Ernst Vettori, ÖSV-Sportdirektor

29. Dezember 2011, 16:56
5 Postings

Vettori ist voll des Lobes für den Audi Q5. Er ist weder Auto- noch Fahrradfreak. In Absam geht er am liebsten zu Fuß

In Oberstdorf hebt heute, Freitag, die 60. Vierschanzentournee ab. Ernst Vettori gewann sie zweimal, 1985/86 und 1986/87. Jetzt, 25 Jahre später, wacht er als ÖSV-Sportdirektor der Skispringer und Kombinierer über gegenwärtige Hoffnungen wie Andreas Kofler und Gregor Schlierenzauer. Dabei bringt ihn ein silberner Audi Q5 von Schanze zu Loipe und zurück. Vettori hat für den Auto-Partner des Skiverbands nur Lob übrig: Der Audi sei "im Winter ein tolles Auto", er "sehr zufrieden", vor allem mit dem Allradsystem. Auch im schneefreien Urlaub? "Ich komm leider nicht zum Urlaubfahren."

Am Beginn seiner sportlichen Karriere fuhr Vettori einen gebrauchten Simca Horizon, den er sich mit 19 geleistet hat. (Später war das Modell als Talbot Horizon bekannt.) Sonst haben seine Karriere keine außergewöhnlichen Autos begleitet: "Ich bin nicht wirklich ein Autofreak. Für mich muss ein Auto zweckmäßig sein." Fahrradfreak ist er auch keiner: In Absam, seinem Tiroler Heimatort, sei Radfahren "etwas mühsam, weil man immer bergauf und bergab fahren muss". Da geht er lieber zu Fuß. Was wohl auch der Fall ist, wenn ihm, wie schon vorgekommen, das Benzin ausgeht. Schafft er es zur Zapfsäule, muss das aber auch kein Happyend sein: Einmal, nachdem er die Vierschanzentournee gewonnen hatte, hat er Benzin in einen Diesel getankt und dadurch den Empfang zu Hause versäumt, erzählt Vettori. Kein Einzelfall: "Eigentlich sind mir schon viele dieser Geschichten passiert." (Alois Pumhösel/DER STANDARD/Automobil/30.12.2011)

  • Bild nicht mehr verfügbar
    Share if you care.