Chile

Rezept für "explosive Krapfen" in Tageszeitung

28. Dezember 2011, 11:31
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    foto: reuters/susana vera

    Churros werden in heißem Fett frittiert.

Hobbybäcker erlitten Verbrennungen bei Befolgung von Rezept - Opfer erhalten Entschädigung

Santiago de Chile - Die chilenische Tageszeitung "La Tercera" muss 13 Lesern eine Entschädigung in Höhe von insgesamt rund 125.000 Euro zahlen, die beim Ausprobieren eines Krapfen-Rezepts Verbrennungen erlitten hatten. Ein fatales Verhältnis zwischen den Zutaten für die "Churros", der angegebenen Frittiertemperatur sowie der Größe der Krapfen führte zu den Kochunfällen. Wer sich treu an das Rezept gehalten habe, habe eine Explosion nicht vermeiden können, hieß es in der Urteilsbegründung.

Die Explosionen fügten den Hobbybäckern Verbrennungen unter anderem im Gesicht, an den Händen und an der Brust zu. 13 der 15 Kläger erhalten nun jeweils eine Entschädigung zwischen umgerechnet 1.500 und 20.000 Euro.

Backanleitung für Profis

Das Rezept erschien 2004 in einer Sonderbeilage, die sich speziell an Leserinnen richtete. Nach Bekanntwerden der Unfälle kommentierten professionelle Köche, die Backanleitung sei an sich richtig gewesen, doch habe sie sich an Profis gerichtet und nicht an Hobbybäcker. Vor allem seien entsprechende Küchengeräte notwendig gewesen, um Unfälle zu vermeiden. Die Verletzten hatten offenbar einfache Pfannen benutzt. (APA/AFP)

Richard Griessler
 
00
19.2.2012, 13:29
Übersetzung

Das war sicher der böse "google". Bedenklich ist nur, dass dem "Übersetzer" die leckeren Churros ganz unbekannt sind, sonst hätte ihn mindestens die Illustration stutzig machen müssen.
Vor Jahren hiess es einmal, ein österreichischer Politiker verbringe seinen Sommerurlaub in einem Weingarten. Es war die US Luxusinsel "Martha´s Vineyard".

gou gai
00
13.1.2012, 12:51

Also wie man Churros mit Krapfen übersetzen kann..
Wohl des explosiven Titels wegen.

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