Volksbank International

ÖVAG und Sberbank ziehen VBI-Deal erst 2012 durch

29. Dezember 2011, 11:51

Closing nicht mehr heuer - Vertragsparteien bleiben aber in angepeilter Zeitleiste

Wien - Der im Spätsommer vertraglich fixierte Verkauf der Volksbank International (VBI) an die russische Sberbank geht nun doch erst im neuen Jahr über die Bühne. Einige wenige Genehmigungen aus der Region stünden noch aus, womit sich das Closing noch minimal verzögere, hieß es am Donnerstag von informierter Seite. Es werde davon ausgegangen, dass der Deal in den ersten Wochen 2012 abgeschlossen sein wird, innerhalb der vorgesehenen Fristen. Die Finanzmarktaufsicht (FMA) in Wien hat die Transaktion Mitte Dezember durchgewunken.

In Wien war ein Closing des VBI-Verkaufs (alle ÖVAG-Osttöchter außer Rumänien) ursprünglich für Jahresende in Aussicht gestellt worden, Sberbank-Chef German Gref hatte aber schon im September bei Vertragsunterzeichnung kundgetan, dass dies bis längstens 15. Februar 2012 erfolgen soll.

Durch den Verkauf der Ostsparte spielt die Volksbanken AG (ÖVAG) wie berichtet Kapital und Liquidität frei. Ein Buchgewinn ist allerdings nicht drin. Zum sommerlichen Stresstest hatte der Vorstand den Effekt des VBI-Verkaufs mit einer Verbesserung der Kapitalstruktur um 0,8 Prozentpunkte beziffert, später war - weil mit der Abgabe von Krediten und Risiken weniger Eigenkapital vorzuhalten ist - von 2 Prozentpunkten die Rede. (APA)

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