Schiefergas sei dank

Europa kann Gashunger günstiger stillen

Günther Strobl, 29. Dezember 2011, 18:35

Weil neben den USA auch China stark auf Schiefergas setzt, wird Russland Preiskonzessionen machen müssen

Wien - Dass in Gesteinsschichten rund um den Erdball gigantische Mengen unkonventionellen Gases gebunden sind, ist seit Jahrzehnten bekannt, ebenso die Methode, wie Gasmoleküle aus Sandstein, Schiefer oder Kohleflözen gelöst werden können. Es war letztlich eine Entscheidung im US-Kongress, die sämtliche bis dahin als fix angesehenen Entwicklungen über den Haufen werfen sollte.

Seit der US-Kongress nach intensivem Lobbying durch den vormaligen US-Vizepräsidenten Dick Cheney 2005 das Bohren nach unkonventionellem Gas vom Clean Water Act befreit hat, ist Goldgräberstimmung angesagt. Binnen weniger Jahre sind die USA von einem Nettoimporteur von Gas zu einem Nettoexporteur geworden. Weil jetzt auch China aufspringt, geraten gewachsene Strukturen und Abhängigkeiten ins Trudeln.

"Unkonventionelles Gas wird das Beziehungsgeflecht zwischen Exporteuren und Importeuren grundlegend verändern", sagte Kurt Oswald, Vice President der international tätigen Managementberatung A.T. Kearney, dem Standard. Teilweise sei dies bereits geschehen - erkennbar an der Gasblase, die sich in Europa gebildet hat. Folge: Sogenanntes Spotgas, das kurzfristig gehandelt wird, ist deutlich billiger als langfristig geordertes Pipelinegas

Da Länder wie Katar, Australien oder Staaten im Nordwesten Afrikas wie Nigeria den Ausbau von Gasverflüssigungsterminals forcieren, dürfte der Anteil von nicht an eine Pipeline gebundenem Gas in Europa noch steigen. Besonders Russland dürfte unter Druck geraten, Hauptlieferant des in Europa benötigten flüchtigen Energieträgers. Geplante Flüssiggasexporte in die USA, die unter anderem aus dem Shtokman-Feld in der Barentsee kommen sollten, werden aufgrund der Gasfunde in den USA wohl nach Südeuropa umgeleitet werden müssen.

China setzt auf Schiefergas

Kommt noch hinzu, dass China jetzt noch viel weniger Druck verspürt, rasch einen Vertrag über die Lieferung von russischem Erdgas abzuschließen. Seit das Potenzial an Schiefergas im Land erkannt wurde, wird in manchen Kreisen bereits von Ressourcenautarkie bei Gas gesprochen. Die Vorräte dieses durch Fracking (Aufbruch des Gesteins mittels Einsatz von Chemikalien und großer Wassermengen) förderbaren Gases gehören mit zu den größten weltweit.

Noch steht China erst am Beginn, hat aber ehrgeizige Ziele. Bei einem grob geschätzten Bedarf von 300 bis 350 Mrd. m3 Gas im Jahr 2020 will Peking rund 210 Mrd. m3 im Land selbst fördern - davon 140 Mrd. m3 konventionell. Ein Drittel (70 Mrd. m3) soll aus Schiefergestein, Kohleflözen oder Sandstein gewonnen, der Rest durch Importe gedeckt werden. Chinas Staatsunternehmen haben massiv begonnen, sich in einschlägige US-Firmen einzukaufen und so notwendiges Know-how zum Bohren nach unkonventionellem Gas sicherzustellen.

"Russland wollte die asiatische Karte spielen, das geht jetzt immer weniger", sagte Oswald. Auch Indien sitze auf großen Schiefergasvorkommen und sei für russische Gasexporte außer Reichweite.

Bleibe Europa. Mit Ausnahme von Polen, das sich aus der Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen befreien möchte, dürfte Schiefergas in unseren Breiten nirgendwo ein großes Thema werden. Das gilt auch für Österreich, wo die OMV jüngst auf ein großes Schiefergasvorkommen im nördlichen Weinviertel gestoßen ist. Oswald verweist auf die im Vergleich zu den USA deutlich höheren Kosten der Förderung, was teilweise mit den schärferen Umweltauflagen zu tun habe.

Dennoch könnten Europas Konsumenten profitieren - von Preiskonzessionen, die Russland über kurz oder lang machen müsse, wolle es sein Gas in gewohntem Umfang anbringen. (Günther Strobl, DER STANDARD; Print-Ausgabe, 30.12.2011)

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Andrea Puritsch
00
11.1.2012, 22:14
geliebtes Weinviertel

Einleitend folgender Beitrag aus Deutschland (da man ja gerne nur von der USA spricht):
http://www.youtube.com/watch?v=H... re=related

Schiefergasförderung durch Fracking stellt eine erhebleiche Gefährdung für die Umwelt und den Menschen dar. Die bisherigen Auswirkungen auf Regionen, welche durch Unfälle bei Fracking in Mitleidenschaft gezogen wurden, sind enorm. Die Bürgerinitiative SCHIEFESgas setzt sich dafür ein, dass Fracking zur Schiefergasförderung im Weinviertel nicht angewendet wird.
Weitere Infos auf www.weinviertelstattgasviertel.at!

Hänschen Klein
30
30.12.2011, 14:33
Niki Berlakovich

Und unser SuperNiki Berlakovich (oder wie man den Migranten schreibt) ist DAGEGEN shale gas zu fördern, lieber importieren wir teures Gas von der Gazprom, aber wahrscheinlich schmieren den sowieso die Russen - villeicht sollte die OMV mehr behalen, oder eine Parteispende oder noch besser einen Privatflieger zur Verfügung stellen, dann muß sich der rachitische Niki nicht mehr so aufregen wenn er verreist und seine Sekretärin müsste er auch nicht entlassen, nur weil sie den Flieger zum Klimagipfel nicht stoppen konnte. Tu felix Austria, Heimat bist du großer Töchter Tschopperl!!!

daemeth
00
11.1.2012, 19:27

besser dagegen als ein verseuchtes grundwasser.

wäre schad um das eck, schließlich gibt es dort einen exzellenten wein und ist einmal das grundwasser hin........

Mary Nosch
10
30.12.2011, 10:33
Gaspreisbildung

Der Artikel unterstellt einen halbwegs freien Gasmarkt.
Das jedoch ist weltfremd:
Einerseits hängt das Preis am Ölpreis, der immer sprunghafter wird und tendenziell nach oben weist.
Andererseits wurde vor 3 Jahren die Gas-OPEC namens GECF gegründet, das Gaskertell unter der Führung Russlands.
Fazit:
a) Gaspreise weden steigen und volatiler werden
b) Russland wird - selbstbewußt - das Ruder führen, das den Gaspreis bestimmt

gas karl
10
30.12.2011, 13:16
Recht preisbestimmend waren die Russen in der letzten Zeit aber nicht....

José Atento
00
30.12.2011, 08:50
Ich setze seit vielen Jahren privat voll auf Erdgas

Ist eine sehr sauber Energieform und auch in der Investition nicht allzu teuer.

Das wird auch noch lange so sein. Es gibt auf der Welt genügend davon.

Drum*Param
00
30.12.2011, 11:30
sauberes Erdgas??

Wenn Sie den Artikel gelesen haben, bezüglich clean water act, dann empfehle ich Ihnen sich über die Schiefergasproduktion und fracturing genauer zu informieren.
Wenn sie dann noch von sauberem Erdgas sprechen,
dann prost! mit Trinkwasser.
"Eine Untersuchung des US-Kongresses vom April 2011 summiert die 2005 bis 2009 eingesetzten Mengen an Frac-Hilfsstoffen, die karzinogene aromatische Verbindungen wie Benzol enthalten, auf über 43 Millionen Liter; eine unmittelbare Umweltbelastung ergibt sich durch von diesen Verbindungen unzureichend gereinigten Abwässer, die in den Vereinigten Staaten in Oberflächengewässer eingeleitet werden."
http://de.wikipedia.org/wiki/Schiefergas

Schurke!
00
30.12.2011, 11:06
Ja, noch gibt es genug

und vergleichsweise preiswert. Daher verstehe ich auch nicht warum nicht deutlich mehr gasbetriebene KFZ verwendet werden. Mittlerweile hat fast jeder Hersteller paar Modelle im Programm und die kosten auch nicht viel mehr wie die Dieselvariante.
Würde in den Städten für deutlich saubere Luft sorgen und ist im Gegensatz zu den e-mobil Spielereien bezahlbar. Gas ist ausserdem für die nächsten Jahre weiterhin von der MÖST befreit.

gas karl
00
30.12.2011, 13:16
könnte mit der Energiedichte zu tun haben...

Schurke!
00
30.12.2011, 14:28
Die interessiert den Fahrer normalerweise nicht

wichtig ist die Reichweite. Und die ist je nach Modell und Fahrweise zwischen 300-450km. Kann man natürlich nicht mit einen Diesel vergleichen.Gerade für den Stadtverkehr aber absolut ausreichend.

Nexialist
02
30.12.2011, 08:48
der Preis wird aber sicher nicht beim Endkunden ankommen

die Energiekonzerne werden sich hüten die Gewinne nicht selber einzustreifen...

amused8
00
30.12.2011, 06:11
Don’t count on natural gas to solve US (and world) energy problems

Ein Artikel, der noch auf den vor ein zwei Jahren voellig ueberzogenene Shale Gas Hype aufspringt. Schlecht recherchiert. Voellig absurd. Dass die USA ein Nettoexpoerteur von Natural Gas waeren, weiss nur der Autor. Die Declineraten von Shale Gas Wells sind riesig. Die Gaspreise der Shale Gas Production waren in den USA nur deshalb so niedrig, weil wegen des Hypes zuviel Shale Gas produziert wurde, fuer das es keine Speichermoeglichkeit gab. Shale Gas Preise werden sich deshalb mittefristig verdoppeln und dann hoeher liegen als die konventionelle Produktion.

Siehe hier:
Don’t count on natural gas to solve US energy problems

http://www.theoildrum.com/node/7460

Laín Coubert
54
29.12.2011, 23:19
Juhuuuu!!! Graben wir die ganze Erdkruste für sinnlosen Konsum um!

Damit schlussendlich alles unbewohnbar wird

DM2006
00
29.12.2011, 23:16

Mit dieser seit langem widerlegten Geschichte, dass der Schiefergasboom nur wegen Dick Cheney's Lobbying entstanden ist, macht man diesen Kerl viel wichtiger als er ist.
Der 2005 Energy Policy Act hat keinen (oder zumindest keinen messbaren) Einfluss auf diese Entwicklung gehabt.
Dies wird sehr deutlich sichtbar, wenn man sich die Anzahl der Bohrungen in der Barnett Shale (dem Schiefergas Feld in Texas, das den ganzen Boom ausloeste) ansieht:
http://www.rrc.state.tx.us/barnettsh... 3-2010.pdf
Der Boom hat vor 2005 begonnen und der Hoehepunkt (meisten neuen Bohrungen pro Jahr) war 2008/2009, als der Gaspreis in den USA extrem hoch war. Nur Gasland als Quelle fuer einen Bericht zu nehmen ist halt doch etwas riskant

kra3
11
29.12.2011, 22:17

Siehe dazu u.a. den Artikel in der Novemberausgabe des Scientific American: "The Truth about Fracking" http://www.scientificamerican.com/article.c... t-fracking

"Fracturing a deep shale layer one time to release natural gas might pose little risk to drinking-water supplies, but doing so repeatedly could be problematic"

"Eine tiefe Schieferschicht einmal aufzubrechen, um Erdgas freizusetzen, birgt möglicherweise wenig Gefahren für Trinkwasservorkommen, es könnte aber problematisch sein, das wiederholt zu tun."

Ganz abgesehen davon, dass dadurch weiter CO2 ausgestoßen und die Klimaerwärmung anstatt erneuerbarer Energien gefördert wird.

nix fir unguad
00
30.12.2011, 01:49
Vielen Dank für die Links, recht intessant

Habe diese aber jetzt nur überflogen. Ich sehe in deren Inhalt keine grossen Abweichungen zu meinen Abschätzungen. Es wird für die herkömmliche Produktion für Methan auf die 2-6% verwiesen. Ich bin erleichtert zu lesen dass durchscnittlich für Schiefergas auch nur mit 2-8% gerechnet wird.
Fig 7 deckt sich ziemlich genau mit meinem Spreadsheet. Ich komme über 30Jahre zu einem kummulatieven Ausstoss von 13,97kg CO2eq für 1kWh. Im Schnitt ist dies 465g/kWh wie in Fig7. Zum Vergleich beträgt das durch den Schornstein entweichende CO2 380g/kWh. Es wird leider nicht darauf hingewiesen welcher %-Satz den angaben zu Grunde liegen.
Werde jetzt das selbe für Kohle versuchen. Aber mit den SCF und gCO2Eq kann man sich leicht verhauen.

gebdensenfdazu
21
29.12.2011, 21:17

Ach wie schoen, da hab ich dann Wasser und Heizung in einem.

http://www.youtube.com/watch?v=VEQMA0zwMM4

nix fir unguad
11
29.12.2011, 21:12
Was ich eigentlich weiter unten sagen wollte:

Beim Fractioning entweicht sehr viel Erdgas das nicht eingefangen oder abgefackelt werden kann. Das entweichende Gas trägt sehr stark zum Treibhauseffekt bei. Anfangs liegt sogar bei der Stromezeugung durch Schiefergas der Treibhauseffekt weit über den von Kohlekraftwerken. Mit der Zeit verringert sich jedoch dieser Effekt da sich das Erdgas in der Atmosphäre über 12 Jahre reduziert. Berechnungen haben ergeben dass bei der Entweichungsrate bei Fractioning erst nach einen Betrieb von mehr als 100 Jahren der kummulatieve Treibhauseffekt unter den von Kohlekraftwerken sinkt.
Die restlichen Umweltauswirkungen des Fractioning sind ohnehin bekannt und ich will mich hier dazu nicht unbedingt äussern.

DM2006
01
29.12.2011, 23:34

Dass Shale gas zur Stromerzeugung anfangs ueber dem CO2 ausstoss von Kohle liegt, ist die Kernaussage der Cornell Study. Wenn ich mir die Cornell Studie durchlese, sind aus meiner persoenlichen Erfahrung (als Erdoel/Erdgas Ingenieur), die angenommenen Werte fuer entwichenes Gas viel zu hoch (die Art, wie die EPA Werte, die grossteils von nicht-Schiefergas Bohrungen stammen verwendet werden ist sehr fragwuerdig), aber das liegt hauptsaechlich daran, dass es in diesem Bereich zu wenig unabhaengige Datensaetze gibt (was sich in den naechsten ein/zwei Jahren dramatisch aendern wird).
Andere Studien kommen zu einem sehr anderen Ergebnis. Z.B.: diese Carnegie Mellon Publikation.
http://www.vnf.com/assets/at... s-ghgs.PDF

nix fir unguad
01
30.12.2011, 06:51
Ausserdem bin ich mir nicht ganz sicher ob ein geringerer Energieprei gesamökonomisch soviele Vorteile bringt

Z. B. ist es fraglich ob sich Russland die Hochgeschwindigkeitszüge von Siemens leisten könnte wenn die hohen Gewinne der Gasexporte nach Deutschland nicht wären. Was raus geht sollte idealerweise wieder zum Teil durch Exporte zurückfliessen.
Das geht aber in das gesamtweltwirtschaftliche Philosophieren hinüber, und das ist wohl ausserhalb dieses Forums.

nix fir unguad
01
30.12.2011, 06:45
Habe mich noch etwas mit dem Grubengas beschäftigt

Bein Tagbau sind die CO2Equ vernachlässigbar. Bei tiefen Bergwerken kommt es ca. auf 150g/kWh CO2Eq. Wenn 780g beim Schornstein hinausgehen ergibt dies in Summe etwas über 900g/kWh. Das deckt sich auch ungefähr mit den Angaben von Fig7 Ihrer Link.
In der Summe kann man sagen dass auch bei 8-10% Verlust beim Fractioning die CO2Eq bedeutend unter den von KoKW liegen die vom Tagbau den Brennstoff erhalten.
Aber warum Shalegas verwenden? Wäre es nicht umwelttechnisch besser das konventionell vorhandene Gas verwenden das noch vorhanden ist? Dem Aufwärtstrend des Gaspreises könnte man damit brechen dass man zur Grundlasterzeugung von Strom zu mehr Kernenergie greift. Es ist Unsinn Gas für Grundlast zu verwenden.

Schurke!
00
30.12.2011, 11:13
Warum shalegas verwenden?

Weil bereits jetzt mit der substitution von Öl angefangen werden muss um den peak abzufangen.
Und dazu brauchts jeden Tropfen und jedes btu das wir bekommen können. Der pro Kopf Ölverbrauch der Chinesen ist etwa 1/10 von uns. Da gibts gewaltigen Nachholbedarf. Bei gleichzeitig stagnierenden Neufunden bzw dürfte die tägliche Fördermenge von 85mill barrel der tatsächliche peak gewesen sein. Mehr zu fördern geht bei Öl einfach nicht mehr.
Also Gas geben.

DM2006
00
29.12.2011, 23:39

Uebrigens, falls Sie das Thema interessiert, der folgende Artikel des Journal of Petroleum Technology (November 2011), hat auf Seite 2 eine Uebersicht ueber die verschiedenen veroeffentlichten papers/Studien zu diesem Thema (die zu sehr unterschiedlichen conclusions kommen).

nix fir unguad
11
29.12.2011, 21:03
Klimatechnisch wird das Erdgas weitgehend falsch eingeschätzt

Selbst bei herkömmlicher Förderung entkommt bis zum Konsument im Durchschnitt 3,2% unverbrannt in die Atmosphäre. Das Gas hat eine 24mal höheren Treibhauseffekt als CO2. Die Entweichungsraten sind unterschiedlich. Bei Herkunftsländern wie Norwegen wird die Rate eher bei 2% liegen. Aus den alten Sovietfeldern und Pipeline durch die Ukraiene eher bei 6%. Im Durchschnitt also 4%.
Bei dieser Entweichungsrate wird im ersten Jahr des Betriebes eines Gaskraftwerkes der selbe Treibhausgaseffekt erzeugt wie bei einem Kohlekraftwerk. Aber das CH4 reduziert sich über 12Jahre zum Treibhauseffekt als ob das Gas abgefackelt worden wäre. Kummulatiev erhöht sich der CO2Equivalent-Ausstoss eines Gaskraftwerkes über eine Zeit von 30Jahren bei 20%.

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