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vergrößern 600x400Ein absurder Tanz pro Tag: Regisseurin und Hauptdarstellerin Miranda July versucht sich in "The Future" an einem zukunftsweisenden Youtube-Projekt.
Wien - Als halbwegs junger Mensch macht man noch große Pläne. Man träumt von der Weltherrschaft oder von Reichtum, und zumindest die näherliegenden Ziele sollten sich doch erreichen lassen: "Ich wollte immer konsequent die Nachrichten verfolgen. Aber ich hinke dabei ständig weiter hinterher. Was soll das Ganze also?" Inzwischen ist man Mitte dreißig, "in fünf Jahren vierzig, damit praktisch fünfzig" - also: "What's the point?"
Sophie, filmisches Alter Ego der US-Filmemacherin, Künstlerin, Performerin und Autorin Miranda July, zieht den Stecker. Beziehungsweise kündigt sie den Internetanschluss für ein Monat. In dieser Zeit wollen die Teilzeit-Kindertanzlehrerin und ihr Lebenspartner, der bei einem telefonischen Techniksupport für Computerprobleme jobbt, herausfinden, was mit der restlichen Lebenszeit denn sinnvoll anzufangen wäre.
July, selbst Jahrgang 1974, hat ihrem zweiten Spielfilm dementsprechend den Titel The Future gegeben. Seit ihrem vielbeachteten Kinodebüt Me and You and Everyone We Know sind sechs Jahre vergangen, die Arbeit an The Future war von kreativen Komplikationen begleitet, July und ihr Kollege Mike Mills (Beginners) haben inzwischen geheiratet - Zeit und (gemeinsames) Altern sind nicht von ungefähr ein zentrales Thema des neuen Films. Zugleich bleibt dieser jedoch auch den Charakteristika des eigenwillig zusammengezimmerten, aus der Do-it-yourself-Popkultur der 90er-Jahre her rührenden Werks von July treu:
Schon die Videoarbeiten kreisten um mysteriöse Versuchsanordnungen, Verhaltensmuster und Rituale. In Nest of Tens (1998) wechselten sich beiläufige Alltagsbeobachtungen mit einem seltsamen Vortrag ab, der akribisch Kategorien von Ängsten auflistete. Das Sammeln und Archivieren, das Ausführen von (fremden) Handlungsanweisungen war auch Kern des interaktiven Webprojekts Learn To Love You More (2002 bis 2009). Als Nebenprojekt von The Future ist das Buch It Chooses You entstanden, das den Hintergrund von Kleinanzeigen erforscht. Die hampeligen Performances, die July als Sophie im Film ausführt, und ein generelles Faible für alltägliche Absurditäten gehören ebenfalls zum Fixbestand dieses freundlich verschrobenen Kosmos angewandter Kunst.
Traurige Katze
The Future folgt dementsprechend zwar einem großen Erzählbogen (die bedeutsame Auszeit von dreißig Tagen und die traurige Geschichte der Katze Paw-Paw). Aber eigentlich hält dieser Bogen (und Paw-Paws Offstimme) eine eher lose angelegte Folge von Episoden zusammen. Jason (Hamish Linklater) versucht sich als Umweltaktivist. Sophie verfolgt anfangs noch ihr Projekt, täglich ein Tanzvideo für Youtube zu produzieren. Daraus entspinnen sich Befindlichkeiten, Begegnungen und Erfahrungen. Die beiden Figuren entfernen sich in diesem etwas ziellosen Driften ein Stück weit voneinander - und beim Zusehen verliert man im Verlauf des Films ebenfalls ein bisschen den Anknüpfungspunkt.
July gelingen trotzdem immer wieder stimmige, verhalten komische Szenen und treffende Aussagen. Auf das Verbalisieren der Aussichtslosigkeit des Daseins wird viel kreative Energie verwendet - da bleibt für konkrete Änderungsversuche und Aktivitäten eben nichts mehr übrig. Aber so gehört sich das auch irgendwie für ein richtiges Slackerleben. Das ändert sich nicht automatisch mit dem Alter. (Isabella Reicher / DER STANDARD, Printausgabe, 29.12.2011)
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Der US-Amerikaner Sean Baker beschreibt in "Starlet" die generationenübergreifende Freundschaft zweier eigenwilliger Frauen
Marco Antoniazzi und Gregor Stadlober beobachten in ihrem sehenswerten Dokumentarfilm "Schlagerstar" die Arbeitswelt des Volksmusikanten Marc Pircher - ohne Ironie
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Das neuest Werk des Wiener Schauspielers und Regisseurs teilt mit frühreren Filmen den Glauben an die Kraft der Randständigen und der Jugend
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"Hangover 3" ergibt keinen Überraschungserfolg mehr - Dazu die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
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Brillante Mendoza erzählt in "Captive" von einer Entführung - Der philippinische Regisseur über Ökonomie und Alltag, Opfer und Täter
Die Hauptattraktion von Ilmar Raags Tragikomödie ist die estnische Schauspielerin Laine Mägi
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Nicole Kidman und Mia Wasikowska in einem schwermütig überspannten Thriller über eine amoralische Familie
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Der Franzose Gilles Bourdos nähert sich in seinem Film "Renoir" der Spätphase des impressionistischen Malers traditionell, anekdotisch an: Charakterkopf Michel Bouquet verkörpert den Künstler, der durch ein Modell neue Kräfte schöpft
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Im Dokumentarfilm "Grande Hotel" von Lotte Stoops wird ein Hotelkomplex und mit diesem die jüngere Geschichte Mosambiks lebendig
Regisseur Bence Fliegauf behandelt in "Just the Wind" Übergriffe auf ungarische Roma. Darin baut er aus beiläufigen Beobachtungen eines gewöhnlichen Tages ein atmosphärisch dichtes, prämiertes Filmdrama
Southern Gothic als Marketing-Gehorsam: Der Fantasy-Teenie-Film "Beautiful Creatures"
Fast 15 Jahre nach "Das Fest" entwirft der Däne Thomas Vinterberg mit "Die Jagd" das Filmdrama eines Mannes, der zum Ausgestoßenen wird
"Kon-Tiki" über Thor Heyerdahls Pazifik-Expedition - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Bruce Willis und Dwayne Johnson im 3-D-Actionfilm "G.I. Joe - Die Abrechnung" - und die weiteren Kinostarts der Woche
Eine Frau, die sich zwischen Sicherheit und Abenteuer entscheiden muss: Sarah Polleys Liebesfilm "Take This Waltz" krankt an allzu papierenen Ideen, dabei agiert Hauptdarstellerin Michelle Williams mit eindringlicher Aufrichtigkeit
Deepa Mehta hat mit "Mitternachtskinder" Salman Rushdies gleichnamigen ausufernden Roman umgesetzt
Ann-Kristin Reyels' zweiter Kinofilm ist sommerliche Paarstudie und Gesellschaftsskizze
Filip Antoni Malinowskis zeichnet in der Doku "Maria muss packen" ein Porträt seiner Großeltern
Harmony Korine dreht das Brauchtum junger US-Amerikaner - von der Frühlingsferiensause bis zur Gangsterrap-Pose - einmal gekonnt durch den Bildmixer
Anthony Hopkins als Alfred Hitchcock in Sacha Gervasis Spielfilmdebüt und weitere Filmstarts der Woche
Marko Doringers Film "Nägel mit Köpfen" porträtiert Pärchen und ihre Existenzfragen
Verleihung am 20. März im Wiener Rathaus - Gespräch mit Alexander Horwath im Rahmen der Wiener Vorlesungen
Paul Rudd über seine Rolle als strauchelnden Familienvater in Judd Apatows Komödie "This is 40" sowie über das Geheimnis von Socken und Unterhosen
Vergnügliche Hiebe: Sylvester Stallone prügelt sich durch Walter Hills Neo-Noir "Bullet to the Head" ("Shootout - Keine Gnade")
Bille Augusts Verfilmung von Pascal Merciers Bestseller "Nachtzug nach Lissabon" und weitere Filmstarts der Woche
Die österreichische Filmkomödie "Zweisitzrakete" und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Schale Plastik-Fantastik: "Die fantastische Welt von Oz" mit James Franco
Mit "Leviathan" definieren Véréna Paravel und Lucien Castaing-Taylor den Dokumentarfilm neu: Der auf der Viennale mit dem STANDARD-Leserpreis prämierte Film führt in rauen, körperlichen Bildern eine grimmige Totalität von Mensch, Meer und Maschine vor Augen
US-Schauspieler Bill Murray überrascht in Roger Michells "Hyde Park am Hudson" in einer ernsthaften Rolle: Er verkörpert US-Präsident Roosevelt als einen im Privatleben überforderten Mann
Sherry Hormanns Film "3096 Tage" bringt Natascha Kampuschs Gefangenschaft auf die Leinwand - Der Streifen setzt auf professionelle Distanz zum Geschehen
Fanatische Hobbyfilmer und ein Bankdirektor, der auf unkonventionelle Weise dafür sorgt, dass er sein Geld bekommt: ein Setbesuch in Oberbayern, wo Gerhard Polt seinen neuen Spielfilm "Und Äktschn!" dreht
Ein kluges Porträt als Ringkampf: Veronika Franz und Severin Fiala haben in "Kern" den gleichnamigen Schauspieler und Regisseur gefilmt
"Nerven Bruch Zusammen", der neue Dokumentarfilm von Arash T. Riahi, begleitet Frauen, die existenzielle Krisen gemeinsam meistern
Margarethe von Trotta hat der Philosophin Hannah Arendt ein filmisches Denkmal gesetzt, in dessen Mittelpunkt der Prozess gegen Adolf Eichmann steht
Rund um eine schicksalhafte Begegnung entwirft Paul Thomas Anderson in "The Master" ein Zeitbild der USA in den Fifties. Großes Kino mit Joaquin Phoenix und Philip Seymour Hoffman
Mehr als dreißig Jahre nach der ersten Bühnenversion kommt Erfolgsmusical jetzt ins Kino
Lasse Hallströms "Der Hypnotiseur" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Fünfter Auftritt eines Actionveteranen: Bruce Willis in "Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben"
"Findet Nemo" nun in einer 3-D-Version und weitere Filmstarts der Woche
Der skrupellose Spekulant ist als Filmfigur wieder interessant geworden: Der junge US-Regisseur Nicholas Jarecki entwirft in seinem Thriller die spannende Charakterstudie eines Undurchschaubaren
Taylor Hackfords (Ein Offizier und Gentleman) Actionfilm mit Jason Statham in der Hauptrolle und weitere Filmstarts der Woche
Der französische Filmregisseur Pierre Schoeller verknüpft in "Der Aufsteiger" ("L'Exercice de l'état") das Leben eines Politikers mit den Machenschaften einer heutigen Mediendemokratie
Die Regiebrüder Paolo und Vittorio Taviani haben Häftlinge beim Shakespeare-Spielen begleitet
Naomi Watts in den Wellen von Juan Antonio Bayonas Tsunami-Katastrophenfilm "The Impossible"
Arnold Schwarzenegger kehrt für den Neo-Western "The Last Stand" als Sheriff auf die Leinwand zurück
Sherry Hormann Berliner Liebeskomödie "Anleitung zum Unglücklichsein" und die weiteren Filmstarts der Woche
US-Regisseurin Kathryn Bigelow erzählt in ihrem kontroversen Drama von der Suche nach Osama Bin Laden: Ein Film über die Verhärtung einer Heldin und ihres Landes
Merchandising-Produkte lösten Proteste aus, weil sie laut Bürgerrechtlern die Sklaverei verharmlosten
Steven Spielberg hat mit "Lincoln" kein staatstragendes Präsidentenporträt, vielmehr ein spannendes Lehrstück über politische Mehrheitsfindung gedreht. Daniel Day-Lewis begeistert in der Titelrolle des für zwölf Oscars nominierten Films
Kein Plot, kein Suspense. Da hilft selbst Ryan Gosling nicht. Ruben Fleischers Film erschöpft sich in den Oberflächlichkeiten edler Tücher. Der Rest ist Geballer
"The House at the End of the Street", ein durchwachsener Softhorrorfilm mit Jennifer Lawrence
Action mit Anliegen: Robert Zemeckis' Pilotendrama "Flight" mit Denzel Washington
"Quartett", das Regiedebüt von Dustin Hoffman - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Mit "Der Fall Wilhelm Reich" widmet der österreichische Filmemacher Antonin Svoboda dem ebenso heftig verehrten wie verfolgten Grenzgänger Reich nun auch einen Spielfilm. Klaus Maria Brandauer verkörpert den Titelhelden
Eine Wal-Trainerin, die sich schwer verletzt, und ein Alleinerzieher, der sich durchboxt: Jacques Audiard lässt in "Der Geschmack von Rost und Knochen" zwei ungewöhnliche Charaktere aneinander Halt finden
Das Kinodebüt von Henning Backhaus, der an der Wiener Filmakademie bei Michael Haneke studiert, wirkt erzählerisch etwas unentschlossen
Der zweite Teil von Ulrich Seidls filmischer Trilogie über weibliche Glückssuchende und weitere Filmstarts der Woche
In Ben Lewins Film findet ein gelähmter Mann zu sexueller Erfüllung. Helen Hunt und John Hawkes zeigen in den Hauptrollen, dass es dafür Pragmatismus und Humor braucht
Der großartig übersteuerte neue Film von US-Regisseur David O. Russell ist eine als Liebesfilm getarnte Komödie
Krimiheld "Jack Reacher" debütiert im Kino. Mit Christopher McQuarrie ("The Usual Suspects") hat ein Drehbuchroutinier die Adaption besorgt, Tom Cruise legt den maulfaulen Einzelgänger aber allzu simpel an
Manuel von Stürlers Dokumentarfilm und weitere Filmstarts der Woche
Jan-Ole Gersters Film "Oh Boy" schickt einen netten Scheinstudenten durch die Berliner Erlebniswelt
Ang Lee hat aus Yann Martels Roman "Life of Pi" eine kitschige Wunderkammer des Kinos gebaut: In spektakulären 3-D-Bildern entwirft er eine Parabel übers Geschichtenerzählen
Die fesselnde Musiker-Doku "Searching for Sugar Man" begibt sich auf die Spuren des Detroit-Phänomens Sixto Rodriguez
Dan Bradleys Action-Trash-Remake "Red Dawn" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Ken Loachs erbaulich-simple Whisky-Komödie "The Angel's Share" wurde in Cannes mit dem Jury-Preis ausgezeichnet
Harald Friedls Dokumentarfilm "What Happiness Is" führt nach Bhutan
Das US-Cop-Drama "End of Watch" begleitet Jake Gyllenhaal und Michael Peña auf Streife durch das berüchtigte South Central L.A.
"Die Hochzeit unserer dicksten Freundin" / "Bachelorette" und die weiteren Filmstarts der Woche
Benh Zeitlins viel beachtetes Gegenwartsmärchen "Beasts of the Southern Wild" startet am Freitag in Österreichs Kinos
Der Dokumentarfilm "Trains of Thoughts" von Timo Novotny sieht und hört sich in sechs Metropolen in der U-Bahn um. Musik: Sofa Surfers
Die Kunst und die Stadt aus dem Blickwinkel einer neugierigen Flaneurin: US-Independent-Regisseur Jem Cohen hat einen schönen Film über (Wien-)Bilder gedreht, die über das Museum hinaus wirksam sind
Eine neue schwarze Komödie von Barbara Gräftner - und die weiteren Filmstarts der Woche
Peter Jackson hat nach "Herr der Ringe" die nächste Tolkien-Adaption in Angriff genommen
US-Schauspieler Paul Dano ist eines der ungewöhnlichsten Gesichter seiner Generation. In "Ruby Sparks" spielt er nun einen Schriftsteller, der sich in eine von ihm erfundene Frau verliebt. Porträt eines Mannes, der weiß, was er will
Martin McDonaghs Komödie "7 Psychos" - und die weiteren Filmstarts der Woche
Mehr als nur opulentes Ausstattungskino: "Anna Karenina" von Joe Wright gibt Tolstois russischem Liebesdrama eine surreale Dimension, die das Innerste gnadenlos an die Öffentlichkeit zerrt
Im neuen, klugen Film des Franzosen François Ozon, "In ihrem Haus", entspinnt sich ein raffiniertes Spiel des Fabulierens
Clint Eastwood kämpft in Robert Lorenz' Sozialmärchen "Back in the Game" auch gegen den Lauf der Zeit
Die deutsche Antwort auf "Das Fest" von Thomas Vinterberg: "Was bleibt", der neue Film von Hans-Christian Schmid, setzt nicht auf die auffällige Geste, sondern auf die Kleinigkeiten, in denen sich für moderne Menschen das Schicksal erfüllt
Andrew Dominiks ins Jahr 2008 verlegte Adaption eines George-V. -Higgins-Thrillers und weitere Filmstarts der Woche
Hüseyin Tabaks sehenswerter Kinderfilm "Das Pferd auf dem Balkon" nach einem von Milan Dor geschriebenen Drehbuch
Holprig: Stefan Ruzowitzkys US-Thriller "Cold Blood" / "Deadfall"
Barbara Albert erzählt in "Die Lebenden" von einer jungen Frau, die sich in der Vergangenheit umsieht, um die Gegenwart besser bewältigen zu können
Pierce Brosnan in Susanne Biers "Love Is All You Need" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Vier Jahre nach seinem Leinwanddebüt geht das von Millionen Teenagern verehrte neuromantische Traumpaar Bella Swan und Edward Cullen mit "Breaking Dawn - Bis(s) zum Morgengrauen (Teil 2)" ins Finale
Dem iranischen Filmemacher Jafar Panahi ist es für 20 Jahre untersagt, in seinem Beruf zu arbeiten
Der österreichische Regisseur Florian Flicker stellt mit "Grenzgänger" seinen neuen Kinofilm vor: eine Dreiecksgeschichte nach klassischem Vorbild
Tom Tykwer hat "Cloud Atlas" mit den Geschwistern Wachowski ("Matrix") inszeniert. Der deutsche Filmemacher übers Regieführen zu dritt im 24. Jahrhundert
Der portugiesische Regisseur Miguel Gomes verbindet in seinem preisgekröntem Film "Tabu" eine verbotene Liebe in den Kolonien mit einer Ode an das frühe Kino
Dietrich Brüggemanns Twentysomethings-Berlin-Komödie "3 Zimmer/ Küche/ Bad" und die weiteren Filmsstarts der Woche
Schauspiel-Star Ben Affleck hat mit "Argo" einen höchst unterhaltsamen Politthriller realisiert, der von einer ungewöhnlichen Verschränkung zwischen Hollywood und Weltpolitik erzählt
Matthias Glasners im äußersten Norden Norwegens situiertes Drama "Gnade" und weitere Filmstarts der Woche
Gustav, Clara Luzia, Luise Pop und Teresa Rotschopf machen Musik: Mirjam Ungers "Oh Yeah, She Performs!" ist eine energetische Hommage an vier alternative Stars
Charmanter US-Film: "The Perks of Being a Wallflower" / "Vielleicht lieber morgen"
"Robot & Frank", das Spielfilmdebüt des US-Regisseurs Jake Schreier, erzählt die etwas konstruierte, letztlich aber gefühlvolle Geschichte eines demenzkranken alten Mannes und seines elektronischen Helfers
Im 23. James-Bond-Abenteuer "Skyfall" richtet sich die Bedrohung gegen den Geheimdienst selbst
Nur falsche Töne: Detlev Bucks Kehlmann-Adaption "Die Vermessung der Welt"
"Knistern der Zeit", Sibylle Dahrendorfs Dokumentarfilm über Christoph Schlingensiefs Operndorf-Projekt
Peter Fonda im Familiendrama "Smitty" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Tragikomödie über die Erfahrung des Alterns: Hauptdarstellerin Isabella Rossellini ist der große Pluspunkt von Julie Gavras' zweitem Kinofilm "Late Bloomers"
Markus Imhoofs Dokumentarfilm "More than Honey" untersucht das Bienensterben
Oliver Stone malt sich in seinem markigen Thriller "Savages" eine comichaft übersteigerte Variante des Drogengeschäfts aus. Mit der Realität hat das wenig zu tun, Spaß bereitet es trotzdem
"96 Hours - Taken 2" mit Liam Neeson und weitere Filmstarts der Woche
Stadtführungen in Polen, Hausbesuche in Wien: Mit Dariusz Kowalskis "Richtung Nowa Huta" und Michael Schindeggers "Nr 7" kommen zwei heimische Dokumentarfilme ins Kino, die für die Filmemacher prägende Orte einer näheren Betrachtung unterziehen
In "Abraham Lincoln: Vampirjäger" wird der 16. Präsident der Vereinigten Staaten mit der Axt auf den blutsaugenden Plantagen-Adel losgeschickt. Ein unentschiedener Blockbuster zwischen Kostümklamotte und Metzelfilm
Programmierer als "Poeten", Microsoft als "espritloser" Branchenriese: Ein Jahr nach seinem Tod kehrt Apple-Vordenker Steve Jobs mit einem Interview aus dem Jahr 1995 zurück - auf die Kinoleinwand
Dem US-Regisseur Rian Johnson ist mit "Looper" ein verblüffend origineller Science-Fiction-Film geglückt
Das 3D-Tierabenteuer "Madagascar 3 - Flucht durch Europa" und weitere Filmstarts der Woche
Lange galt Jack Kerouacs Beatnik-Bibel "On the Road" als unverfilmbar. Walter Salles hat es nun mit einem Zugang versucht, der die Aufbruchseuphorie des Romans in rauschhafte Miniaturen zerlegt
In der sehenswerten Marlen-Haushofer-Verfilmung "Die Wand" verkörpert Martina Gedeck eine Frau, die in der Natur ihre Instinkte wiederentdeckt
Ed Moschitz hat für seinen Dokumentarfilm "Mama illegal" drei Frauen sieben Jahre als illegale Arbeitskräfte im Ausland begleitet
Leo Bretholz und Bluma Shapiro haben den Holocaust überlebt. "See You Soon Again" zeigt sie als unermüdliche Zeitzeugen
Wenn jeder zum möglichen Schuldigen wird: Der Filmemacher Michael Palm beschäftigt sich in seinem dokumentarischen Filmessay "Low Definition Control" damit, wie optische Verfahren zunehmend unsere Leben regulieren
"Bombay Beach", eine US-Doku mit lyrischen Qualitäten - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
"Wie beim ersten Mal": Meryl Streep und Tommy Lee Jones leiden als entfremdetes Leinwandpaar
Das Animationsabenteuer "Lotte und das Geheimnis der Mondsteine" und weitere Filmstarts der Woche
Der Animationsfilm "Chico & Rita" erzählt mit klassischer Zeichentechnik ein Liebes-Melodram im Takt des Latin Jazz
Im Sequel der populären Agentenfilmreihe "Das Bourne Vermächtnis" übernimmt Jeremy Renner die Rolle des gehetzten Helden. Der US-Schauspieler über Verletzbarkeit, Genrevorbilder und bevorzugte Rollen
Ben Stiller und Co kämpfen in der US-Komödie "The Watch" gegen Aliens
Das bewegte Bilderbuch "Samsara" von US-Kameramann Ron Fricke und weitere Filmstarts der Woche
Drew Goddards Film "The Cabin In The Woods" setzt auf eine klassische Ausgangssituation und hat dabei den Bruchteil eines handelsüblichen Blockbusters gekostet
In Leos Carax' surrealem Filmdrama "Holy Motors" verkörpert Denis Lavant elf Rollen
Episodisches aus der Ewigen Stadt: Woody Allens Filmkomödie "To Rome With Love" ringt erfolglos damit, Klischees von italienischen Verhältnissen in der Liebe neuen Schwung zu verleihen
Simon Wests All-Star-Actionfilm "The Expendables 2" und weitere Filmstarts der Woche
Der brasilianische Regisseur Fernando Meirelles und seine Schnitzler-Variation "360"
Sam Fells und Chris Butlers Gruselanimationsfilm "ParaNorman" und weitere Filmstarts im Überblick
Das Sci-Fi-Abenteuer "Total Recall" hat nach 22 Jahren eine Neuverfilmung erfahren. Arnold Schwarzenegger wird von Colin Farrell als Held mit künstlichen Gedächtnislücken beerbt, und die Zukunft hat früher interessanter ausgesehen
(Zu) erbauliches Wohlfühlkino: Die kanadische Erfolgskomödie "Starbuck"
"Was passiert, wenn's passiert ist" mit Cameron Diaz - dazu die weiteren Filmstarts im Überblick
Ein bisserl Drama umspielt notdürftig fast nackte Kerle: Gemeinsam mit einem Neueinsteiger lernt man in Steven Soderberghs neuem Kinofilm "Magic Mike" eine Männer-Strip-Truppe näher kennen
Der Brite Stephen Frears hat mit "Lady Vegas" eine US-Gaunerkomödie gedreht
Mit "Prometheus" kehrt Ridley Scott zum Anfang der "Alien"-Saga zurück und fragt nach dem Ursprung der Menschheit
Julie Delpys persönlicher Rückblick auf die 70er: "Familientreffen mit Hindernissen"
Die Schwedin Noomi Rapace sucht in Ridley Scotts Science-Fiction-Film "Prometheus" nach der Herkunft der Menschheit
Pixar entdeckt aufmüpfige Heldinnen fürs Kino: "Merida - Legende der Highlands"
Johnny Depp in Bruce Robinsons Verfilmung des Hunter-S.-Thompson-Romans "Rum Diary"
Christopher Nolan schließt seine "Batman"-Trilogie mit einem überambitionierten Finalstück ab
Opernklassiker in neuem Filmgewand, Gewinner des Goldenen Bären der Berlinale: Mark Dornford-Mays "U-Carmen"
In Robert Dornhelms Dokumentarfilm "Udo Proksch - Out of Control" wird der exzentrische Lebemann in den Erinnerungen zahlreicher Weggefährten und in Originaldokumenten noch einmal lebendig
In Andreas Prochaskas "Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott" ist sie das Promi-Opfer - ein Gespräch über Komik, Klischees und Kränkungen
Peter Mullans "Unbarmherzige Schwestern", ein Film über die Magdalenen-Heime in Irland
Al Gore in der Dokumentation "Eine unbequeme Wahrheit / An Inconvenient Truth"
Im Kino der sanften Gestaltwandler: Apichatpong Weerasethakuls großartiger Film "Uncle Boonmee"
Icíar Bollaíns "Und dann der Regen / También la lluvia" nähert sich geopolitischen Widersprüchen der Gegenwart aus einer überraschenden Perspektive
In der Komödie "Und wenn wir alle zusammenziehen?" gründet der Filmstar eine Alters-WG
Morgan Freeman und Gene Hackman im Krimi-Remake "Under Suspicion"
"Underwater Love", ein japanisches "pink musical" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Selten konnte man sich mit und über Superhelden besser amüsieren: "Die Unglaublichen - The Incredibles", der neueste Streich des US-Studios Pixar
Musik trifft Film: "Universalove" heißt die jüngste Kooperation von Naked Lunch und Thomas Woschitz
Der US-Paranoia-Thriller "Unknown Identity" - und die weiteren Kinostarts der Woche
Nikolaus Geyrhalters "Unser täglich Brot" - ein österreichischer Dokumentarfilm über Globalisierung und Ernährung
Ein Film auf Schienen: Tony Scotts energetischer Action-Reißer "Unstoppable"
"Der Untergang" über Hitlers letzte Tage im Bunker ersetzt Schuld und Mitschuld durch Schaudern und Kopfschütteln
Einige Erinnerungen an "Vom Winde verweht": Anthony Minghellas "Unterwegs nach Cold Mountain" mit Nicole Kidman und Jude Law
Auseinandersetzungen mit polierten Oberflächen: Adrian Lyne lässt eine brave Ehefrau "Untreu" werden
"Unzertrennlich", der neue Film der Brüder Farrelly, erzählt so komisch wie ergreifend aus dem Leben siamesischer Zwillinge
George Clooney fliegt in Jason Reitmans Tragikomödie "Up in the Air", die sich in den letzten Monaten zu einem der Oscar-Favoriten gemausert hat, um sein Glück
In "Uzumaki / Spiral" verarbeitet der japanische Regisseur Higuchinsky ein bizarres Horror-Manga von Junji Ito
er hat fraglos seine Momente und rein gar nichts mit "Bobos" zu tun, sie ist Tanzlehrerin, er Computercoach, "Bourgeois" geht sich da einfach nicht aus.
Die Handlung berührt letztlich nicht genug, um packend zu sein, die Nebenfiguren sind farblos, die Tragödie mit der Katze keine stimmige Auflösung des Plots. Leider kommt "The Future" nicht an "Me and You and Everyone We Know" heran.
"herausfinden, was mit der restlichen Lebenszeit denn sinnvoll anzufangen wäre". Hmm, wie wär es mit: Engagement zeigen. Private Interessen (zB. tanzen) von beruflichen Notwendigkeiten (zB. Geld verdienen) trennen. Trotzdem ehrlich zu sich selbst bleiben. Familie gründen. Trotzdem liberal bleiben (Bildungsbürger) und nicht nur so tun (Bobo).
eine ganze Berufsgruppe in Frage zu stellen nur weil man die Handlung eines Films nicht begreift ist für sich genommen schon ein bisserl arm.
Familie gründen ist mehr denn je eine Frage des zur Verfügung stehenden Geldes.
Und "Bildungsbürger" sind mittlerweile eher Problem als Lösungsansatz. Genau wie "die Wirtschaft" als Maß aller Dinge.
Den Trailer fand ich ganz witzig.
Dass die Meinungen schon über diese Ausschnitte so auseinandergehen ist doch ein gutes Zeichen. Die Einen amüsieren sich über die darin gezeigte Lebenswelt und die Anderen - etwa Bobophobiker wie Sie - können ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen, also darüber matschgern und sich über die, wie auch immer definierten, "Bobos" echauffieren; so hat jeder was davon.
Ich schau mir den Film auch gerade an. Ich spule immer wieder nach vorne um zu sehen was da noch kommt. Ist auch irgendwie wie eine Vorschau :)
Bis jetzt ist er ganz lustig. Langweilige Szenen überspringe ich oder ich mach inzwischen irgend etwas anderes.
Der Artikel dazu ist eher sinnlos...einfach reinschaun.
“Vorschau“ (aus der Übersetzung von “(sneak) preview“ ) meint konzise verwendet im Filmbereich immer den ganzen Film.
Schlampig verwendet kann es ggf. auch “trailer“ bedeuten, daher ist die Frage mehr als berechtigt, sofern man nicht überhaupt davon ausgeht, dass der ganze Film gemeint ist.
KEINE Ahnung, aber die Klappe sperrangelweit offen und auch noch großkotzig von oben runter - ein Troll, wie er im Buche steht.
“Eine Vorschau (oft auch englisch: Preview) bezeichnet eine Vorabbegutachtung eines noch nicht veröffentlichten Produktes (Musical, Film, Computerspiel, Buch usw.). Der Zweck liegt meistens darin begründet, Kritikern die Möglichkeit zu geben, ein Produkt vor der Marktpremiere in Augenschein zu nehmen, damit ihre Kritiken rechtzeitig zur Premiere in den Medien erscheinen können.“
http://de.wikipedia.org/wiki/Vorschau
Vorschau (eher so genannt wenn es für Journalisten etc. gedacht ist), Vorpremiere und (Sneak) Provider (die letzteren beiden eher so genannt für Publikum) ist im Kinojargon exakt das selbe.
Dass manche zu einem verkürzten Einblick in etwas auch so sagen, ändert an dieser Tatsache rein gar nichts, und hier gehts um Film.
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