Rekord

VW als Jobmotor einsame Spitze

26. Dezember 2011, 15:29

Der deutsche Autobauer beschäftigt weltweit knapp 60.000 Mitarbeiter - im Jahresvergleich ist das ein Plus von 15 Prozent

Stuttgart - Der deutsche Autobauer Volkswagen ist unter Deutschlands börsennotierten Unternehmen bei Umsatz und Mitarbeiteranzahl das Maß aller Dinge. Kein auf dem Börsenparkett gehandelter Konzern mit Sitz in Deutschland setzte jüngst mehr Geld um und schuf mehr Jobs als VW. Der Wolfsburger Dax-Riese gewinnt beide Kategorien laut einer Analyse der Wirtschaftsprüfer und -Berater von Ernst & Young. Die Studie untersucht Erlös- und Beschäftigungstrends bei den 50 größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands während der ersten drei Quartale 2011.

Demnach steigerte VW im Jahresvergleich (Stichtag Ende September) seine weltweite Belegschaft um 58.954 Mitarbeiter - das sind 15 Prozent Plus und in absoluten Zahlen so viel Zuwachs wie bei keinem anderen Konzern der Rangliste. Mit insgesamt 448 668 Beschäftigten rangiert VW unangefochten auf Rang eins, gefolgt von der Deutschen Post (421.895 Mitarbeiter) und Siemens (402.000 Mitarbeiter).

Relativ - also gemessen an der prozentualen Steigerung - sieht das Bild allerdings ein wenig anders aus: Der größte Jobmotor war demnach die GEA-Gruppe, die vor allem im Geschäftsfeld Nahrungsmittel und Energie tätig ist. Das im Mdax notierte Unternehmen aus Düsseldorf schaffte mit 16 Prozent Plus einen Prozentpunkt mehr als VW. Adidas erreichte das drittstärkste Beschäftigungswachstum (14 Prozent).

Mit 116,3 Mrd. Euro führt VW auch die Liste der höchsten Umsätze an - dort folgen der Autobauer Daimler und der Versorger Eon, die in den ersten neun Monaten auf etwa 77 Mrd. Euro kamen. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 27
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Rousseau
00
27.12.2011, 11:40
Dürfen APA-Redakteure recherchieren?

http://www.volkswagenag.com/content/v... urces.html

"Basis unseres Erfolges sind die Qualifikation und der persönliche Einsatz unserer rund 400.000 Beschäftigten (Stand: 31.12.2010) im Volkswagen Konzern. "

Daher sind die 60000 der 15%ige Zuwachs. Recherche-Aufwand für den Redakteur < 3 min.

Sarah L.
 
00
27.12.2011, 14:07

"448 668 Beschäftigte" siehe text oben.
(an der recherche liegts nicht. es ist gedankenlosigkeit).

Ceterum Censeo2
01
27.12.2011, 12:05
Der Umgang mit Zahlen und Statistiken, selbst die Darstellung einfacher Zusammenhänge, ist in den österreichischen Medien schlecht bis katastrophal.

Ganz schlimm ist es im ORF, aber auch der Standard ist kein positives Beispiel.
Ein derartig sinnstörender Untertitel wie bei diesem Artikel schmerzt ja wirklich.
Liest sich das niemand durch oder versteht man es nicht besser?

Auch die Hauptüberschrift -"Jobmotor" - lenkt die Leser/innen nicht in die richtige Richtung. Man erwartet hier eher externe Effekte, also z.B. Jobs bei Zulieferern etc.

Rousseau
00
27.12.2011, 11:43

...es war wohlgemerkt nur der Subtitel
"Der deutsche Autobauer beschäftigt weltweit knapp 60.000 Mitarbeiter - im Jahresvergleich ist das ein Plus von 15 Prozent"
falsch, der Artikel selbst nennt eh die richtigen Zahlen.

Sarah L.
 
12
27.12.2011, 10:10

Nehmen wir an, die Firma A (80.000 Beschäftigte) kauft Firma B (20.000 Beschäftigte) und schmeißt gleich 10.000 auf die Straße. 10% der Jobs sind verloren gegangen. Die Standard Wirtschaftsredaktion bringts aber zur Jubelmeldung: "Firma A als Jobmotor einsame Spitze! Um 10.000 mehr Beschäftigte als im Vorjahr!"

ravenna
00
27.12.2011, 11:40

Und? Was hat Ihr "Beispiel" jetzt mit VW zu tun?

Sarah L.
 
00
27.12.2011, 14:01

naja, bevor man über firmen als jobmotoren redet, sollte man vllt nachschauen, wie es zu dem beschäftigungszuwachs bei dieser firma gekommen ist. eigentlich einleuchtend, sollte man meinen. und jetzt googelns einmal nach "vw übernahmen 2011"

ravenna
00
27.12.2011, 15:06

Und? Sagen Sie uns jetzt auch, wieviel Mitarbeiter VW entlassen hat?

Sarah L.
 
00
27.12.2011, 18:57

jetzt, nachdem ihnen der grundgedanke näher gebracht wurde, sollten sie eigentlich in der lage sein, selbstständig weiter zu machen.

ravenna
00
27.12.2011, 22:34

Wie wär's, wenn Sie zuerst zugeben, dass es keine Entlassungen gegeben hat, wie von Ihnen mit dem Beispiel unterstellt?

Man on the Run
00
27.12.2011, 07:36
Der deutsche Autobauer beschäftigt weltweit knapp 60.000 Mitarbeiter

Das halte ich fuer ein Geruecht. Wohl eher 60.000 mehr als letztes Jahr, dann stimmts wieder.

Renegade Hardware Ltd.
00
27.12.2011, 08:37

Vermutlich wird nur das Werk in Wolfsburg gemeint sein. APA Meldungen strotzen oft vor Fehlern.

ravenna
23
27.12.2011, 11:41

Vermutlich nicht. Die Überschrift ist falsch. Die Auflösung steht im Text, den Sie offensichtlich nicht gelesen haben oder nicht lesen konnten.

F. Ritzl
00
27.12.2011, 06:20
gefolgt von der Deutschen Post (421.895 Mitarbeiter)

... und dann sage noch einer, in Österreich müsse abgebaut werden *g*

JackBodegar
00
27.12.2011, 09:41
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dann kommen sie auf die summe, die wahrscheinlich in österreich passen würde. deutschland ist nun mal 10 mal so groß.

Edelpiefke
15
26.12.2011, 19:52
Oh Wunder.

Seit diesem Jahr ist MAN Teil des Volkswagenkonzern.
Mit ca. 50.000 Mitarbeitern.

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00
27.12.2011, 10:55

"Der deutsche Autobauer beschäftigt weltweit knapp 60.000 Mitarbeiter - im Jahresvergleich ist das ein Plus von 15 Prozent"

Da ist MAN offensichtlich nicht inkludiert.

Edelpiefke
00
27.12.2011, 13:30

"Offensichtlich" ist nur, dass VW sicherlich mehr als knapp 60.000 Mitarbeiter weltweit beschäftigt, wenn allein MAN ca. 50.000 MA und das kleinere BMW zum Vergleich ca. 90.000 MA hat.

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00
27.12.2011, 14:01

Schön, dass Sie mittlerweile draufgekommen sind. War ja bei Ihrem Posting oben – offensichtlich – noch nicht der Fall.

Edelpiefke
00
27.12.2011, 14:02

Doch, war es.
Sie haben es offensichtlich nur nicht verstanden.

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10
27.12.2011, 14:26

Jaja

Edelpiefke
10
27.12.2011, 14:31

Deine Mudder.

Clemo
00
26.12.2011, 19:49

Ob da nicht Firmenkäufe einfließen?
VW hat bekanntlich die Porsche Holding gekauft.

nukularteilchen
01
26.12.2011, 16:41

In der Auflistung der grössten Arbeitgeber fehlt noch der Grosskonzern katholische Kirche:

http://www.wiwo.de/unternehm... 20262.html

Rainer Freiherr von Risach
 
01
26.12.2011, 19:49

Die Kirche ist aber kein börsennotiertes Unternehmen - und um die dreht es sich in dem Artikel.

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