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Neujahrsvorsätze: besser kleine Schritte statt lebensumkrempelnder Ziele
Bei den Neujahrsvorsätzen fallen 25 Prozent nach einer Woche, 60 Prozent innerhalb von sechs Wochen. An Ratgebern, wie man zur Elite der Durchhalter vorstoßen könnte, mangelt es nicht: kleine Schritte statt lebensumkrempelnder Ziele, Unterstützung sichern, belohnen, um die Willenskraft zu festigen.
Forschungen zufolge lohnt aber besonders die Auseinandersetzung mit der Willenskraft selbst: Wer sie für eine limitierte Ressource hält, der gibt eher auf. Wer sie für unlimitiert hält, kann buchstäblich seine Welt aus den Angeln heben, der siegt am ehesten im Kampf gegen die Anhänglichkeit alter Gewohnheiten.
Die private Carnegie-Mellon-Universität regt mit ihren Forschungsergebnissen zudem zum mentalen Selbstexperiment an: Flüchtige Gedanken an Essen steigern den Appetit, fand man dort heraus. Detaillierte, intensive, andauernde Gedanken an Speisen lassen ihn demnach schrumpfen. (Karin Bauer, DER STANDARD, Printausgabe, 31.12.2011/1.1.2012)
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Das Problem ist, dass die meisten Menschen sich bei Änderung ihrer Lebensgewohnheiten (zB mehr Sport gegen Gewichtsprobleme) oft viel zu schnell mit kleinen Veränderungen zufrieden geben, die dann aber mangels Wirkung dennoch aufgegeben werden.
Beispiel: Eine Runde 15minütiges gemächliches Laufe(l)n in der Woche bewirkt noch gar nichts.
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