Zwei humanitäre Helfer in Mogadischu getötet

29. Dezember 2011, 17:43

Opfer sind laut Augenzeugenbericht Ausländer

Mogadischu - In der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind zwei Entwicklungshelfer getötet worden. Sie seien in ihren Büros in Mogadischu erschossen worden, sagte der für Sicherheitsfragen zuständige somalische Regierungsvertreter Mohamed Ali am Donnerstag. Es gebe Berichte, wonach der Angreifer ein Wachmann auf dem Gelände der Büros gewesen sei. Nach Angaben eines Augenzeugen handelte es sich bei den Opfern um Ausländer. Eines der beiden Opfer sei sofort tot gewesen, das andere sei kurz nach dem Angriff seinen schweren Verletzungen erlegen. Was mit dem Angreifer geschah, war zunächst unklar.

Erst vergangene Woche waren in Somalia drei einheimische Mitarbeiter von Hilfsorganisationen, darunter zwei Mitarbeiter des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP,) erschossen worden. Der Vorfall ereignete sich in der zentralen Region Hiran. In Somalia herrscht eine schwere Hungersnot. Drei südliche Provinzen des bitterarmen Landes am Horn von Afrika sind besonders stark betroffen. Hier droht nach UNO-Angaben 250.000 Menschen der Hungertod.

Der Zugang von Hilfe für die Hungernden wird durch die Gewalt in dem Bürgerkriegsland erschwert. Die islamistische Shebab-Miliz, die weite Teile des Südens und Zentrums des Landes kontrolliert, wies zudem Ende November 16 internationale Hilfsorganisationen aus den von ihr kontrollierten Gebieten aus. (APA)

BK W. Shoyssel
00
unfassbar

was diese religiösen Spinner ihren Mitbürgern da antun

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