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"Ärzte ohne Grenzen" wird einige Mitarbeiter an andere Standorte verlagern.
Mogadischu/Kapstadt - Die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" wird nach der Erschießung von zwei Mitarbeitern in Mogadischu aus Sicherheitsgründen einige Mitarbeiter an andere Standorte verlagern. Die Organisation werde allerdings trotz des "schockierenden und tief traurigen" Vorfalls ihre humanitäre Arbeit in Somalias Hauptstadt und anderen Teilen des Landes fortsetzen, heißt es in einer am Freitag in Mogadischu veröffentlichten Stellungnahme von "Ärzte ohne Grenzen".
Täter war Sicherheitsmann von "Ärzte ohne Grenzen"
Ein bewaffneter Mann hatte am Donnerstag auf dem Gelände der Hilfsorganisation in der somalischen Hauptstadt Philippe Havet (53) aus Belgien und Andrias Karel Keiluhu (44) aus Indonesien erschossen. Der Täter, einer der Sicherheitsmänner der Organisation, wurde von der Polizei festgenommen. Das Motiv der Tat war bis Freitag noch unbekannt. Die beiden Opfer waren schon jeweils über zehn Jahre in zahlreichen Krisengebieten der Welt im Einsatz für "Ärzte ohne Grenzen" gewesen.
Die Lage in Mogadischu hat sich zwar in den vergangenen Monaten etwas beruhigt, nachdem die radikalislamische Miliz Al-Shabaab mit Hilfe der afrikanischen Friedensmission AMISOM aus der Stadt zurückgedrängt worden war. Dies löste einen Zustrom ausländischer Helfer aus. Dennoch ist es in der somalischen Stadt vor allem für Ausländer weiter sehr gefährlich. (red/APA)
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Das ist die Ausgeburt des Bösen, wie sie aber aus allen fundamentalistischen Relgionen entstehen kann. Deshalb: Laizismus und Säkularismus in der europäischen Verfassung verankern, bevor solches auch in Europa möglich wird!
Religion hat immer mit Macht und Politik zu tun. Bis auf die Naturreligionen sind alle, auch die Buddhisten, in ganz weltliche Machtspiele verwickelt. Angefangen vom Gottes Gnaden Kaiser des heiligen römischen Reiches bis zu Ayatollah Komeini - alle haben handfeste politische Interessen, die sich mit der Religionszugehörigkeit von Clans von Ethnien decken, siehe Nigeria. In den kriegerischen Auseinandersetzungen geht es nicht um religiöse Inhalte, sondern um Gruppen mit einer bestimmten Religion, die die politische Macht erhalten oder erlangen wollen.
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