 2011 immer noch das sechstwärmste Jahr der Geschichte. In der Zahl der Sonnenstunden liegt das zu Ende gehende Jahr hinter 2003 auf Platz zwei. Außerdem war es deutlich zu trocken. Der November 2011 war österreichweit überhaupt der trockenste Monat seit Messbeginn.

Die Wiener Innenstadt verzeichnete mit 12,3 Grad die österreichweit höchste Jahresmitteltemperatur. Rekordhalter in Sachen Schönwetter ist die Kanzelhöhe in Kärnten: 2490 Stunden Sonnenschein wurden dort registriert. Den wenigsten Niederschlag gab es in Krems: Gerade einmal 300 Millimeter bedeuteten knapp 60 Prozent der üblichen Menge. Die längste Trockenperiode des Jahres wurde in Innsbruck registriert und dauerte immerhin vom 20. Oktober bis zum 2. Dezember. (tasch, APA/DER STANDARD, Printausgabe, 31. 12. 2011 - 1. 1. 2012)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 137
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samuel vimes
53
wenn ich mir die fieberkurve der erde seit dem cambrium so ansehe:

http://de.wikipedia.org/w/index.p... 0101100029

mache ich mir keine sorgen...
es war sicherlich schon kälter, aber es war auch schon bedeutend wärmer auf unserer kugel.
seit beginn des pliozäns vor 5,3 mio jahren - mit einem kleinen einbruch wärend des pleistozäns - bewegen wir uns hübsch um irgendeine temperatur, die hier als mittel genommen wurde...

die restlichen - ~530 mio jahre - was es mit einer ausnahme im karbon und perm wärmer - und zwar tlw MASSIV wärmer...

eigentlich war das klima auf der erde nie so kalt, wie im pleistozän, von dem wir uns gerade erholen... ;-)
die polkappen waren die überwiegende zeit der erdgeschichte KOMPLETT EISFREI!

Searles
 
34

Wieviele Menschen haben vor 530 Mio Jahren in z.B. New York gelebt?

Zuckerlilly Zuckerlilly
42
10.1.2012, 08:54
Wieviele Mammuts und Säbelzahntiger leben heute noch?

Searles
 
42
10.1.2012, 12:41

Welche Tierart bist du?

David Stroganoff
00
23.1.2012, 22:33

Danke immer noch die beste Frage!

samuel vimes
10

Mir tun da ja die eisbären, sattelrobben und alle anderen pol angepassten tiere leid... Denn die können nun wirklich gar nix dafür...

Aber so wars immer schon: lebensräume verschwinden und andere tun sich auf...

Searles
 
55

"Aber so wars immer schon"

Mit diesem Argument kann man z.B. die Medizin abschaffen. Menschen sind schon immer gestorben und die Medizin wird nichts daran aendern.

Ganz ehrlich: Ich halte Menschen, die sowas als Argument verwenden fuer Vollpfosten, die nicht in der Lage sind, einen vernuenftigen Gedanken zu fassen.

aleph null
53
Trocken, sonnig und warm war es also

Das ist natuerlich ein untruegliches Zeichen fuer die nahende Apokalypse. Viel besser waere es ja, wenn es nass, wolkig und eiskalt gewesen waere.

AnnoN
257
31.12.2011, 05:51
bescheuerte gehirnwaesche

alles um den profit der gierigen oelindustrie noch weiter zu steigern.
es gibt keinen beweis fuer den einfluss des menschen auf die erwaermung des klimas, es passiert gerade die selbe erwaermung die schon die eiszeit beendet hat, waren wahrscheinlich die neandertaler dran schuld...

die wahrheit die dahintersteckt ist eine einfache: die eliten wollen nicht mehr mit allen menschen teilen, sie sind der meinung es gaebe zu viele menschen auf der welt darum erfinden diese leute luegen wie die anthropogene klimaerwaermung.

die klimaapologeten sind menschenhasser, so einfach wie wahr ist das.

slartibartfaß der Umwandler
13

peinlich.

Zuckerlilly Zuckerlilly
10
Was hat jetzt die Ölindustrie damit zu tun?

meineMeinung1969
00
Die Überschrift ...

... ist ok. Der zweite Satz bis zum zweiten Beistrich auch.

mM

Michael Bakunin
00

eigentlich nicht.
denn es gibt sehr schwerwiegende fakten, die für die schuld der menschen an der klimaerwärmung sprechen (stichwort co2-gehalt der luft).

Searles
 
00

Danke fuer diese Wortspende. Magst du auch genau erklaeren, wie sich der Erdorbit in den letzten Jahren so stark geaendert hat, dass wir eine solche Erwaermung sehen, ohne dass es irgendwem aufgefallen waere (eine so rasche Aenderung in den letzten 30 Jahren waere durchaus ein Hinweis auf einen baldigen Weltuntergang!) und warum genau das CO2 in der Atmosphaere keinen waermenden Effekt hat (obwohl es so einen haben sollte?)?

meineMeinung1969
20
Das Klima ...

... hat sich immer schon mehr oder weniger schnell geändert. Da hat niemand Schuld in dem Sinn, wie es uns weisgemacht werden soll. Dass wir die Klimaerwärmung beschleunigen, will/kann ich nicht abstreiten, ich weiss es nicht besser. Aber wir sind am Schluss der letzten Eiszeit und somit wird weiter alles schmelzen - egal ob wir etwas ändern oder nicht. Das ist natürlich.
Und den Schwachsinn mit der Wortspende ... kommentier ich aufgrund meiner guten Erziehung nicht. :)

mM

1000undeine8
02

die eiszeit hat mit dem gegenwärtigen klimawandel überhaupt nichts mehr zu tun. die erwärmung nach der würm-eiszeit hat vor ~17.000 jahren begonnen und vor ~10.000 jahren geendet. die eiszeitlichen gletscher waren alle spätestens vor ~8.000 jahren weg und die nachhinkende erwärmung der ozeane dauert auch nicht mehr als ~1.000 jahre. das einzige, was noch aus der eiszeit stammt, ist ein geringer teil des meeresspiegel-anstiegs. die aufwärtsbewegung der kontinente (isostatische landhebung), die um enorme eismassen leichter wurden, ist ein sehr langsamer prozess.

http://de.wikipedia.org/wiki/Post... Landhebung

meineMeinung1969
12
Die jetzigen Gletscher ...

... sind der Rest der letzten Eiszeit. Und die werden abtauen, egal ob die Menschheit das will oder nicht.

mM

1000undeine8
01

http://www.alpenverein.at/portal/Ho... chwund.pdf

auf diesen oder ähnliche links verweisen user hier üblicherweise, wenn sie das genaue gegenteil von ihrem standpunkt beweisen wollen: dass die gletscher vor 5000 jahren viel kleiner gewesen wären als heute (meistens noch mit hinweisen auf ötzi oder die ursprüngliche bedeutung des namens 'pasterze': weide).

der globale verlauf der gletscher-ausdehnung im holozän wäre hier beschrieben (ihr kommentar lässt eine gewisse faktenresistenz vermuten, der link ist also bloß der vollständigkeit wegen):

http://web.unbc.ca/~menounos... l_2009.pdf

Searles
 
00

"Das Klima ...
... hat sich immer schon mehr oder weniger schnell geändert"

Ja, aber warum wandelt es sich jetzt mehr oder weniger schnell?

"Aber wir sind am Schluss der letzten Eiszeit und somit wird weiter alles schmelzen"

Was ist die Ursache, dass es waermer von Natur aus wird?

meineMeinung1969
11
mehr oder weniger schnell

Hab ich geschrieben.

Die Natur selbst. Wir können es eventuell beschleunigen (siehe Ihre vorige Frage, die ich im vorigen - von Ihnen anscheinend nur überflogenen Text - eigentlich beantwortet habe), das kann ich nicht beurteilen. Und Sie werden sicher verstehen, dass ich weder der Politik, noch von der Politik bezahlten Experten und schon gar nicht der Wirtschaft auch nur ein Wort glaube. Wenn überhaupt, dann "unabhängigen" Wissenschaftlern - und die sind eher der moderaten Ansicht, dass wir eben das beschleunigen, aber die Ursache sind wir nicht und wir können es - egal wieviel Steuern uns abgeknöpft werden und egal wieviel Auflagen (auch teuer) uns gemacht werden - nicht verhindern.

mM

Searles
 
10

Die Natur, ist das ein magischer Geist, der keine naturwissenschaftlichen Prinzipien einhalten muss sondern einfach mal so das Klima waermer oder kaelter macht?

meineMeinung1969
00
Kein Geist.

Die Prinzipien sind natürlich geltend. Aber wir sind nicht die alleinigen Beeinflusser dieser Prinzipien, dazu sind wir zu klein.

mM

Searles
 
00

"Dazu sind wir zu klein"

Dann weisst du sicher, wie viel klein wir sind, d.h., wieviel Grad der derzeitigen Erwaermung von 1 Grad in den letzten 30 Jahren auf unseren Mist gewachsen ist, und wieviel auf andere Faktoren. Letztere bitte auch aufzaehlen mit einer ungefaehren Quantifizierung.

Wenn du keine Antworten weisst, bitte poste keine Ablenkungen der Form "Vor tausenden Jahren gab es Nashoerner auf Groenland", die beweisen naemlich genau garnichts.

meineMeinung1969
00
11.1.2012, 22:45
Doch.

Die beweisen, dass es immer Klimaerwärmungen gab, sogar viel stärkere als die jetzige. Wenn ich einen Schuldigen suchen will, find ich ihn immer. Fakt ist aber, es gibt auch Phänomene (aktuell Klimaerwärmung), die nicht immer einen Schuldigen benötigen.

mM

Searles
 
00
11.1.2012, 22:49

"Dazu sind wir zu klein"

Dann weisst du sicher, wie viel klein wir sind, d.h., wieviel Grad der derzeitigen Erwaermung von 1 Grad in den letzten 30 Jahren auf unseren Mist gewachsen ist, und wieviel auf andere Faktoren. Letztere bitte auch aufzaehlen mit einer ungefaehren Quantifizierung.

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