Mit sieben Deutschland-Legionären in WM-Quali

28. Dezember 2011, 13:05

Teamchef Johannesson nominierte 18-Mann-Kader für Gruppenspiele gegen Großbritannien und Israel

Wien - Österreichs Handball-Teamchef Patrekur Johannesson setzt in der WM-Qualifikation im Jänner auf seine gesamte Deutschland-Fraktion. Der Isländer nominierte am Mittwoch alle sieben in Deutschland engagierten ÖHB-Legionäre in sein 18-köpfiges Aufgebot für die Gruppenspiele gegen Großbritannien und Israel, darunter die fünf Erstliga-Akteure Viktor Szilagyi, Roland Schlinger, Robert Weber, Richard Wöss und Torhüter Nikola Marinovic.

Die Spiele werden von 5. bis 14. Jänner im Drei-Tages-Rhythmus ausgetragen. Lediglich der Gruppensieger qualifiziert sich für das Play-off, in dem im Juni die Fahrkarten für die WM 2013 in Spanien vergeben werden. Die Österreicher starten am Montag in die Vorbereitung, ihr Auftaktspiel bestreiten sie am Donnerstag nächster Woche (5. Jänner) in Tulln gegen Großbritannien, der Abschluss erfolgt nach Reisen nach London und Tel Aviv am 14. Jänner in der Südstadt gegen Israel.

Johannesson nominierte 18 Spieler von 16 verschiedenen Vereinen. Lediglich der ehemalige Serienmeister A1 Bregenz und Cupsieger ULZ Schwaz sind mit zwei Spielern vertreten. Einer davon ist Schwaz-Kreisläufer Andreas Lassner, der erst kurz vor Weihnachten in den Testspielen gegen Algerien (24:21, 30:28) sein Teamdebüt gegeben hat. Einzige Akteure ohne A-Team-Erfahrung sind die Youngsters Dominik Schmid (Hard) und Alexander Hermann (Linz). (APA)

Interessant find ich:

Aufbauspieler Friede fehlt, dafür stehen drei Kreisläufer im Kader!

Fünf "Linkshänder" und nur ein linker Flügel!

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.