"Versagt hat der Faktor Mensch"

Interview | 28. Dezember 2011, 17:55
  • Artikelbild
    foto: tokyo electric power co./ap/dapd

    Zehntausende Menschen können wegen der Strahlung nach der Atomkatastrophe von Fukushima noch immer nicht in ihre Heimat zurückkehren.

  • Artikelbild
    foto: heribert corn

    Forscht zu den Umweltfolgen von Fukushima: Radiochemiker Georg Steinhauser

Er würde sofort Spinat aus Fukushima essen, fürchtet dort nicht mehr Krebstote, sagt Radiochemiker Georg Steinhauser und erklärt, was die Gesundheit der Menschen mehr gefährdet als die Strahlen

STANDARD: Würden Sie Spinat aus Fukushima essen?

Steinhauser: Wenn er in den Supermarkt kommt, ohne Zweifel. Wir haben zahlreiche Lebensmittel aus japanischen Geschäften untersucht, kein einziges war nur annähernd an den Grenzwerten. Da müsste man jeden Tag 40 Kilo von dem Spinat essen, und das ein Jahr lang, um auf die noch zulässige Dosis von einem Millisievert zu kommen. Wir hatten nur eine Probe, die war vergleichsweise aktiv. Das waren Eierschwammerln aus Österreich. Nicht aufgrund von Fukushima, sondern durch Tschernobyl und die Kernwaffentests in den 1960er-Jahren.

STANDARD: Auf derStandard.at posten Leute, dass Gebiete in Japan 100.000 Jahre unbewohnbar bleiben. Was sagen Sie dazu?

Steinhauser: Es wird natürlich Bereiche geben, die nicht mehr besiedelt werden können, von 100.000 Jahren sind wir aber weit entfernt. Man kann davon ausgehen, dass ein radioaktiver Stoff nach 20 Halbwertszeiten fast vollständig zerfallen ist. Beim Cäsium 137, dem Material, das sich am meisten verbreitet hat, wären das 600 Jahre. Keine Gefahr mehr besteht freilich noch viel früher. Es ist aber keine Erleichterung für die Leute, die dort gewohnt haben, wenn man ihnen sagt, in 90 Jahren könnt ihr wieder zurück.

STANDARD: Kann man schon sagen, welche Gebiete betroffen sind?

Steinhauser: Das Monitoring ist im Gang. Die Sperrzone direkt um den Reaktor ist noch nicht untersucht, weil da davon auszugehen ist, dass großflächig massive Belastungen zu erwarten sind.

STANDARD: Diese Zone ist also für Jahrzehnte nicht mehr bewohnbar?

Steinhauser: Das kann man so nicht sagen. Die Kontamination konzentriert sich sehr stark Richtung Nordwesten. Das ist kein Ring, sondern ein Streifen, auch außerhalb des 30-Kilometer-Radius. Das ist eine Frage des Windes. Das sehr unregelmäßige Ablassen des Überdrucks aus den Reaktoren wurde mit viel Bedacht nach der Windrichtung durchgeführt, wenn möglich immer dann, wenn eine Strömung raus aufs Meer war. Bei Gebieten südlich des Reaktors kann es also sein, dass auch der Schrebergärtner direkt daneben wieder zurück kann. Dazu kann ich aber noch nichts Sicheres sagen, weil es noch nicht gemessen wurde.

STANDARD: Was sagen Sie zu den Befürchtungen, dass in 20 Jahren die Krebsraten dort hochschnellen werden?

Steinhauser: Das ist nicht zu erwarten. Wenn man sich die Menge ansieht, die freigesetzt wurde und welche Gegenmaßnahmen ergriffen wurden, wird es höchstwahrscheinlich keinen Anstieg der Krebsrate geben. Nach Tschernobyl gab es Untersuchungen der WHO, laut denen etwa 4.000 Krebstote mehr zu erwarten seien, das wurde dann noch auf 17.000 erhöht. Jetzt sind 25 Jahre vergangen, es gab etwa 1.000 Fälle von Schilddrüsenkrebs bei Kindern und Jugendlichen, ansonsten ist kein signifikanter Anstieg zu vermelden gewesen. Das kann auch daran liegen, dass die Leute abgesiedelt wurden und vielleicht nicht mehr erfasst sind. In Fukushima wurde nur etwa ein Siebentel von dem freigesetzt, was in Tschernobyl entwichen ist, und davon wiederum sind geschätzte 80 bis 90 Prozent aufs offene Meer hinaus gegangen - entweder mit dem Wasser oder durch das Ablassen mit der Luft, und dort verdünnt es sich. Zudem wurden sofort Kaliumjodid-Tabletten verteilt, und die Bevölkerung wurde umgehend evakuiert - das war in Tschernobyl nicht der Fall.

STANDARD: Sie fürchten also keine gesundheitlichen Auswirkungen?

Steinhauser: Es gilt natürlich nichts schönzureden, es ist der zweitschwerste Unfall in der zivilen Kernenergienutzung. Wir haben aber derzeit, und wahrscheinlich noch auf sehr lange Zeit, eine Totenzahl von null. Nach Tschernobyl hat sich gezeigt, dass die sozialen Komponenten die radiologischen bei weitem überwogen. Die Auswirkungen durch Todesfälle in der Familie, Verlust des Arbeitsplatzes, der Wohnung, das Wegsiedeln, die Trennung von Freunden, Alkoholismus - diese ganzen Aspekte, die meist ausgeklammert werden, hatten wesentlich schlimmere Folgen als die Strahlung. Natürlich kamen diese Aspekte aufgrund der Strahlung, ohne den Unfall wäre das alles nicht passiert. Ein ähnliches Szenario könnte ich mir auch in Japan vorstellen.

STANDARD: Umweltorganisationen sehen das mitunter ganz anders.

Steinhauser: Ich bin Wissenschafter und beschäftige mich nicht wahnsinnig viel damit, was Umweltorganisationen sagen.

STANDARD: Unsere Leser teilweise schon.

Steinhauser: Ja, natürlich, und das kann ich auch nachvollziehen. Ich habe es aber schon bemerkenswert gefunden, dass wenige Tage nach dem Unfall überall Plakate hingen, wo der Schatten eines riesigen Kühlturms auf Österreich fiel und Umweltorganisationen zu Spenden aufgerufen haben. Da wird schon sehr viel Profit gemacht. Ich kenne die Szenarien der Umweltschutzorganisationen nicht im Detail, ich kann nur wiedergeben, was ich selbst messe und aus glaubhafter Literatur kenne. Wenn ich mir diese Arbeit von Hamada (japanischer Wissenschafter, Anm.) anschaue, wo 24.684 Lebensmittelproben untersucht wurden und nur eine Handvoll die Grenzwerte überschritten hat - da muss man doch die Kirche im Dorf lassen.

STANDARD: Was sind neun Monate später die Lehren, die Sie aus dem Unfall ziehen?

Steinhauser: Dass ein schweres Unglück nicht auszuschließen ist. Es ist eine Risikoabwägung, ob man auf Atomstrom verzichten kann oder nicht. Ich bin sicher, dass Deutschland es schaffen wird, spannend wird aber, wie und zu welchem Preis. Ich bin für mich zu dem Schluss gekommen: Es war primär der Faktor Mensch, der versagt hat. Fehlentscheidungen, unterlassene Handlungen - etwa dass man nach der ersten Wasserstoffexplosion in einem Reaktorgebäude nicht auf die Idee gekommen ist, Maßnahmen einzuleiten, dass das bei den weiteren nicht passiert. Die Technik hingegen hat sich nicht viel zuschulden kommen lassen, das Containment hat gehalten. Knapp, aber doch. Und beim Schutz der Bevölkerung hat einiges wirklich sehr gut funktioniert.(Tobias Müller/DER STANDARD-Printausgabe, 29.11.2012)

GEORG STEINHAUSER, geboren 1979, ist Radiochemiker am Atominstitut der Technischen Universität Wien und arbeitet an seiner Habilitation über die Umweltfolgen durch Fukushima.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 513
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
ChesneyB
00

Ich würde gerne wissen, ob Herr Steinhauser die folgende Studie kennt: http://www.bfs.de/de/kernte... /kikk.html

tukeks
01
zur KiKK Studie...

Das ist die neueste Studie, die zeigt, dass es keinerlei Zusammenhang zwischen Kernkraftwerken und Leukämie bei Kindern gibt.
Leider ist der Link nur auf Englisch, allerdings geht er auch im Detail auf die KiKK Studie ein.

http://www.world-nuclear-news.org/RS-Childh... 05118.html

radioxenon
02
Gutes Interview...

... mit leider absehbaren Kommentaren. Aber klar, sind alle entweder gekauft oder Idioten. Die TUler sind mit der Atomlobby verstickt, die Seibersdorfer sind einfach nur blöd und haben keinen Plan und die Japaner selbst sind abgrundtief böse. Auch sonst gibts eigentlich nur Beschwichtiger und skrupellose Lobbyisten. Bis auf den Kromp natürlich, der es mit seiner gesamten Arbeitsgruppe in ganzen 10 Jahren zu 1 (in Worten: einem) peer-reviewed paper gebracht hat.

Spirogyra
00
"Die TUler sind mit der Atomlobby verstrickt"

Nicht "die TUler", aber vielleicht könnten Sie folgende leicht googlebare Verstrickungen ins rechte Licht rücken:
http://derstandard.at/plink/132... 8/24230126
http://derstandard.at/plink/132... 8/24230325

radioxenon
01

Das am Bild ist definitiv nicht der Herr Steinhauser, und selbst wenn...

An der ÖKTG kann ich persönlich nichts verwerfliches feststellen, zumal in Ö Kernkraft ohnehin kein Thema ist. Das ist ein Verein von Studenten und Absolventen, die Erfahrung auf diesem Gebiet haben und diese Erfahrung nicht nur aber zumeist ins Ausland tragen (KKW Rückbau, Strahlenschutzgutachten, Detektorenentwickung, Grundlagenforschung). Hätten Sie es gerne, wenn es solche Leute nicht gäbe? Oder Sie hätten die Leute schon gern, bloß die mögen doch andere Meinungen haben?

ChesneyB
00

Es ist ein Unterschied, ob man nur Wissen verbreitet, oder Lobbying betreibt - letzteres unterschlägt z.B. auch Wissen! Siehe z.B. die KiKK-Studie, die ich weiter oben gepostet habe (wenn das Posting denn erscheint). Ich würde gerne wissen, was Herr Steinhauser dazu zu sagen hat.

radioxenon
00

Ihre Skepsis in Ehren, aber unterstellen sie nicht einem Wissenschaftler dass er Lobbying betreibt nur weil er eine Meinung vertritt die nicht der ihren entspricht. Der Herr Steinhauser muss seine Forschungsergebnisse in peer-reviewed journals vorbringen und dort werden sie in aller Regel gründlich geprüft.
Die KiKK Studie hat international hohe Wellen geschlagen, da sie unter bis dato überaus vielen Studien die erste seröse war, die eine eindeutige Korrelation zw. KK und KKWs festgestellt zu haben scheint.
Die Autoren distanzieren sich in den Conclusions eindeutig davon diese auf ionisierende Strahlung zurückzuführen. Ist einleuchtend, wenn man sich mit Dosimetrie ein wenig auskennt...

Franz Ungar
22
die Jugend werkt ...

Ich anerkenne das Wissen dieses jungen Herren, spreche ihm jedoch einfach die Erfahrung ab, dieses Wissen auch nur näherungsweise geordnet und strukturiert zu verwerten und zu interpretieren. (Tschernobyl hat der junge Herr anscheinend in seiner Windel überlebt). Diesen Wulst an Einzeldaten vermanscht mit persönlichen Sichtweisen auch noch mit zielgerichteten Argumenten begegnen zu wollen, halte ich in diesem Zusammenhang für vergebliche Liebesmüh. "Einen Ochsen kann man nicht melken." Interessant ist nur das derartige "Kapazunder" im Standard stets eine Plattform bekommen. Wo bleibt das oft zitierte Anspruchsniveau des Standard? Es wurde ja kein lokalpolitisches Thema erörtert. Da ist ja ein normales Anspruchsniveau stets fehl am Platz.

Voll in die Kaldaunen!
21
...ich kann nur wiedergeben, was ich selbst messe ...

1000 krebskranke Kinder mehr, aber für die Technokraten ist das "vergleichsweise" wenig. So sieht die Welt aus, wenn sich die Politik (Zivilgesellschaft) zurückzieht und die Messtechniker regieren lässt. Als Messtechniker muss er natürlich auch die Endlagerfrage nicht berücksichtigen. Er fährt halt dann hin und misst ...

Peace 4 Libya
12
30.12.2011, 21:14

http://www.washingtonsblog.com/2011/12/j... erica.html

Alles raus aufs Meer, klar auf dem Weg nach Amerika.

Herr Steinhauser: Wieviele der drei Blöcke waren mit MOX bestückt? Und stimmt es, dass das Containment oben noch intakt sei, dass es unten aber, löchrig wie Schweizer Käse ist?
Falls ja, ist das dann ein Gau oder ein Supergau?
3 - facher dann eben.

Peace 4 Libya
10
30.12.2011, 21:36

Doch, doch, es ist MOX - oder - war.

http://www.spiegel.de/wissensch... 70,00.html

nix fir unguad
53
29.12.2011, 23:32
Natürlich ist es bedauerlich dass Menschen nicht mehr in ihre Heimat zum Leben zurückkehren können

Ebenfalls ist es auch bedauerlich dass diese Menschen nicht ausreichend entschädigt werde. Aber jetzt betrachten wir mal die andere Seite.
Deutschland hatte eine Schwerindustrie die einen hohen Energieaufwand benötigte. Durch den Ausbau der EE und der übermässigen Besteuerung konnten diese Industrien nicht mehr überleben. Die Leute wurden arbeitslos. Viele mussten wegziehen und können nur mehr auf Besuch zu ihren Geburtsort zurückkehren. Das selbe wie bei den Leuten in Fukushima.
Wegen des Bevölkerungsschwund, verursacht durch die hohen Energiepreise können die Häuser wenn überhaupt nur weit unter den ursprünglichen Wert verkauft werden. Niemand entschädigt diese Leute. Ist das nicht ähnlich zu Fukushima? Nur die andere Seite.

Spirogyra
13
29.12.2011, 20:51
"...beschäftige mich nicht wahnsinnig viel damit, was Umweltorganisationen sagen..."

PIME 2012 Communicating Nuclear. Eine Fachtagung für Kernkraftlobbying. "The perfect platform for showcasing your communications activities" heißt es da vielversprechend, samt Preis für erfolgreiche Pro-Atom-Imagekampagnen.

Auffällig ist die verblüffende Ähnlichkeit des Redners rechts (http://www.euronuclear.org/events/pi... gramme.htm ) mit der oben abgebildeten Person. Muss sich wohl um ein Symbolfoto handeln.

Muh Kuh
 
00
29.12.2011, 19:03
Also, beim ersten flüchtigen Blick auf das Foto

hab ich gedacht "wow, schon wieder so ein geiles Projekt von Coop Himmelb(l)au" - schmäh-ohne! Tuat ma eh´lad.

Uncle Howie
105
29.12.2011, 18:15
Atomkraft ein Fluch oder Segen?

Ich ziehe Atomkraftwerke definitiv Wasserkraftwerken vor; man braucht sich nur anschauen wieviele Flüße, Auen, Seen und ganze Dörfer, sogar Landstriche durch diese ach so umweltfreundlichen Kraftwerke zerstört wurden. Der Mensch ist nunmal nicht das einzige Tier auf der Welt, so gesehen sieht die Bilanz der AKWs nicht so schlecht aus in den letzten 25 Jahren:
getötete Tiere/Menschen durch AKWs: < 10
getötete Tiere/Menschen durch WKWs: > 100.000

..wise men are never known for their wisdom but for? their insanity..

WAKU
38
29.12.2011, 20:31
wenig verstanden

mit Toten glatt gelogen

weisheitszahn
410
29.12.2011, 17:15
Was sucht der hier noch?

Warum schlägt er nicht sein Zelt in Fukushima auf?

Die dauerhafte Nähe schafft unschätzbare Einsichten.

Captain Awesome
57
29.12.2011, 17:12
Was bekommt der bitte von der Atomlobby bezahlt um solche Ansichten zu vertreten?!

Spirogyra
27
29.12.2011, 20:28

Wie von den Vorpostern schon angemerkt, ist Dr. Steinhauser Mitglied der Österreichischen Kerntechnischen Gesellschaft (https://tiss.tuwien.ac.at/research/... 555165&s=1 ), zu deren Vereinszwecken Vernetzung & Lobbying für zivile Kernenergienutzung gehört. "Beratung der Legislative und Exekutive in Bund und Ländern" nennt sich das u. a. (http://www.oektg.at/index.php... &Itemid=11 ). Passend dazu deren Veranstaltungskalender mit Hinweis auf PIME 2012, die Fachtagung für "professional communicators in the nuclear sector" samt Chance auf den PIME Award für erfolgreiche Imagearbeit (http://www.euronuclear.org/events/pi... /award.htm ).

Ja bitte
34
29.12.2011, 17:27
Nicht jedem muss man viel Geld dafür zahlen, dass

er manchmal auch ein bissl denkt? -Auch wenn denken als Uni-Forscher schon sein Beruf sein dürfte: das zahlt aber unser Staat und wenn man sich hier so die Meinungen zu Atom anhört könnte man eher glauben, dass er seine Überzeugungen vertritt OBWOHL er von den "falschen Leuten" bezahlt wird :)

eze eze
 
22
29.12.2011, 22:48

Sorry, wenn jemand eine Formulierung wie "Die Meinungen zu Atom" gebraucht, dann wirkst du, wenn du mit "denken" argumentierst, nicht sonderlich überzeugend. Ohne Atom(e) gäbe es unsere ganze Welt nicht, die Nutzung der Kernkraft hingegen ist (allein schon wegen der Endlagerung) umweltzerstörend, gefährlich und verzichtbar, es kommt auch immer wieder zu kleineren Störfällen - manche Staaten (Schweiz) kommunizieren diese recht offen, andere vertuschen. Schon Günter Wallraff hat auf die Situation und Ausbeutung der "Drecksarbeiter" in den Atomanlagen aufmerksam gemacht, und Fukushima hat gezeigt, dass sich da wenig geändert hat - wenns wirklich (lebens)gefährdend wird, müssen die Armen ran.
Billig ist sie auch nur, wenn man sie schönrechnet.

Ja bitte
12
30.12.2011, 01:09
"Meinungen zu Atom" war ja auch nicht auf die

in den allermeisten Fällen extrem Sachlichen und nüchternen Aussagen des Herrn Steinhauser gemüntzt sondern auf dass was all diese "das Land ist für 100.000Jahre unbewohnbar"," der Müll bleibt auf EWIG unendlich gefährlich", "Millionen Menschen werden sterben" usw. Labagülle-Idioten so alles "Meinen". Und in der Hinsicht benutze ich das Wort sehr bewusst: Den 'Meinen' ist meist das genaue Gegenteil von 'Wissen'!

eze eze
 
02
30.12.2011, 13:45

Es ging mir um das in diesem Zusammenhang völlig falsch verwendete Wort "Atom", nicht um das Wort "meinen" - man kann auch als AtomkraftwerksgegnerIn nicht "gegen Atom" sein.
Zum Rest sag ich lieber nichts mehr - lies mein Posting über die unterschiedliche Entwicklung der Schilddrüsenkrebsrate in Österreich und Deutschland, lies die Publikationen der IPPNW, berechne ein, dass der Wissenschaftler Mitglied einer Lobby zur Nutzung von Kernenergie ist und mach dir deinen Reim drauf.

G. Lavant
43
29.12.2011, 17:31

Als Forscher an einer österreichischen Uni bist du ein armer Teufel. Da kann es nicht schaden, ein bisschen auf die Zeit danach zu schauen, damit man nach der Durststrecke an einer heimischen Uni ein bisserl was an Reputation für die zusammenkriegst, die lukrativere Jobs zu vergeben haben.

Ja bitte
12
29.12.2011, 18:04
Bei DER Ausbildung die der Kerl hat kriegt er allerding

IMMER und überall auf der Welt einen Job. -Da bräuchte er nicht einmal Interviews geben.
Alleine im Moment werden schon 4EPR gebaut. In England, Dänemark, Indien, China, Polen usw. sind weitere in Planung/Genemigungsverfahren.
Nur Kraftwerksbau nur ein Hersteller. Die Branche Boomt wie seit den 80ern nicht mehr. So viele solche Fachkräfte können die Unis gar nicht ausbilden, dass die Jobangebote in DER Branche so schnell knapp werden!

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 513
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.