Bundesrat

Gemeindebund will Kommunalpolitiker entsenden

30. Dezember 2011, 10:59

Mödlhammer: Gesetze betreffen Gemeinden

Wien - Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer bringt sich in die Debatte um eine Veränderung des Bundesrats ein: Er "wünscht" sich kommunale Praktiker in der Länderkammer. Ein Drittel der Bundesräte sollten seinem Vorschlag nach aktive Kommunalpolitiker sein, erklärte Mödlhammer am Freitag in einer Aussendung. Ein großer Teil der Gesetze betreffe schließlich auch die Aufgaben der Gemeinden, begründet er.

Ein Drittel kommunale Politiker

"Es wäre sehr sinnvoll, wenn aktive Kommunalpolitiker, gemeinsam mit Vertretern der Länder, den Bundesrat bilden, um dort an der Gesetzgebung mitzuwirken", so der Gemeindebund-Chef. Für die Gemeindevertreter wäre das auch eine Möglichkeit, selbst aktiv Vorschläge einzubringen, verwies Mödlhammer etwa auf die Initiative zur Vereinfachung von Gemeindekooperationen. "Mit einem Drittel aktiver kommunaler Praktiker im Bundesrat würde es sicherlich noch häufiger zu solchen Vorstößen kommen", meinte er.

Der Vorschlag, Kommunalpolitiker in die Länderkammer zu entsenden ist indes nicht neu. Mödlhammer brachte ihn bereits 2003 im Rahmen des Österreich-Konvents ein. (APA)

Österreichische Verbrecher Partei!
00
super Idee, wenn sie nichts kostet, Sonst eine Farge: wofür benötige diese 64 ausrangierten Politiker

Der Bundesrat kann Gesetzesbeschlüsse ausnahmslos nur hinauszögern

SONST NICHTS !!!

Michael Holzermayr2
01
30.12.2011, 17:51
Vereinfachung von Gemeindekooperationen!

Daß ich nicht lache!
Was haben die Bürgermeisterbonzen in der Steiermark gerade vorexerziert?
Der Mödlhammer ist so überflüssig wie ein ..........
Landeshauptmann.

Resilienzfaktor
01
30.12.2011, 15:12

Ja,vielleicht gar keine schlechte Idee - aber dann bitte NICHT Bürgermeister!!!
BR-Mandate sind, zumindest bei uns, so eine Art "Trostpreis" für jene Bgm, die aufgrund partei-interner Schiebereien kein LT-Mandat abgreifen können aber schon etwas versprochen bekommen hatten (weil sie z.B. eine Mehrheitsgemeinde führen und daher von der Partei aus strategischen Gründen gerne "eingesackelt" werden). Insgesamt finde ich 1. die Häufung polit. Ämter (sowohl was öffentl. Mandate als auch parteiinterne Funktionen angeht) auf Bgm nicht angebracht, das sollte abgeschafft werden. Dieser Job muss von fähigen Leuten gemacht werden, nicht von Zivilversagern, die auf Sozialprestige geiern u die ECHTE Arbeit (Entscheidungen) auf den Amtsmann/frau abladen.

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