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Am 18. Juli angetreten und schon wieder zurückgetreten - kurze Amtszeit für den chilenischen Bildungsminister.
Santiago de Chile - In Chile ist Bildungsminister Felipe Bulnes während der andauernden Studentenproteste gegen die Bildungspolitik der konservativen Regierung von Präsident Sebastián Piñera zurückgetreten. Bulnes habe aus "persönlichen Gründen" seinen Rücktritt eingereicht, sagte Regierungssprecher Andres Chadwick am Donnerstag. Der Landwirtschaftsminister Jose Antonio Galilea habe aus den gleichen Gründen sein Amt aufgegeben.
Als Nachfolger von Bulnes ernannte Präsident Pinera Haral Beyer. Nach Ansicht von Beobachtern war Bulnes enttäuscht über die Grenzen, die ihm bei den Verhandlungen mit den protestierenden Studenten gesetzt worden waren. Im Juli hatte Bulnes Vorgänger, Joaquín Lavín, sein Amt mit der Begründung aufgegeben, dass seine Legitimität durch Vorwürfe der Studenten wegen seiner engen Kontakte zu einer Privatuniversität beschädigt sei.
Die Studenten in Chile fordern seit Monaten eine Bildungsreform und mehr Geld für Schulen und Universitäten im kommenden Haushalt. Im Oktober hatten sie ihre Proteste gegen ungleiche Bildungschancen wieder aufgenommen, nachdem Gespräche mit der Regierung gescheitert waren. Die Probleme im chilenischen Bildungswesen gehen zum Teil auf die Diktatur in den 1980er Jahren zurück, als der Staat im öffentlichen Bildungswesen sparte. (APA)
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gehen nicht nur zum teil sondern zur gänze auf die diktatur zurück. das chilenische bildungssystem, gegen das protestiert wird, wurde durch ein gesetz in den letzten tagen der diktatur begründet (LOCE). und es ist zwar auch zum teil richtig, dass der staat zu wenig für bildung ausgibt, aber das hauptproblem besteht darin, dass das privatisierte bildungssystem die schüler und studenten zu kunden und zu objekten privater geschäftsinteressen degradiert. das geldbörserl bestimmt darüber, ob jemand eine bildung erhält und welche qualität diese hat. ein typisches APA-pamphlet mal wieder, voller suggestiver halb- und unwahrheiten.
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