11.000 Bezieher der Mindestsicherung fanden Arbeit

27. Dezember 2011, 12:55

Sozialministerium nennt keine Gesamtzahl der Bezieher

Wien - Die Mindestsicherung soll eigentlich als Sprungbrett zurück in den Arbeitsmarkt dienen. Zwischen September 2010 und Juli 2011 konnten laut jüngster Anfragebeantwortung des Sozialministeriums 17.940 Bezieher auf einen Arbeitsplatz verwiesen werden. Allerdings erwies sich der neue Job in sehr vielen Fällen nicht als nachhaltige Beschäftigung. Nur 11.063 hatten ihre neue Tätigkeit auch nach mehr als einem Monat noch.

Höher ist die Zahl jener, die auf Vermittlung des AMS an einer Schulungsmaßnahme teilgenommen haben. Aufgelistet werden von Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) 41.625 Personen, denen zwischen September 2010 und Oktober 2011 eine Ausbildung angeboten wurde. 30.326 Personen nahmen in der Folge an einer AMS-Maßnahme teil bzw. erhielten eine Förderung und/oder Beihilfe.

Eine Gesamtzahl der Bezieher der Mindestsicherung gibt Hundstorfer auf die entsprechende Frage von ÖVP-Sozialsprecher August Wöginger übrigens nicht an. "Für eine aussagekräftige Vergleichszahl muss die von den Ländern zu übermittelnde Statistik für das Jahr 2011 abgewartet werden, die erstmals in der zweiten Jahreshälfte 2012 zur Verfügung stehen wird", schreibt das Sozialministerium. Kolportiert worden war zuletzt eine Zahl von rund 120.000 Beziehern.(APA)

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Posting 1 bis 25 von 94
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sonicht!
00
25.1.2012, 20:01
an die standard redaktion

drehts bitte endlich diese wiederlichen antisozialen hetzposter ab weil es wird langsam unlustig.
euer blatt ist nicht mehr ohne brechreiz zu lesen.

sonicht!
00
25.1.2012, 19:51
... von der sie nicht leben können

ihr bonzen werdet die laternen abschaffen müssen um nicht eines tages daran zu baumeln

Bobby W
20
Mindestsicherung ist besser als kein Geld, aber der falsche Weg

denn sie motiviert nicht mehr, sich Arbeit zu suchen, ich selbst, hab mit 50 meinen Job verloren, war Marketingleiter, abgeschlossenen Doppelstudium, doch keine Chance eine gleichwertige Arbeit zu finden, so habe ich dem AMS vor 1,5 Jahren den Rücken gekehrt, selbst versichert und mich selbstständig gemacht und von meinen Ersparnissen 2 Jahre gelebt, ich habe 3 Schulkinder, meine Frau hat vor 2 Jahren keinen Job gehabt, zwischenzeitlich auch etwas gefunden, AMS und Sozialnetz haben mich eher gehindert mich selbständig zu machen, mir zugeredet, dass nicht zu tun, absoluter Schwachsinn vieler Beamte, die dort sitzen und keine Ahnung von der Wirtschaft haben, da kann Österreich nur zugrunde gehen, doch gut sei Dank, gibt es auch andere Wege

wirdeinlichtleinseinamendedestunnels
00
26.1.2012, 17:42
Mindestsicherung bedeutet Zwangsarbeit oder Ruin!

Für ihren weg in die "selbstständigkeit" hatten sie wohl finanzielle reserven u. anderweitige unterstützung, was selten vorkommt!

springflower
00
30.12.2011, 10:34
Beispielrechnung der AK OÖ:

Beispiel 2: Familie mit 3 Kindern, Alleinverdiener
Herr F. ist Vater von 3 Kindern und arbeitet Vollzeit für 1.300 € pro Monat. Seine Frau ist zu Hause bei den Kindern und bezieht kein Einkommen.

Familie F hat Anspruch auf die Mindestsicherung samt Wohnkostenanteil (1.129,41 € + 3 mal 135,53 € = 1.536 €), abzüglich 1.300 € Einkommen des Mannes. Die Familie bekommt daher 236,- € Mindestsicherung pro Monat.

springflower
00
30.12.2011, 10:15
Ich würde gerne eine Statistik sehen,

wie sich die Zahl 120.000 (leider nur geschätzte Bezieher) zusammensetzt. Ich habe da leider wieder einen Verdacht, wer Hauptnutznießer sein könnte.
Bezieher geringer Einkommen (z. B. 1.300 netto) mit großen Familien (Frau und ab 2 Kinder) bekommen aufgrund der Mindestsicherungsrechnung ab jetzt Zuzahlungen, wobei die FB und WB keine Bemessungsgrundlage darstellt. Alles klar, wer die meisten Leistungen bekommt?

springflower
00
29.12.2011, 08:45
Meine Nachbarin üer mir,

ist Putzfrau - migrantischer Hintergrund: Türkei - seit einem Sehnenriss vor 1 1/2 Jahren geht sie keiner Beschäftigung mehr nach. Da sie alleinerziehend ist und 2 Kinder hat, ist aufgrund der Sozialleistungen ihr Lebensstandard nur geringfügig gesunken. Soweit ich es weiß, hat sie nicht die Absicht, nochmal in Beschäftigung zu gehen!

AbdA
04
28.12.2011, 12:26
Höher ist die Zahl jener, die auf Vermittlung des AMS an einer Schulungsmaßnahme teilgenommen haben.

Auf Vermittlung liest sich ja sehr nett.
Lieber Standard, das sind ZWANGSMASSNAHMEN!

Und von "Schulung" kann auch keine Rede sein.
Man lernt dort nämlich nichts Neues.

Ergates faber
17
28.12.2011, 10:51
"..konnten laut jüngster Anfragebeantwortung des Sozialministeriums 17.940 Bezieher auf einen Arbeitsplatz verwiesen werden."

konnten... verwiesen werden! Sprich - die haben keinen Job gefundenm, sondern wurden zwangsverpflichtet. Das ist die Krux der Mindestsicherung: Betroffene werden Sklaven des AMS-Systems.

roundabout
61
28.12.2011, 11:19
Zuallererst

sollte man selber an einer Beschäftigung interessiert sein. Manche muß man eben zu Ihrem Glück zwingen.

grazistanders
00
29.12.2011, 12:48

Nicht wirklich. Interresse ist genügend da wenn man gerecht entlohnt wird.
Ich wurde fast mal zu einer Ausgrabungsstätte geschickt um dort auszuhelfen. Und das mit der "Drohung" dass ich sonst meinen AMS Bezug nicht mehr bekommen. Ich bin ausgelernter EDV Techniker.
Verdient hätte ich gleich viel wie am AMS

WRN
00
28.12.2011, 21:20

Wir reden hier großteils von den unteren Bildungsschichten. Und bei vielen wäre Bereitschaft zur Arbeit da! Das Problem ist dass die Angebote (bzw Pflichtaufforderungen) die das AMS hergibt einfach entwürdigend sind.

Für kaum mehr Geld als die Mindestsicherung ausmacht 40 Stunden die Woche einen wirklich (für die meisten die hier immer so überheblich posten) unvorstellbar lächerlichen Job zu machen? Schon mal irgendwo bei einer Security-firma gearbeitet? 12 Stunden VOLLKOMMEND sinnlos und ohne Tätigkeit in der Kälte gestanden? Reinigung? Küchenhilfe?

Woher soll die Motivation denn kommen?!?! die ca 100€ mehr als die Mindestsicherung? Und Jobs machen bei denen du dir wie ein Aussätziger vorkommst 40 Stunden jede Woche?

Cloon
 
10
28.12.2011, 13:38
und zu welchem Glück...

sollte/könnte man sie zwingen??

grüsse CLoon

smeki
09
28.12.2011, 05:56

"Aber während früher das Ziel der Arbeit darin bestanden hat, Bedürfnisse durch Erzeugung von Produkten zu befriedigen, zielt heute das Bedürfnis auf Arbeitsplätze; Arbeitsbeschaffung wird zur Aufgabe, Arbeit selbst wird zum herzustellenden Produkt."(Günther Anders)

blablabla blablabla
112
28.12.2011, 01:33
nur mehr lächerlich,

diese Lügenberichte.

watzlilaus "walmoerder" wondratschek
 
124
28.12.2011, 00:55
Ein Vorschlag zur Erhoehung des Wirkungsgrades

Einfach nach 2 Jahren alle Transferzahlungen einstellen. Dann werden weitaus mehr Bezieher arbeiten gehen!

wirdeinlichtleinseinamendedestunnels
00
24.1.2012, 23:14

- dann sind die meisten (wie sie) pleite!

Wulzendorfer
10
28.12.2011, 09:20
Ich halte auch die Wiedereinführung des guten alten Schuldturmes für ein sinnvolles Instrument, die Privatverschuldung hintanzuhalten.

Ergates faber
11
28.12.2011, 10:55
Sie dürfen aber nicht vergessen, daß gerade das AMS

versucht seine "Kunden" in die Selbstständigkeit zu drängen. Was dann nach einem Jahr oder zwei des Dahinsiechens und der Selbstausbeutung daraus wird ist denen ja egal. Für die meisten bleibt nur die Insolvenz.
Bei denen, die Schulden haben sich aber durch Flatscreens, Playstation und IPhone noch mehr anhäufen gebe ich Ihnen aber Recht....ab in den Schuldturm oder Kaugummi vom Gehsteig kratzen.

wolfhesse
02
28.12.2011, 11:58
'kaugummi vom gehsteig kratzen'

das bild von den auf der strasse knienden ist durchgegangen. 'mit zahnbuerste' vielleicht? sind solche forderungen jetzt salonfaehig, sind wir schon wieder dort angekommen?

sonicht!
11
25.1.2012, 19:56
melden sie diese user wegen verhetzung !

wir leser dürfen diese hetze nicht mehr hinnehmen

Wulzendorfer
31
28.12.2011, 14:43
Jawohl. Jeder, der sich fragt, ob es Sinn macht, mit seinen Abgaben

ein in die tausende gehendes Heer von Tachinierern zu unterstützen ist (täterätä): Ein Nazi.

Genau.

Was auch sonst.

zewasofties
13
29.12.2011, 11:15

Jeder der Arbeitslose oder von Armut gefährdete Menschen als "Heer von Tachinierern" bezeichnet, hat schon mal einen großen Schritt zum Nazi hinter sich.

Wulzendorfer
10
30.12.2011, 09:09
Vielleicht sollten Sie versuchen, Postings zu lesen und zu verstehen,

dann würden Sie sich ersparen, mit vor Aufregung geröteten Wangen und zitternden Fingern ein selbiges zu verfassen.

wirdeinlichtleinseinamendedestunnels
00
24.1.2012, 23:20

- sie offenbaren sich als ein ewig-gestriger, der noch dazu vor lauter buckeln die abzocker gar nicht sehen kann!

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