Generationenwechsel bei steirischen Grünen

28. Dezember 2011, 09:28

Kogler will bis 2013 sein Amt zurücklegen

Die steirischen Grünen bereiten sich auf einen Generationswechsel vor. Das kündigt Parteichef Werner Kogler im ORF-"Steiermark heute"-Neujahrsgespräch an. Sein inhaltliches Ziel: Die Steiermark soll Umweltwirtschaftsland Nummer 1 werden.

Begonnen hatte es im Herbst mit einer Personalrochade im Landtagsklub: die grüne Langzeitklubobfrau Ingrid Lechner-Sonnek übergab ihre Funktion an Sabine Jungwirth. Doch auch an der Parteispitze dürfte es in absehbarer Zeit einen Führungswechsel geben.

Mögliche Nachfolgerin: Sabine Jungwirth

So denkt der jetzige Grünen-Parteichef Werner Kogler daran, sein Amt bei der nächsten Gemeinderats- beziehungsweise Nationalratswahl, also spätestens im Jahr 2013, zurückzulegen - und auch hier könnte es zu einem Generationenwechsel kommen, sagt Kogler: Als mögliche Nachfolgerin bringt Kogler Sabine Jungwirth ins Gespräch.

Auch inhaltlich setzt Kogler auf Jungwirth große Stücke: Jungwirth sie die neue Kraft bei den steirischen Grünen. Als Unternehmerin könne sie einen Beitrag dazu leisten, dass die Steiermark Umweltwirtschaftsland Nummer eins werde.

Lob und Kritik für die Reformpartnerschaft

Der Reformpartnerschaft von SPÖ und ÖVP stehen die Grünen weiterhin kritisch gegenüber. Allerdings gibt Kogler zu, dass sich das politische Klima deutlich verbessert hat. Die steirischen Regierungsparteien blockieren sich nicht mehr, die Richtung sei aber aus grüner Sicht meistens eine Falsche. (red, derStandard.at, 28.12.2011)

Toto Wien
00
29.12.2011, 09:21
Eine gute Personalentscheidung!

Kaiser Borax
00
28.12.2011, 11:00

Ja, wäre eh sinnvoll. Alles.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.