Website von Stratfor nach Hackerangriff weiterhin offline

30. Dezember 2011, 10:48

Das Unternehmen wird wahlweise als Thinktank oder "Schatten-CIA" beschrieben

Noch immer ist die Website der US-Firma Stratfor offline, die zu Weihnachten gehackt wurde. Laut einer Zusammenfassung des US-Sicherheitsspezialisten Identity Finder sind mittlerweile zigtausende Kreditkartennummern, Telefonnummern und verschlüsselte Passwörter auf Webseiten veröffentlicht worden, die dem Hackerkollektiv um Anonymous und AntiSec zugeschrieben werden.

Zugleich stehe die Veröffentlichung von 2,7 Millionen E-Mails aus, in deren Besitz AntiSec angeblich ist. Den Hackern zufolge sollen sie beweisen, dass Stratfor nicht die "harmlose Firma" ist, als die sich selbst darstellt, berichtet der Branchendienst Zdnet. Das Unternehmen wird wahlweise als Thinktank oder "Schatten-CIA" beschrieben. (red)

Kommentar posten
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.