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"Die gefährlichen Auswirkungen von Silvesterknallern auf unser Gehör werden immer wieder unterschätzt. Die Folgen können Explosions- und Knalltraumen mit bleibenden Hörschäden und Tinnitus sein. Die Ernüchterung kommt zumeist am nächsten Tag. Ein genügender Abstand zum Feuerwerk oder persönlicher Gehörschutz ist deshalb die beste Vorsorge," warnt Patrick G. Zorowka, geschäftsführender Direktor der Universitätsklinik für Hör-, Stimm- und Sprachstörungen an der Medizinische Universität Innsbruck in einer Aussendung.
Bereits ein einmaliges kurzes, lautes Geräusch von 120 dB könne irreversible Gehörschäden verursachen. Feuerwerkskörper, die sehr nahe am Ohr explodieren, können einen Schallpegel von bis zu 130 dB erreichen und so zu dauerhaften Hörschäden führen. Besonders gefährdet sind Kinder und Jugendliche. Die Folgen können Knalltraumen, ein Riss im Trommelfell oder sogar Tinnitus sein. Ein dumpfes Gefühl im Ohr, Druck, verzerrtes Hören sind Symptome eines akuten Hörschadens. Sind die Beschwerden auch am Neujahrstag noch vorhanden, sollte ein Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde aufgesucht werden, rät ein Hersteller für Gehörschutz in einer Aussendung. (red, derStandard.at)
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... habe müssen wg. kids weil sonst ...
Also ich kann nur sagen, die grünen Knallfrösche vom Bauhaus (6er Pack um EUR3) waren eher ein feuchter Schas im Waschlappen, keine Tinnitus- oder sonsteine Gefahr, war mehr /leise/ skadoosh /leise/; der Rest (div Raketerln etc) war ned schlecht.
Back on topic: *ich* hab schon seit ~20 Jahren Tinnitus, mir ist das inzwischen rel. egal; was mir nicht so recht eingehen will ist wie ich unserem Hund
a) Ohropax reinschrauben soll
b) ihr _irgendwie_ das Kacken zwischen 1700 und 0300 verbieten/abstellen soll
c) ?profit?
... weil so oder so ist das arme Vieh dran ...
lg & gu'neues!
C.
eine petition zur verschärfung des pyrotechnikgesetzes ist bereits beim österr. parlament und kann dort unterstützt werden:
übrigens bin ich auch musiker, eine kollegin leidet an tinnitus, nach einer böllerattack vor vielen jahren:
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/... erklaerung
gehe ich nur mit ohropax auf die straße. damit bleibe ich vor gehörschäden gefeit. dabei kann man mit ohropax in den ohren sogar einem gespräch folgen, sofern man über ein gutes gehör verfügt. und dieses will ich mir auch erhalten.
wenn's um die orf-freunde geht, dann wird schnell mal ein gesetz angepasst & österreich zur zwangsgebührenzone erhoben.
wenn es um die gesundheit geht, dann muss erst mal beredet, "bedacht" und verhandelt werden. und wieder gehen jahrzehnte der nichtbewegung ins land.
knallerei - raserei - sauferei: per gesetz verbieten und per exekutive auch bestrafen!
wahrscheinlicher ist, dass unsere visionslose regierung sich an die zahlen hält. und da sind die einnahmen klar im vorteil - nicht weil sie überwiegen, sondern weil sie zum 31.12. bezifferbar sind. bitte unterstützen Sie unsere initiative zur verschärfung des österr. pyrotechnikgesetzes und der EU-richtlinie:
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/... erklaerung
Halten Sie mal genügend Abstand von Feuerwerken, wenn Ihnen jugendliche Trotteln das Zeug vor die Füße schmeißen. Oder mitten in der Nacht einen Böller hochgehen lassen, der garantiert kein einzelner Schweizerkracher war. Wenn der Scheißdreck schon verboten ist, wieso darf er dann überhaupt noch verkauft werden? Damit Tiere, alte und kranke Menschen und kleine Kinder drei Wochen Terror genießen dürfen?
P.S. Ich liebe Feuerwerk. Im richtigen Rahmen.
Ja, und erst die Spaßvögel, die Kracher aus den Fenstern in die Menge werfen oder ihre Flaschen entsorgen, indem sie sie einfach runterschmeißen. Und die Lustikusse, die mitten in einer dicht gedrängten Menschenmenge Kracher zünden. Gar nicht zu reden von den selbstgebastelten Höllenmaschinen - aber die explodieren eh meist in der Hand des Bastlers und hinterlassen eine lebenslange Erinnerung (minus zwei bis vier Finger) an seine Trottelei.
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