Rumpf des Trimarans "Brigitte Bardot" bei schwerer See gebrochen - "Steve Irwin" als Eskorte
Sydney - Mitarbeiter der Walschutzorganisation Sea Shepherd haben bei
einem Einsatz gegen japanische Walfänger in schwerer See vergangene Woche mit ihrem Boot Schiffbruch erlitten.
Der Rumpf des Trimarans "Brigitte Bardot" sei bei der Verfolgung des japanischen
Fischereischiffs "Nisshin Maru" rund 2.400 Kilometer südwestlich von Australien
bei Wellen von bis zu sechs Meter Höhe gebrochen, hatte die Organisation am
Donnerstag mitgeteilt. Der Riss im Rumpf sei durch den Seegang weiter verbreitert
worden.
Abgeholt
Ein zweites Boot von Sea Shepherd, die "Steve Irwin", hatte sich auf den Weg zum beschädigten Trimaran gemacht. Am Freitag berichtete der australische Sender ABC, dass die "Steve Irwin" das beschädigte Boot erreichen konnte und die "Brigitte Bardot" nun - mit Begleitung - langsam auf dem Weg zur australischen Hafenstadt Freemantle unterwegs sei. Paul Watson zufolge ist die "Steve Irwin" nur die Eskorte. Soweit sei alles in Ordnung, mehr als sieben Knoten könne die "Brigitte Bardot" aber nicht machen.
Sobald das beschädigte Boot im sicheren Hafen ist, werde die "Steve Irwin" die Verfolgung der japanischen Walfänger in antarktischen Gewässern aufnehmen. Derzeit ist nur ein Boot von Sea Shepherd, "Bob Barker", unterwegs, um die japanischen Walfänger an der Waljagd zu hindern. (APA/red)